{"id":334476,"date":"2025-08-10T18:20:18","date_gmt":"2025-08-10T18:20:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334476\/"},"modified":"2025-08-10T18:20:18","modified_gmt":"2025-08-10T18:20:18","slug":"internationale-solisten-begeistern-bei-sommerkonzert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334476\/","title":{"rendered":"Internationale Solisten begeistern bei Sommerkonzert"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wienhausen. Vier internationale Solisten, vereint durch ein gemeinsames Merkmal: Sie sind allesamt Meister ihres musikalischen Fachs. Das bewiesen S\u00e9verine Kim (Klavier), Roman Simovi\u0107 (Violine), Milena Simovi\u0107 (Bratsche) und Irena Josifoska (Violoncello) am Samstagabend im Saal des \u201eVorwerk Gut Oppershausen\u201c. Auf dem Programm stand das zweite Konzert der Sommerreihe unter dem Oberthema Freiheit. Und erneut blieb kein Platz im Saal frei.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ein fesselndes musikalisches Programm<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Den Auftakt gestalteten S\u00e9verine Kim und Roman Simovi\u0107 mit dem \u201eScherzo in c-Moll f\u00fcr Violine und Klavier\u201c von Johannes Brahms (1833\u20131897). Wie der Titel bereits andeutet, ist das Werk von \u00fcberwiegend lebhaftem Charakter. Passagen klanglicher Dramatik und Dynamik wechseln sich ab mit ruhigeren Momenten. Das Duo interpretierte das St\u00fcck mit sp\u00fcrbarer Leidenschaft und hoher technischer Pr\u00e4zision. Ihre emotionale und konzentrierte Hingabe spiegelte sich auch in ihrer K\u00f6rpersprache wider \u2013 voller Spannung und Ausdruck. Die Zuh\u00f6rer wurden von der intensiven musikalischen Energie regelrecht mitgerissen und fanden sich in einem Spannungsfeld rhythmischer Kontraste wieder. Ein gelungener Auftakt, der das Publikum sofort fesselte \u2013 und der n\u00e4chste musikalische H\u00f6hepunkt lie\u00df nicht lange auf sich warten.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">S\u00e9verine Kim und Bratschistin Milena Simovi\u0107 pr\u00e4sentierten im Anschluss die \u201eSonate f\u00fcr Viola und Klavier op. 11 Nr. 4\u201c von Paul Hindemith (1895\u20131963). Kim gab dem Publikum vorab einen kurzen Einblick: Hindemith sei nicht nur ein genialer Komponist gewesen, sondern zun\u00e4chst ein brillanter Geiger, der sich nach seiner R\u00fcckkehr aus dem Ersten Weltkrieg der Bratsche zuwandte. Die folgende Sonate bezeichnete sie als \u201eeines der bedeutendsten Werke der Bratschenliteratur Hindemiths\u201c.<\/p>\n<p>Mit Bravour und viel Applaus<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die drei S\u00e4tze \u2013 Fantasie, Thema mit Variationen und Finale (mit Variationen) \u2013 begannen mit einem eher entspannten Charakter, der Raum f\u00fcr gedankliches Abschweifen lie\u00df. Doch auch in diesem Werk verschmolzen Kraft und Zartheit zu einem eindrucksvollen Ganzen. F\u00fcr ihre intensive und leidenschaftliche Darbietung erhielten Kim und Simovi\u0107 begeisterten Applaus.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gleiches galt f\u00fcr das folgende St\u00fcck: Fr\u00e9d\u00e9ric Chopins \u201eIntroduction et Polonaise brillante f\u00fcr Violoncello und Klavier op. 3\u201c, gespielt von Cellistin Irena Josifoska und erneut S\u00e9verine Kim am Fl\u00fcgel. Mit Schwung und Vitalit\u00e4t f\u00fcllten die beiden Musikerinnen den Raum \u2013 spontane \u201eBravo\u201c-Rufe aus dem Publikum waren die Folge.<\/p>\n<p>Vier Instrumente kreieren eine Klangwelt <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nach der Pause traten alle vier Solisten gemeinsam auf die B\u00fchne. Aufgef\u00fchrt wurde das \u201eKlavierquartett in Es-Dur\u201c von Robert Schumann (1810\u20131856). Vor dem temperamentvollen, quicklebendigen und streckenweise rasanten Finale in vier S\u00e4tzen richtete der k\u00fcnstlerische Leiter der Sommerkonzerte, Knut Han\u00dfen, noch ein paar erkl\u00e4rende Worte an das Publikum: \u201eIn diesem Schumann-Konzert spricht jeder f\u00fcr sich \u2013 und alle gemeinsam.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gemeint sei damit, dass die Instrumente eigene klangliche Wege gehen, sich gelegentlich begegnen und dann wieder voneinander l\u00f6sen \u2013 ein Wechselspiel aus Harmonie und individueller Freiheit. Was dann folgte, war ein halbst\u00fcndiges, mitrei\u00dfendes musikalisches Feuerwerk von vier exzellenten Solisten. Das Fazit des Abends: Gro\u00dfer Beifall f\u00fcr eine herausragende Leistung.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">CZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wienhausen. 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