{"id":334104,"date":"2025-08-10T14:58:12","date_gmt":"2025-08-10T14:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334104\/"},"modified":"2025-08-10T14:58:12","modified_gmt":"2025-08-10T14:58:12","slug":"kurz-vor-trump-putin-gipfel-bericht-russland-will-atomgetriebene-rakete-in-der-arktis-testen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334104\/","title":{"rendered":"Kurz vor Trump-Putin-Gipfel: Bericht: Russland will atomgetriebene Rakete in der Arktis testen"},"content":{"rendered":"<p>                    Kurz vor Trump-Putin-Gipfel<br \/>\n                Bericht: Russland will atomgetriebene Rakete in der Arktis testen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.08.2025, 16:12 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Immer wieder schw\u00e4rmt Kremlchef Putin von der neuen Rakete &#8222;Burewestnik&#8220;, die Flugabwehrsystemen entgehen k\u00f6nne &#8211; doch bislang verliefen die Tests wenig erfolgreich. Nun deutet vieles auf einen bevorstehenden Start des nuklear angetriebenen Marschflugk\u00f6rpers in der Arktis hin. Der Zeitpunkt ist brisant.<\/strong><\/p>\n<p>Russland steht einem Bericht zufolge m\u00f6glicherweise kurz vor einem neuen Test seines nuklear angetriebenen Marschflugk\u00f6rpers &#8222;Burewestnik&#8220; (Nato-Codename: Skyfall) auf dem Testgel\u00e4nde der Inselgruppe Nowaja Semlja. Das berichtet das norwegische Portal &#8222;The Barents Observer&#8220;. Die zu Russland geh\u00f6rende arktische Inselgruppe liegt zwischen der Barentssee und der Karasee, rund 900 Kilometer nord\u00f6stlich von Norwegens Festland.<\/p>\n<p>Laut Bericht wurde der Luftraum in einem 500 Kilometer langen Korridor entlang der Westk\u00fcste der Inseln vom vergangenen Donnerstag bis zum kommenden Dienstag gesperrt. Mehrere russische Schiffe h\u00e4tten in den vergangenen Wochen Ausr\u00fcstung in das Gebiet gebracht und sich nun an Beobachtungspunkten positioniert. Au\u00dferdem sollen derzeit zwei Flugzeuge der F\u00f6deralen Agentur f\u00fcr Atomenergie Russlands (Rosatom) auf der Milit\u00e4rbasis Rogatschowo im S\u00fcdwesten der Inselgruppe stehen. Demnach hatten solche Flugzeuge in der Vergangenheit \u00e4hnliche Tests unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sei \u00fcber der Barentssee ein US-Milit\u00e4rflugzeug vom Typ WC-135R Constant Phoenix gesichtet worden, berichtete &#8222;The Barents Observer&#8220;. Die Maschine werde gelegentlich als &#8222;Atomdetektor&#8220; oder &#8222;nuklearer Analysator&#8220; bezeichnet. Es handelt sich um ein speziell ausger\u00fcstetes Flugzeug, das Luftproben entnimmt, um die Konzentration radioaktiver Partikel in der Atmosph\u00e4re zu messen &#8211; ein Hinweis, der indirekt auf durchgef\u00fchrte Tests hindeuten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die &#8222;Burewestnik&#8220; (zu Deutsch: &#8222;Sturmvogel&#8220;) wurde 2018 von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin erstmals \u00f6ffentlich erw\u00e4hnt. Damals erkl\u00e4rte der Kremlchef, der Westen habe keine Abwehrm\u00f6glichkeiten gegen die Waffe. Sie k\u00f6nne im Tiefflug aus verschiedenen Richtungen ihr Ziel ansteuern und so Flugabwehrsysteme umgehen. Der Marschflugk\u00f6rper soll rund zehn Meter lang und bis zu sechs Tonnen schwer sein, mit einem Atomsprengkopf ausgestattet werden k\u00f6nnen und mutma\u00dflich von einem kleinen, luftgek\u00fchlten Atomreaktor angetrieben werden. Experten zufolge w\u00e4re damit eine Reichweite von mehr als 25.000 Kilometern m\u00f6glich. W\u00e4hrend des Fluges k\u00f6nnte die Rakete eine radioaktive Spur hinter sich herziehen.<\/p>\n<p>Die &#8222;Burewestnik&#8220; wird auf Nowaja Semlja vermutlich seit 2017 getestet &#8211; bisher jedoch offenbar wenig erfolgreich. 2019 kam es bei einem Test zu einer Explosion, bei der f\u00fcnf Rosatom-Mitarbeiter ums Leben kamen und nach US-Angaben radioaktive Stoffe freigesetzt wurden. Norwegische Geheimdienste warnen seit Jahren, dass solche Tests Risiken von Unf\u00e4llen und radioaktiven Emissionen bergen. Nach US-Geheimdienstangaben hielt der l\u00e4ngste Flug einer &#8222;Burewestnik&#8220; bislang nur zwei Minuten, keine Testversion flog weiter als 35 Kilometer.<\/p>\n<p>Der m\u00f6gliche Raketentest &#8211; sollte er tats\u00e4chlich in den kommenden Tagen stattfinden &#8211; k\u00e4me nur wenige Tage vor dem Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Putin in Alaska. Dort wollen die beiden \u00fcber eine m\u00f6gliche Beendigung des Krieges in der Ukraine sprechen. Es w\u00e4re das erste direkte Treffen der beiden Staatschefs seit Beginn der russischen Invasion. Ob Moskau mit dem Test gezielt St\u00e4rke vor dem Gipfel demonstrieren will, ist unklar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz vor Trump-Putin-Gipfel Bericht: Russland will atomgetriebene Rakete in der Arktis testen 10.08.2025, 16:12 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334105,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[661,1401,5032,662,106,13,14,15,16,307,12,10,8,9,11,103,306,104],"class_list":{"0":"post-334104","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-arktis","10":"tag-atomkraft","11":"tag-atomwaffen","12":"tag-donald-trump","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-welt","24":"tag-wladimir-putin","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115005063535884891","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334104\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}