{"id":333705,"date":"2025-08-10T11:22:19","date_gmt":"2025-08-10T11:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333705\/"},"modified":"2025-08-10T11:22:19","modified_gmt":"2025-08-10T11:22:19","slug":"europaeer-legen-eigenen-ukraine-vorschlag-vor-dw-10-08-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333705\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4er legen eigenen Ukraine-Vorschlag vor \u2013 DW \u2013 10.08.2025"},"content":{"rendered":"<p>Vor dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-worum-geht-es-beim-geplanten-putin-trump-treffen\/a-73575342\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">geplanten Treffen<\/a> von US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> zur <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> haben mehrere europ\u00e4ische Staaten einen eigenen Verhandlungsvorschlag vorgelegt. &#8222;Wir halten weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden d\u00fcrfen&#8220;, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/frankreich\/t-17518447\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/italien\/t-17287308\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italien<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/polen\/t-17565924\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polen<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien\/t-17786217\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/finnland\/t-18029660\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finnland<\/a> und der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/eu-kommission\/t-67815475\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Kommission<\/a>. Der derzeitige Frontverlauf solle als Ausgangspunkt f\u00fcr Gespr\u00e4che dienen.<\/p>\n<p>Verhandlungen seien nur &#8222;im Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten&#8220; sinnvoll, betonen die Unterzeichner. Zudem seien robuste Sicherheitsgarantien n\u00f6tig, damit die Ukraine ihre Souver\u00e4nit\u00e4t wirksam verteidigen k\u00f6nne. Konkrete Aussagen zu einem m\u00f6glichen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato\/t-17339192\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">NATO<\/a>-Beitritt oder zur Rolle der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> in diesen Garantien fehlen.<\/p>\n<p>Forderung nach erh\u00f6htem Druck auf Russland<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Staaten fordern, den Druck auf Moskau deutlich zu erh\u00f6hen. &#8222;Nur ein Ansatz, der aktive Diplomatie, Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und Druck auf die Russische F\u00f6deration kombiniert, kann erfolgreich sein.&#8220; Gleichzeitig sichern sie Kyjiw weitere milit\u00e4rische und finanzielle Unterst\u00fctzung zu.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71554600\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71554600_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Japan Osaka 2019 | Wladimir Putin und Donald Trump sitzen bei einem bilateralem Treffen am Rande des G20-Gipfels zusammen und geben sich die Hand (28.06.2019)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Pr\u00e4sidenten Putin und Trump am Rande des G20-Gipfels in Osaka (2019)Bild: Shealah Craighead\/White House\/IMAGO<\/p>\n<p>Man werde eng mit Trump, den USA, dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> und dem ukrainischen Volk zusammenarbeiten. Frieden k\u00f6nne nur mit der Ukraine entschieden werden: &#8222;Die Ukraine hat die Freiheit, \u00fcber ihr eigenes Schicksal zu entscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>Am Samstag trafen sich in Gro\u00dfbritannien hochrangige Regierungsvertreter und Sicherheitsberater aus den USA, der Ukraine und mehreren europ\u00e4ischen Staaten &#8211; darunter US-Vizepr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/jd-vance\/t-70312062\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">JD Vance<\/a>. \u00dcber Inhalte wurde wenig bekannt, Selenskyj sprach von &#8222;konstruktiven&#8220; Gespr\u00e4chen.<\/p>\n<p>&#8222;Der Weg zum Frieden f\u00fcr die Ukraine muss gemeinsam mit der Ukraine bestimmt werden&#8220;, bekr\u00e4ftigte Selenskyj sp\u00e4ter in seiner Videoansprache. Auch Frankreichs Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/emmanuel-macron\/t-38664576\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Emmanuel Macron<\/a> betonte auf X, dass Europa Teil einer L\u00f6sung sein m\u00fcsse, da es um seine eigene Sicherheit gehe.<\/p>\n<p>Russland fordert Ostukraine und Krim<\/p>\n<p>Trump will sich am Freitag in Alaska mit Putin treffen &#8211; ob es auch zu einem Treffen zwischen Putin und Selenskyj kommen wird, ist offen. Der Ukrainer forderte ein solches Gespr\u00e4ch immer wieder. Auch Trump betonte die Notwendigkeit direkter Gespr\u00e4che zwischen Moskau und Kyjiw auf h\u00f6chster Ebene, wobei er zuletzt sagte, sie seien <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-vor-gipfel-wladimir-putin-treffen-wolodymyr-selenskyj-nicht-notwendig-frieden-ukraine-v\/a-73568049\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">keine Voraussetzung daf\u00fcr, dass er selbst sich mit Putin treffe<\/a>. Der Kremlchef zeigte sich eher verhalten mit Blick auf einen m\u00f6glichen Dreier-Gipfel. Er halte ein solches Treffen zwar f\u00fcr m\u00f6glich, noch seien die Bedingungen daf\u00fcr aber weit entfernt, erkl\u00e4rte er zuletzt.