{"id":334744,"date":"2025-08-10T20:50:16","date_gmt":"2025-08-10T20:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334744\/"},"modified":"2025-08-10T20:50:16","modified_gmt":"2025-08-10T20:50:16","slug":"die-proteste-erreichen-das-zentrum-londons","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334744\/","title":{"rendered":"Die Proteste erreichen das Zentrum Londons"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">In Grossbritannien w\u00e4chst der Unmut \u00fcber die Migrationspolitik der Regierung. Bei Demonstrationen stehen sich oft Gegner und Bef\u00fcrworter der Unterbringung von Asylsuchenden in Hotels gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Mitten in London protestieren Unzufriedene gegen die Unterbringung von Migranten in einem Hotel (8. August). Im Bild der im Text erw\u00e4hnte Mann mit dem Stalin-Leibchen.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3541\" height=\"2361\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/63a5cb3c-fb25-4768-9dee-cdd153716494.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Mitten in London protestieren Unzufriedene gegen die Unterbringung von Migranten in einem Hotel (8. August). Im Bild der im Text erw\u00e4hnte Mann mit dem Stalin-Leibchen. <\/p>\n<p>Neil Hall \/ EPA<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j2098gp81\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Seit einem Monat wird in Grossbritannien gegen die Unterbringung von Migranten in Hotels demonstriert. Die Regierung hat die Zahl der solcherart ben\u00fctzten Hotels wegen des schwelenden Unmuts in Teilen der Bev\u00f6lkerung zwar l\u00e4ngst stark verkleinert, noch immer aber leben rund 32\u00a0000 Asylsuchende in solchen Unterk\u00fcnften. Die Demonstrationen ausgel\u00f6st hatte eine Verhaftung in Epping n\u00f6rdlich von London. Einem Asylsuchenden, der dort im \u00abBell\u00bb-Hotel untergebracht war, wird vorgeworfen, ein vierzehnj\u00e4hriges M\u00e4dchen sexuell bel\u00e4stigt zu haben.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Damals waren nach einem Angriff auf eine Kindertanzschule in Southport, bei dem drei M\u00e4dchen get\u00f6tet worden waren, heftige gewaltsame Unruhen ausgebrochen, mit Anschl\u00e4gen auf islamische Einrichtungen und Asylhotels.<\/p>\n<p>Die Demonstrationen sind im Zentrum Londons angekommen<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc0v0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Neu ist, dass sich die Demonstrationen nicht auf arme Gegenden im Norden des Landes beschr\u00e4nken, sondern selbst in wohlhabenden Stadtteilen im Zentrum der Hauptstadt London stattfinden wie etwa im Bankenviertel Canary Wharf. Im Hotel \u00abBritannia International\u00bb sind dort seit Juli etwa 600 Asylsuchende untergebracht; f\u00fcr normale G\u00e4ste ist das Viersternehotel geschlossen. Hohe Gitter und Wachpersonal verhindern, dass Unbefugte das Hochhaus betreten.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281h4h71\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Am vergangenen Freitag ist das \u00abBritannia International\u00bb zum Zentrum einer explosiven Konfrontation geworden. Gegner und Bef\u00fcrworter der Unterbringung von Migranten in Hotels demonstrierten gleichzeitig. Auf der Treppe vor dem Hoteleingang hielten Mitglieder der Vereinigung Stand Up to Racism Transparente mit Slogans wie \u00abFl\u00fcchtlinge willkommen \u2013stoppt die extreme Rechte\u00bb in die H\u00f6he. Auf der gegen\u00fcberliegenden Strassenseite standen die Gegner, einige in die englische Fahne geh\u00fcllt. Mit Slogans wie \u00abTerroristen-Unterst\u00fctzer, haut ab\u00bb protestierten sie gegen die illegale Migration und deren Sympathisanten in Grossbritannien.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc100\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Einer der Gegner der Hotelunterbringung, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagt, es gehe ihm vor allem um den Schutz der Kinder. Hunderte von papierlosen Migranten k\u00e4men \u00fcber den \u00c4rmelkanal. Man wisse nicht, ob sie kriminell seien und woher sie k\u00e4men, denn sie h\u00e4tten ihre P\u00e4sse weggeworfen. Der etwa 60-J\u00e4hrige hat \u00abLove\u00bb auf seine Finger t\u00e4towiert und tr\u00e4gt seltsamerweise ein T-Shirt mit dem Gesicht von Josef Stalin. Er habe nichts gegen Einwanderung, sagt er, aber sie sollte in geordneten Bahnen verlaufen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc102\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Er selbst habe 33 Jahre in London gearbeitet. Dann habe er nach einem Nervenzusammenbruch Arbeit und Wohnung verloren und sechs Monate lang auf einer Parkbank geschlafen. Ihm habe die Regierung nie ein Hotelzimmer angeboten, sagt er. Dasselbe gelte f\u00fcr Veteranen. Weil das unfair sei, protestiere er nun. Er sei rechts, aber kein Rechtsextremer, er wehre sich einfach gegen offene Grenzen und wolle nicht, dass die britische Kultur von Islamisten \u00fcbernommen werde.