{"id":334518,"date":"2025-08-10T18:46:17","date_gmt":"2025-08-10T18:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334518\/"},"modified":"2025-08-10T18:46:17","modified_gmt":"2025-08-10T18:46:17","slug":"berlin-wirtschaftsweise-grimm-werden-leistungen-kuerzen-muessen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334518\/","title":{"rendered":"Berlin | Wirtschaftsweise Grimm: \u00abWerden Leistungen k\u00fcrzen m\u00fcssen\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Angesichts der angespannten finanziellen Lage der Sozialversicherungen h\u00e4lt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm auch Leistungsk\u00fcrzungen f\u00fcr n\u00f6tig. \u00abWir brauchen in der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung mehr Ehrlichkeit dar\u00fcber, welche Leistungen wir uns wirklich leisten k\u00f6nnen und welche nicht\u00bb, sagte sie der Funke Mediengruppe. \u00abWenn man den Menschen Versprechungen macht, die man am Ende nicht halten kann, dann sorgen sie nicht privat vor, obwohl viele es k\u00f6nnten.\u00bb<\/p>\n<p>Als Beispiel nannte Grimm die sogenannte Haltelinie der Rente. \u00abAuf Dauer wird das nicht finanzierbar sein. In der Pflege sieht es nicht anders aus\u00bb, sagte sie. Wer in der Lage sei, Pflegeleistungen selbst zu finanzieren, m\u00fcsse das auch tun. \u00abSonst k\u00f6nnen wir das System nicht auf Dauer finanzieren. Das hei\u00dft auch, dass wir mitunter Leistungen werden k\u00fcrzen m\u00fcssen.\u00bb Schon jetzt l\u00e4gen die Lohnnebenkosten bei 42 Prozent. Bis zum Ende der Legislaturperiode k\u00f6nnten sie auf 45 Prozent steigen, sagte Grimm.<\/p>\n<p>Kritik von Gr\u00fcnen und SPD<\/p>\n<p>Kritik an Grimm kam von SPD und Gr\u00fcnen. \u00abDie neoliberale Herangehensweise, die L\u00f6sungen nur durch K\u00fcrzungen bei der Versorgung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in unserem Land zu suchen, ist jedenfalls zu einfach gedacht und findet nicht unsere Zustimmung\u00bb, sagte SPD-Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Wiese den Funke-Zeitungen. Gr\u00fcnen-Fraktionsvize Andreas Audretsch kritisierte, Frauen w\u00fcrden in Altersarmut gest\u00fcrzt, wenn die Rente weiter gek\u00fcrzt werde. \u00abWir m\u00fcssen andere Stellschrauben in den Blick nehmen, zum Beispiel in dem wir Menschen erm\u00f6glichen, \u00fcberhaupt zu arbeiten. Wenn Frauen so viel arbeiten k\u00f6nnten, wie sie wollen, h\u00e4tten wir 850.000 Vollzeitarbeitskr\u00e4fte mehr.\u00bb<\/p>\n<p>Stabiles Rentenniveau bis 2031<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hat diese Woche ein Rentengesetz auf den Weg gebracht, das ein stabiles Rentenniveau bis 2031 und bessere Renten f\u00fcr Millionen M\u00fctter auf den Weg gebracht. Damit fallen die Renten dauerhaft etwas h\u00f6her aus als ohne die Reform. Zudem bekommen Eltern von vor 1992 geborenen Kindern ab 2027 statt zweieinhalb nun drei Jahre Erziehungszeit bei der Rente angerechnet.<\/p>\n<p>Obwohl die Verbesserungen mit Steuergeld bezahlt werden sollen, m\u00fcssen sich auch Arbeitnehmer und Arbeitgeber laut Gesetzentwurf auf etwas h\u00f6here Kosten einstellen: Ab 2027 soll der Rentenbeitrag von heute 18,6 auf 18,8 Prozent steigen \u2013 etwas mehr als erwartet.<\/p>\n<p>Zu grunds\u00e4tzlicheren Reformen, wie das Rentensystem auf Dauer bezahlt werden soll, soll eine Kommission ab 2026 Vorschl\u00e4ge erarbeiten. Da sind Union und SPD uneins.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Angesichts der angespannten finanziellen Lage der Sozialversicherungen h\u00e4lt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm auch Leistungsk\u00fcrzungen f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334519,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,1140,296,1937,29,30,1940,1938,379,1458],"class_list":{"0":"post-334518","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-arbeit","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-rente","18":"tag-soziales"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115005960033694171","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334518"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334518\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}