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"72583946\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72583946_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"US-Vizepr\u00e4sident Vance trifft ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj in Rom\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (l.) und US-Vizepr\u00e4sident JD Vance bei einem Treffen in Rom im Mai 2025Bild: Ukrainian Presidential Press Service\/Handout via REUTERS<\/p>\n<p>US-Medien berichten, Putin habe vorab gefordert, dass Russland die volle Kontrolle \u00fcber die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk erh\u00e4lt &#8211; was die Aufgabe strategisch wichtiger St\u00e4dte f\u00fcr die Ukraine bedeuten w\u00fcrde. Laut &#8222;Wall Street Journal&#8220; machte er diesen Vorschlag bei einem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/putin-empf\u00e4ngt-us-sondergesandten-witkoff\/a-73547981\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Besuch des US-Unterh\u00e4ndlers Steve Witkoff in Moskau<\/a>. Im Gegenzug soll Putin laut &#8222;New York Times&#8220; zu einer Waffenruhe und dem Einfrieren anderer Frontabschnitte bereit sein.<\/p>\n<p>Kyjiw lehnt Gebietsabtretungen strikt ab<\/p>\n<p>Trump sprach zuletzt von einem m\u00f6glichen &#8222;Austausch von Gebieten zum Wohl beider Seiten&#8220;, ohne Details zu nennen. Die Ukraine weist solche Ideen entschieden zur\u00fcck. &#8222;Die Ukrainer werden ihr Land nicht dem Besatzer schenken&#8220;, erkl\u00e4rte Selenskyj. Die ukrainische Verfassung lasse keine Gebietsabtretungen zu.<\/p>\n<p>Putin wolle die Annexion von Cherson, Saporischschja, Luhansk, Donezk und der Krim legitimieren lassen, warnte Selenskyj: &#8222;Diesen zweiten Versuch der Aufteilung der Ukraine werden wir nicht zulassen.&#8220; Russland kontrolliert seit 2014 Teile des Donbass, nach Scheinreferenden 2022 erkl\u00e4rte Moskau sie zu eigenem Staatsgebiet.<\/p>\n<p>In Luhansk h\u00e4lt die Ukraine nur noch wenige Quadratkilometer, in Donezk kontrolliert sie rund ein Viertel der Fl\u00e4che. Eine R\u00e4umung w\u00fcrde die Aufgabe wichtiger Verteidigungsst\u00e4dte wie Slowjansk, Kramatorsk und Kostjantyniwka bedeuten &#8211; mit gravierenden Folgen f\u00fcr die Verteidigungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Druck auf Russland oder &#8222;America First&#8220;?<\/p>\n<p>Das Treffen in Alaska w\u00e4re das erste direkte Gespr\u00e4ch zwischen einem amtierenden US-Pr\u00e4sidenten und Putin seit vier Jahren. Unter <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/joe-biden\/t-61160174\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Joe Biden<\/a> herrschte nach der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen Invasion<\/a> Funkstille, die USA wurden wichtigster Unterst\u00fctzer Kyjiws.<\/p>\n<p>Trump, der im Wahlkampf immer wieder angek\u00fcndigt hatte, den Ukraine-Krieg &#8222;innerhalb von 24 Stunden&#8220; zu beenden, holte Putin nach Beginn seiner zweiten Amtszeit aus der diplomatischen Isolation. Innenpolitisch hat der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/republikanische-partei-usa\/t-69953360\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Republikaner<\/a> mit seinem Versprechen hohe Erwartungen geweckt. Viele seiner Anh\u00e4nger &#8211; darunter einflussreiche Kongressmitglieder &#8211; verlangen einen strikten &#8222;America First&#8220;-Kurs und lehnen milit\u00e4rische sowie finanzielle Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr andere L\u00e4nder weitgehend ab.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73583550\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73583550_${formatId}.jpeg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Wolodymyr Selenskyj in seiner Videobotschaft zum US-Russland-Gipfel (09.08.2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Pr\u00e4sident Selenskyj in seiner Videobotschaft zum US-Russland-GipfelBild: Ukrainisches Pr\u00e4sidialamt<\/p>\n<p>In Alaska k\u00f6nnen ohne ukrainische Beteiligung kaum verbindliche Vereinbarungen getroffen werden. Eine Waffenruhe oder Gebietsabgabe erfordert verfassungsrechtliche \u00c4nderungen, die weder Selenskyj noch das Parlament allein beschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Trump besitzt jedoch erheblichen Einfluss &#8211; vor allem durch Waffenlieferungen und Geheimdienstinformationen, die f\u00fcr die ukrainische Verteidigung unverzichtbar sind. Schon im M\u00e4rz hatte er die US-Milit\u00e4rhilfe zeitweise ausgesetzt.<\/p>\n<p>pgr\/ack (dpa, rtr, afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem geplanten Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin zur Ukraine haben mehrere europ\u00e4ische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":333706,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-333705","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115004213983360789","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=333705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/333706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=333705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=333705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=333705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}