{"id":334698,"date":"2025-08-10T20:26:11","date_gmt":"2025-08-10T20:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334698\/"},"modified":"2025-08-10T20:26:11","modified_gmt":"2025-08-10T20:26:11","slug":"spd-und-gruene-attackieren-wirtschaftsweise-veronika-grimm-fuer-kuerzungen-bei-sozialversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334698\/","title":{"rendered":"SPD und Gr\u00fcne attackieren Wirtschaftsweise Veronika Grimm f\u00fcr K\u00fcrzungen bei Sozialversicherung"},"content":{"rendered":"<p>                    W\u00fcrde viele in Armut st\u00fcrzen<br \/>\n                SPD und Gr\u00fcne attackieren Grimm f\u00fcr K\u00fcrzungsplan<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.08.2025, 19:25 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Koalition will ohnehin die Sozialleistungen auf den Pr\u00fcfstand stellen. Wirtschaftsweise Grimm prescht voran und erkl\u00e4rt einige Leistungen f\u00fcr nicht finanzierbar. Von Gr\u00fcnen und SPD kommt Kritik. SPD-Mann Wiese spricht von &#8222;neoliberaler Herangehensweise&#8220;. Der Gr\u00fcne Audretsch warnt vor Armut &#8211; besonders bei Frauen.<\/strong><\/p>\n<p>Vertreter von Gr\u00fcnen und SPD haben der Forderung der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm nach Leistungsk\u00fcrzungen bei der Sozialversicherung widersprochen. Gr\u00fcnen-Fraktionsvize Andreas Audretsch erkl\u00e4rte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: &#8222;Die Rente noch weiter zu k\u00fcrzen, w\u00fcrde bedeuten, viele Frauen, vor allem Frauen im Osten, im Alter in Armut zu st\u00fcrzen&#8220;. Gerade diese seien von der gesetzlichen Rente abh\u00e4ngig. &#8222;Seit den 1990ern ist das Rentenniveau deutlich gesunken, und es ist richtig, es jetzt bei 48 Prozent zu stabilisieren&#8220;, erkl\u00e4rte der stellvertretende Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Fraktion im Bundestag.<\/p>\n<p>Zur Stabilisierung der Sozialsysteme m\u00fcssten andere Stellschrauben in den Blick genommen werden, sagte Audretsch weiter, etwa indem mehr Menschen \u00fcberhaupt arbeiten. &#8222;Wenn Frauen so viel arbeiten k\u00f6nnten, wie sie wollen, h\u00e4tten wir 850.000 Vollzeitarbeitskr\u00e4fte mehr&#8220;, so Audretsch. Auch viele Menschen, die als Zuwanderer gekommen sind, h\u00e4tten immer noch keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Zudem forderte er eine Neuaufstellung der privaten Vorsorge: &#8222;Riester ist gescheitert&#8220;, sagte Audretsch.<\/p>\n<p>Audretsch pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Effizienz<\/p>\n<p>&#8222;Wer bei Gesundheit und Pflege nach Leistungsk\u00fcrzungen ruft, soll konkret werden&#8220;, sagte Audretsch den Funke-Zeitungen. &#8222;Wer soll nicht mehr versorgt werden? Wer soll nicht mehr gepflegt werden?&#8220; Der richtige Weg sei es, das System besser und effizienter zu machen, nicht Menschen die Versorgung zu streichen.<\/p>\n<p>SPD-Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Wiese wirft Grimm eine &#8222;neoliberale Herangehensweise&#8220; vor. Die finde nicht die Zustimmung der Sozialdemokraten, sagte Wiese den Funke-Zeitungen. L\u00f6sungen d\u00fcrften nicht nur durch K\u00fcrzungen bei der Versorgung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gesucht werden.<\/p>\n<p>Wiese verwies auf die Verabredung der Koalition, eine Kommission zur Reform des Sozialstaats einzusetzen. &#8222;Diesen Ergebnissen, welche bis zum Jahresende vorliegen sollen, m\u00f6chte ich nicht vorweggreifen, aber betonen, wie wichtig ein funktionierender Sozialstaat aus Sicht der SPD als Teil unserer sozialen Marktwirtschaft ist.&#8220;<\/p>\n<p>Veronika Grimm, Mitglied im Sachverst\u00e4ndigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hatte am Wochenende eine Diskussion \u00fcber Leistungsk\u00fcrzungen in den Sozialversicherungen angesto\u00dfen. &#8222;Wir brauchen in der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung mehr Ehrlichkeit dar\u00fcber, welche Leistungen wir uns wirklich leisten k\u00f6nnen und welche nicht&#8220;, sagte sie. Als Beispiel nannte Grimm die sogenannte Haltelinie der Rente. &#8222;Auf Dauer wird das nicht finanzierbar sein. In der Pflege sieht es nicht anders aus&#8220;, sagte sie. Wer in der Lage sei, Pflegeleistungen selbst zu finanzieren, m\u00fcsse das auch tun. &#8222;Sonst k\u00f6nnen wir das System nicht auf Dauer finanzieren. Das hei\u00dft auch, dass wir mitunter Leistungen werden k\u00fcrzen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00fcrde viele in Armut st\u00fcrzen SPD und Gr\u00fcne attackieren Grimm f\u00fcr K\u00fcrzungsplan 10.08.2025, 19:25 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334699,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[21,3236,13,94378,14,15,4200,26756,16,379,94379,12,6620,50186,184,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-334698","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-buendnis-90-die-gruenen","9":"tag-frauen","10":"tag-headlines","11":"tag-kosten-fuer-die-pflege","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-ostdeutschland","15":"tag-pflegeversicherung","16":"tag-politik","17":"tag-rente","18":"tag-riester-rente","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-sozialpolitik","21":"tag-sozialsysteme","22":"tag-spd","23":"tag-top-news","24":"tag-top-meldungen","25":"tag-topmeldungen","26":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115006353168838490","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334698"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334698\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}