{"id":333719,"date":"2025-08-10T11:30:13","date_gmt":"2025-08-10T11:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333719\/"},"modified":"2025-08-10T11:30:13","modified_gmt":"2025-08-10T11:30:13","slug":"baer-deutschland-als-alternative-fuer-forscher-aus-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/333719\/","title":{"rendered":"B\u00e4r: Deutschland als Alternative f\u00fcr Forscher aus den USA"},"content":{"rendered":"<p>In den USA weht der Wissenschaft Gegenwind aus der Politik ins Gesicht. Deutschland bietet nach \u00dcberzeugung von Forschungsministerin B\u00e4r Alternativen f\u00fcr Forscher. Sie sieht aber auch Grenzen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Deutschland kann abwanderungswilligen Wissenschaftlern aus den USA nach \u00dcberzeugung von Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) eine neue Heimat f\u00fcr ihre Arbeiten bieten. \u00abDa haben wir definitiv ein Angebot\u00bb, sagte B\u00e4r bei einem Besuch des Geomar Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung in Kiel. Sie verwies auf das gerade gestartete 1.000-K\u00f6pfe-Plus-Programm der Bundesregierung und die im Grundgesetz verankerte Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre.<\/p>\n<p>\u00abEs geht nicht ausschlie\u00dflich um die USA, aber auch. Es geht nat\u00fcrlich auch um die internationalen Talente, die vielleicht in die USA gegangen w\u00e4ren und jetzt lieber nach Europa kommen wollen\u00bb, sagte sie. Das laufe gut an. Dabei gehe es nicht nur um Spitzenprofessuren, es gehe auch um Post-Docs und Studierende. \u00abWir wollen dem ganzen Spektrum ein Angebot machen.\u00bb<\/p>\n<p>Finanzielle M\u00f6glichkeiten setzen die Grenzen<\/p>\n<p>Hintergrund ist das zunehmend wissenschaftsfeindliche Klima in den USA unter der Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump. B\u00e4r schr\u00e4nkte aber ein, weder Deutschland noch Europa k\u00f6nnten alle Milliarden auffangen, die etwa bei der Klimaforschung oder der NASA in den USA gek\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>B\u00e4r informierte sich im Geomar unter anderem \u00fcber M\u00f6glichkeiten der Erdbeben\u00fcberwachung und Tsunami-Warnung mit Messger\u00e4ten auf dem Meeresboden. Au\u00dferdem ging es um das dr\u00e4ngende Thema des Aufsp\u00fcrens und Bergens von Munitionsaltlasten aus den beiden Weltkriegen in Nord- und Ostsee.<\/p>\n<p>B\u00e4r lobt Geomar-Spitzenforschung<\/p>\n<p>\u00abWir sind nat\u00fcrlich sehr froh, dass wir in Deutschland hier so eine extrem tolle Expertise haben bei allem, was das Thema Meer, Meeresforschung aber auch Klimaschutz betrifft\u00bb, sagte die Ministerin. Was das Geomar mit fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mache, sei weltweite Spitzenforschung. Sie habe erfahren, dass erst 25 Prozent des weltweiten Meeresbodens kartiert seien und ein gro\u00dfer Teil der Meeresbewohner noch entdeckt werden m\u00fcsse. \u00abIch glaube, das ist auch eine sch\u00f6ne Botschaft an die Jugend, dass die ganze Welt noch nicht komplett erforscht ist.\u00bb Wer Forscherin oder Forscher werden wolle, habe beim Geomar gute Voraussetzungen, betonte B\u00e4r.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den USA weht der Wissenschaft Gegenwind aus der Politik ins Gesicht. 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