{"id":333214,"date":"2025-08-10T06:46:30","date_gmt":"2025-08-10T06:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333214\/"},"modified":"2025-08-10T06:46:30","modified_gmt":"2025-08-10T06:46:30","slug":"puddle-of-mudd-kiss-the-machine-review-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333214\/","title":{"rendered":"Puddle Of Mudd \u2013 Kiss The Machine Review \u2022 metal.de"},"content":{"rendered":"<p>Das mittlerweile neunte Studioalbum der Post-Grunger von PUDDLE OF MUDD pr\u00e4sentiert den klassischen Sound der fr\u00fchen Zweitausender. Alt, aber nicht verstaubt.<\/p>\n<p>Man bleibt sich treu<\/p>\n<p>Die Zeit ist ein ver\u00e4chtliches Ding. Vor zwanzig Jahren sang jeder Teenager auf dem Hof noch laut mit, w\u00e4hrend aus den Kopfh\u00f6rern \u201eShe Hates Me\u201c lief. Heute herrscht allgemeine Verwunderung dar\u00fcber, dass PUDDLE OF MUDD \u00fcberhaupt noch existieren. Wie ewig Junggebliebene halten sie das Banner der Gitarrenmusik empor, ohne sich Trends und modernen Vermarktungskonzepten anzubiedern \u2013 damit erreichen sie zumindest f\u00fcnfeinhalb Millionen H\u00f6rer auf den gro\u00dfen Streamingseiten. Mit neun Songs pr\u00e4sentiert \u201eKiss The Machine\u201c kompromisslosen Post-Grunge und dreht dabei die Zeit zur\u00fcck, zumindest akustisch.<\/p>\n<p>\u201eKiss The Machine\u201c \u2013 wenn ein Albumtitel zur Lebenseinstellung wird<\/p>\n<p>Das Album rockt und die Jungs (oder inzwischen M\u00e4nner) haben es noch immer drauf. Schon beim ersten Song \u201eBeautimous\u201c\u00a0kommt kein Grunge-Fan um ein feistes Grinsen herum.\u00a0Rockige Riffs, treibende Drums und ein noch immer jung klingender Wes Scantlin verschaffen der Platte einen fulminanten Start. Das allein ist angesichts vergangener Eskapaden der Band beeindruckend. \u201eKiss The Machine\u201c strotzt vor Energie und l\u00e4dt zum Mitsingen ein. Jeder, der den Refrain von \u201eIn Love With A Dancer\u201c nicht mitsingt, sollte Misstrauen wecken. Das Album bietet bissige Texte mit verzweifeltem Unterton, eingeh\u00fcllt in ein Gewand aus Partymusik. Wer es groovig will, darf sich mit \u201eBack Against The Wall\u201c auf den abgehackten Aufbau der Strophen st\u00fcrzen. Schwerm\u00fctig? Ja, aber gewiss nicht antriebslos. PUDDLE OF MUDD k\u00fcssen die Maschine, die sie kritisieren, und das ist eine interessante Herangehensweise.<\/p>\n<p>Sind PUDDLE OF MUDD doch erwachsen geworden?<\/p>\n<p>Jein. Musikalisch sollten H\u00f6rer:innen keine gro\u00dfen Kompositionen erwarten. Kein Song ist l\u00e4nger als n\u00f6tig und auch Soli, Ch\u00f6re sowie andere Stilmittel erwachsener Rockmusik fehlen. Die Band macht das, was sie schon Ende der Neunziger angeschoben hat: Grunge mit Garagenfeeling und naiv wirkender Professionalit\u00e4t. Das erscheint merkw\u00fcrdig und repetitiv, aber auch glaubhaft. Und das ist es, was der amerikanischen Musikindustrie heutzutage fehlt. PUDDLE OF MUDD liefern, was man von ihnen erwartet \u2013 und das mit erhobenem Mittelfinger.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das mittlerweile neunte Studioalbum der Post-Grunger von PUDDLE OF MUDD pr\u00e4sentiert den klassischen Sound der fr\u00fchen Zweitausender. 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