{"id":334250,"date":"2025-08-10T16:18:12","date_gmt":"2025-08-10T16:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334250\/"},"modified":"2025-08-10T16:18:12","modified_gmt":"2025-08-10T16:18:12","slug":"korrektur-russisch-roulette-viele-pcs-laufen-noch-mit-windows-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334250\/","title":{"rendered":"KORREKTUR\/&#8217;Russisch Roulette&#8216;: Viele PCs laufen noch mit Windows 10"},"content":{"rendered":"<p>                        (Im 2. Satz des 3. Absatzes wurde die Zahl der Computer berichtigt)<\/p>\n<p>BERLIN (dpa-AFX) &#8211; Millionen Personal Computer in Deutschland ben\u00f6tigen dringend ein Update. Am 14. Oktober schickt <a href=\"https:\/\/www.boerse.de\/aktien\/Microsoft-Aktie\/US5949181045\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft<\/a>  das bisher popul\u00e4rste PC-Betriebssystem der Welt &#8211; Windows 10 &#8211; in den Ruhestand. Das bedeutet, dass es keine kostenlosen Updates mehr f\u00fcr Windows 10 geben wird, mit denen neu entdeckte Schwachstellen ausgeb\u00fcgelt werden. Mit dem Support-Ende riskieren Nutzer dann, Opfer unentdeckter und nicht behobener Sicherheitsl\u00fccken zu werden, wenn sie vorher nichts unternehmen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.boerse.de\/wissen\/erfolgreiche-vermoegensverwaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erfolgreiche Verm\u00f6gensverwaltung:<br \/>Wie Sie Ihr Geld professionell managen lassen!<br \/>Info &#8230;<\/a> <\/p>\n<p>Fast 26 Millionen Rechner in Deutschland sind in Gefahr<\/p>\n<p>Obwohl der Softwareriese das Ende der Unterst\u00fctzung f\u00fcr Windows 10 bereits vor \u00fcber vier Jahren angek\u00fcndigt hat, laufen in Deutschland die meisten PCs noch immer auf dem potenziell unsicheren Betriebssystem.<\/p>\n<p>Nach Berechnungen des Sicherheitsunternehmens Eset sind in Privathaushalten, Unternehmen, Beh\u00f6rden und Organisationen in Deutschland noch 24,7 Millionen PCs mit dem veralteten Windows 10 ausgestattet. Das entspricht knapp 57 Prozent aller Windows-Rechner.<\/p>\n<p>Dazu kommen etwas \u00fcber eine Million Rechner mit den Uralt-Betriebssystemen Windows 7, Windows 8, 8.1 und Windows XP, die schon seit Jahren unsicher sind. 17,9 Millionen PCs haben bereits Windows 11 installiert, acht Prozent mehr als im November 2024.<\/p>\n<p>Die deutsche Niederlassung von Eset in Jena st\u00fctzt sich bei den Berechnungen auf eigene Telemetriedaten. Au\u00dferdem wurden die Ergebnisse mit dem Statistikdienst &#8222;StatCounter&#8220; abgeglichen.<\/p>\n<p>&#8222;Cyberkriminelle stehen schon bereit&#8220;<\/p>\n<p>Alexander Opel, IT-Sicherheitsexperte bei Eset, warnt vor den m\u00f6glichen Folgen: &#8222;Wer jetzt noch mit einem veralteten Betriebssystem unterwegs ist, spielt russisches Roulette mit seinen Daten!&#8220;. Millionen private Anwender, aber auch viele IT-Verantwortliche in Unternehmen und Beh\u00f6rden h\u00e4tten die Warnung verstanden und ihre Computer rechtzeitig gesch\u00fctzt. &#8222;Alle anderen m\u00fcssen jetzt handeln, bevor es zu sp\u00e4t ist. Cyberkriminelle stehen schon bereit, gezielt Schwachstellen auszunutzen, sobald der Support endet.&#8220;<\/p>\n<p>Beim Umstieg auf Windows 11 wird h\u00e4ufig die Anschaffung eines neuen PC erforderlich, weil <a href=\"https:\/\/www.boerse.de\/aktien\/Microsoft-Aktie\/US5949181045\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft<\/a> die Hardwareanforderungen f\u00fcr das neue Betriebssystem vergleichsweise hoch angesetzt hat. So erfordert Windows 11 einen speziellen Sicherheitschip, ein sogenanntes Trusted Platform Module (TPM), das bei vielen \u00e4lteren Computern nicht vorhanden ist.<\/p>\n<p>BSI: Mac und Linux sind Alternativen<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt vor diesem Hintergrund nicht nur ein rechtzeitiges Upgrade auf Windows 11. Alternativ sei auch der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem wie macOS f\u00fcr die Macintosh-Computer von <a href=\"https:\/\/www.boerse.de\/aktien\/Apple-Aktie\/US0378331005\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple<\/a>  oder das freie Linux-System m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Support-Ende m\u00fcsste eigentlich den PC-Herstellern eine Sonderkonjunktur bescheren. Das ist nach einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner nicht der Fall. Erh\u00f6hte wirtschaftliche und geopolitische Risiken h\u00e4tten zu einer &#8222;Unsicherheitspause&#8220; bei der Anschaffung neuer PCs gef\u00fchrt, sagte Ranjit Atwal, Senior Director Analyst bei Gartner.<\/p>\n<p>Atwal rechnet angesichts voller Lagerhallen bei den PC-Herstellern f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte mit Notverk\u00e4ufen. &#8222;Die Anbieter versuchen, ihre \u00dcberbest\u00e4nde abzubauen, auch weil neue Z\u00f6lle und anhaltende Unsicherheiten die Marktaktivit\u00e4t weiter d\u00e4mpfen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Sich Zeit kaufen<\/p>\n<p>Upgrade-Verweigerer verf\u00fcgen aber noch \u00fcber eine weitere Alternative, die sich <a href=\"https:\/\/www.boerse.de\/aktien\/Microsoft-Aktie\/US5949181045\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft<\/a> gut bezahlen l\u00e4sst: Der Konzern bietet privaten Anwendern und gewerblichen Nutzern ein weiteres Jahr sogenannte Extended Security Updates (ESU) f\u00fcr 30 US-Dollar (rund 27 Euro) an. Das ist ein Novum: Bislang waren Support-Verl\u00e4ngerungen f\u00fcr Windows immer nur f\u00fcr Firmen erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>IT-Sicherheitsexperte Opel von Eset h\u00e4lt das aber nicht f\u00fcr eine gute Idee: Der erweiterte Support verlagere den Wechsel nur in die n\u00e4here Zukunft. &#8222;Auch f\u00fcr Unternehmen ist es jetzt h\u00f6chste Zeit, ein Upgrade durchzuf\u00fchren.&#8220; Denn die Kosten des Supports d\u00fcrften den Nutzen f\u00fcr viele Organisationen \u00fcbersteigen. &#8222;Gleichzeitig ist es unverantwortlich, das eigene Unternehmen mit veralteten Systemen zu betreiben. Dadurch wird Hackern eine Flanke f\u00fcr erfolgreiche Cyberattacken ge\u00f6ffnet.&#8220;\/chd\/DP\/nas<\/p>\n<p>Quelle: dpa-AFX<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Im 2. Satz des 3. 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