{"id":334126,"date":"2025-08-10T15:10:12","date_gmt":"2025-08-10T15:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334126\/"},"modified":"2025-08-10T15:10:12","modified_gmt":"2025-08-10T15:10:12","slug":"junge-ukrainerinnen-helfen-bei-stadtranderholung-drei-wochen-frieden-ludwigshafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334126\/","title":{"rendered":"Junge Ukrainerinnen helfen bei Stadtranderholung: Drei Wochen Frieden &#8211; Ludwigshafen"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Eine unbeschwerte Zeit konnten die jungen Ukrainerinnen Viktoriia und Yulia in Ludwigshafen verbringen. Sie betreuten die Ferienkinder w\u00e4hrend der Stadtranderholung.<\/b><\/p>\n<p>Auf Einladung des Vereins Kinderhilfe <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ukraine\" data-rtr-id=\"acb898af5ea66a22c43878bf8691be74ce4ecd86\" data-rtr-score=\"126.2535765379113\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"25\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/ukraine?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> Rhein-Neckar f\u00fcr Swjahel halfen zwei junge Praktikantinnen aus der ukrainischen Partnerstadt Swjahel drei Wochen in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ludwigshafen\" data-rtr-id=\"26b4406521e36b503c690e53e1b9dec3bdb26dfe\" data-rtr-score=\"195.97424892703864\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"7\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/lokal\/ludwigshafen.html?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ludwigshafen<\/a> bei der Kinderbetreuung der Stadtranderholung (StRE) an der Blies. Wie schon im vergangenen Jahr hat der Verein Kinderhilfe Ukraine Rhein-Neckar f\u00fcr Swjahel (fr\u00fcher: Novograd-Volynskij) und seine Vorsitzende Valentyna Sobetska den Aufenthalt der beiden Praktikantinnen organisiert. Sie lebt seit 2013 in Ludwigshafen. Die Stadt Swjahel mit rund 56.000 Einwohnern liegt in der Nordwestukraine zwischen Lwiw (<a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Lemberg\" data-rtr-id=\"f68bf0a8fc423061f3dbdd4af7705b9f828553a5\" data-rtr-score=\"6.453862660944206\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"23\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/lemberg?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lemberg<\/a>) und Kiew und ist seit 2022 Partnerstadt Ludwigshafens. <\/p>\n<p>Als Viktoriia (21) und Yulia (20) vor rund drei Wochen in der Stadt angekommen waren, ging es f\u00fcr sie sofort los mit der Kinderbetreuung bei der Stadtranderholung. Sie habe eine Gruppe von 14 Kindern im Alter von neun bis zehn Jahren betreut, erz\u00e4hlt Viktoriia beim Abschlussfest der Ferienbetreuung am Freitag. Yulia hatte eine Gruppe von 16 Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren unter ihren Fittichen. <\/p>\n<p>Kleiner Kulturschock<\/p>\n<p>Beide junge Frauen sprechen Englisch und haben auch ein paar S\u00e4tze auf Deutsch gelernt. Viktoriia ist in der Ukraine Englischlehrerin an einer privaten Abendschule. Yulia arbeitet im B\u00fcro einer staatlichen Bildungseinrichtung in Kiew. Zudem sprechen beide Ukrainisch und Russisch. Um sich mit den Ludwigshafener Kindern zu unterhalten, habe all dies nat\u00fcrlich nicht geholfen, lachen beide bei der Frage. Aber langes Reden war an der Blies ohnehin nicht angesagt. Die Kinder wollten vor allem spielen. F\u00fcr die Teilnehmer der Stadtranderholung gab es Workshops zu den Themen Musik, Zirkus, Tanz, Sport und junge Forscher sowie eine Kreativwerkstatt, erl\u00e4utert StRE-Organisatorin Christiane Ritscher. Die Praktikantinnen sollten bei den Spielen f\u00fcr die Kinder da sein, bei den Aufgaben helfen und sie zum Essen begleiten. \u201eDas haben die beiden gro\u00dfartig gemacht\u201c, ist Ritscher voll des Lobs f\u00fcr ihre Helferinnen. <\/p>\n<p>Zuerst sei es schon ein kleiner Schock f\u00fcr sie gewesen, vor einer Gruppe von fast 20 Kindern zu stehen, r\u00e4umen Viktoriia und Yulia ein. \u201eIn der ersten Woche sei alles noch neu und unbekannt gewesen, doch dann hat sich bald Routine eingestellt\u201c, erz\u00e4hlt Viktoriia. Ein tolles Erlebnis sei ein Besuch mit den Kindern in der angrenzenden Jugendverkehrsschule Ludwigshafen gewesen, meint Yulia, denn so etwas gebe es in der Ukraine nicht. Nach dem Ende der t\u00e4glichen Betreuung gegen 17 Uhr und an den Wochenenden seien beide in der Ludwigshafener und Mannheimer Innenstadt unterwegs gewesen und h\u00e4tten bei Ausfl\u00fcgen am Wochenende auch die St\u00e4dte Frankfurt, Stra\u00dfburg und K\u00f6ln besucht. Leider habe es oft geregnet, erz\u00e4hlen sie. Dennoch: \u201eWir waren gl\u00fccklich, hier zu sein, Leute zu treffen und neue Erfahrungen zu machen\u201c, sagt Viktoriia. \u201eIch hatte viel Spa\u00df mit den Kindern\u201c, f\u00fcgt Yulia hinzu.<\/p>\n<p>Alltag mit Luftalarm<\/p>\n<p>Der Aufenthalt in Ludwigshafen habe f\u00fcr sie drei Wochen Frieden bedeutet. Swjahel sei zwar weit weg von der Front, aber eine Rakete oder Drohne k\u00f6nne \u00fcberall auftauchen. \u201eEinmal hat eine Rakete nicht weit von unserem Haus eingeschlagen\u201c, erz\u00e4hlt Viktoriia. Ihre Eltern leben nach wie vor in Butscha. Unter russischer Besetzung geschahen in der Stadt etliche Gr\u00e4ueltaten. Sie konnte mittlerweile von der ukrainischen Armee zur\u00fcckerobert werden. <\/p>\n<p>Als sie noch in Kiew studierte, habe es drei gewaltige Explosionen gegeben, s\u00e4mtliche Fenster in den H\u00e4usern der Umgebung seien geborsten, berichtet Yulia. Nach dem Studium arbeitet sie unter der Woche in einem B\u00fcro in Kiew. N\u00e4chtlicher Luftalarm sei dort normal. Tags\u00fcber sei es mal ruhig, mal komme der Alarm mehrmals am Tag, berichtet die 20-J\u00e4hrige von ihrem Alltag. <\/p>\n<p>Nach den unbeschwerten Tagen in Ludwigshafen wartet auf die beiden jungen Frauen nun eine 30-st\u00fcndige Busfahrt zur\u00fcck in ihr Alltagsleben in der Ukraine, mit all den beschriebenen Wirren. Auf die Frage, wie es f\u00fcr sie ist, jetzt wieder nach Swjahel zur\u00fcckzufahren, sagt Viktoriia: \u201eScary (furchterregend)! Es kann immer alles passieren bei den Angriffen. Aber dort ist unsere Heimat, unsere Familie, unser Leben!\u201c   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine unbeschwerte Zeit konnten die jungen Ukrainerinnen Viktoriia und Yulia in Ludwigshafen verbringen. 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