<\/p>\n<p>\u00abEs spricht kaum mehr jemand Englisch hier\u00bb<img decoding=\"async\" alt=\"Mitchel\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"377\" height=\"503\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc103\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ein anderer Typ ist Mitchel, der seinen Nachnamen nicht nennen m\u00f6chte, aber ebenfalls gegen die Migranten im \u00abBritannia International\u00bb demonstriert. Der 29-J\u00e4hrige stellt sich als Selbst\u00e4ndigerwerbenden vor. Mit extremistischen Organisationen habe er nichts zu tun, sagt er. Er protestiere, weil er f\u00fcnf Minuten vom Hotel wohne und sich um die Sicherheit im Quartier sorge.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc110\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auf die Frage, ob er jemals bel\u00e4stigt worden sei oder schlechte Erfahrungen mit Asylsuchenden gemacht habe, sagt er: \u00abDas kann ich nicht beantworten, weil man nicht mehr weiss, wer Migrant ist. Es spricht sowieso kaum mehr jemand Englisch hier.\u00bb Dann schiebt er nach, er habe nichts gegen Diversit\u00e4t. Einige seiner Kollegen seien Fl\u00fcchtlinge, zwei Freunde k\u00e4men aus Israel. \u00abIch bin sicher kein Faschist, das sind falsche Labels.\u00bb Sp\u00e4ter schwenkt er eine grosse israelische Fahne Richtung Hotel, wo einige Demonstranten die pal\u00e4stinensische Flagge hochhalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Graham\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"389\" height=\"519\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc111\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Eher wie ein Althippie wirkt Graham mit seinem grauen Bart. Auch er nennt nur seinen Vornamen, spielt Djembe, verteilt Wassermelone und plaudert \u2013 gut gelaunt und humorvoll \u2013 mit allen. Aber auch er schimpft \u00fcber die Migranten und bezeichnet die Regierung als machiavellistisch und taub. \u00dcber die Demonstranten auf der Gegenseite spottet er: \u00abSie sind bloss hier, um sich als die moralisch \u00dcberlegenen zu inszenieren. Es geht ihnen um sich selber. Keiner von ihnen w\u00fcrde einen Asylsuchenden bei sich zu Hause aufnehmen.\u00bb<\/p>\n<p>\u00abIn einer der reichsten Zonen auf Mittellose losgehen\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc112\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Einer der Pro-Migration-Demonstranten vor dem Hoteleingang ist Lewis Nelson. \u00abWir sind hier, weil Rechtsextreme nun Hotels ins Visier nehmen, die Fl\u00fcchtlinge beherbergen\u00bb, sagt er. Es sei bekannt, dass viele dieser Proteste gegen die Migration von Neonazi-Gruppen wie der Homeland Party organisiert w\u00fcrden. \u00abWir signalisieren ihnen, dass sie in London nicht willkommen sind \u2013 im Gegensatz zu den Fl\u00fcchtlingen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen und unser Mitgef\u00fchl verdienen.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc113\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Es herrsche die unsinnige Vorstellung, dass die Asylsuchenden in Saus und Braus lebten, sagt er. Dabei handle es sich meist um heruntergekommene Hotels. \u00abDie Migranten leben in schlechten Verh\u00e4ltnissen und verf\u00fcgen kaum \u00fcber Geld. Sie d\u00fcrfen nicht arbeiten, weil sie keine Bewilligung haben.\u00bb Lewis Nelson sagt, er verstehe, dass die B\u00fcrger w\u00fctend seien \u00fcber die Lebenskosten, die Wohnungsnot und die Gesundheitsversorgung. \u00abAber an diesen Problemen sind nicht die Migranten schuld.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc120\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auf den Einwand, dass die meisten gegnerischen Demonstranten nicht wie Neonazis wirken w\u00fcrden, entgegnet er: \u00abAber sie lassen sich von ihnen einspannen, und ihre Slogans sind rassistisch.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc121\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">\u00c4hnlich \u00e4ussert sich Shawne, eine etwa 50-j\u00e4hrige Britin aus dem S\u00fcdosten Londons. Der Aufstieg der Rechtsradikalen in ganz Europa sei erschreckend, sagt sie. Bis jetzt h\u00e4tten diese Kr\u00e4fte kaum Unterst\u00fctzung in London gehabt. \u00abUnd jetzt protestieren sie mitten im Gesch\u00e4ftsviertel. Wir sind hier in einer der reichsten Zonen Europas, aber sie gehen auf Mittel- und Rechtlose los.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j281dc122\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">W\u00e4hrend sich zu Beginn der Kundgebungen vom Freitag etwa je dreissig Personen gegen\u00fcberstanden, beobachtet von ebenso vielen Polizisten und Journalisten, wuchs die Zahl der Demonstrierenden kontinuierlich an, die Stimmung wurde zunehmend aggressiver. Zu den Migrationsgegnern z\u00e4hlten M\u00fctter mit Babys, aber auch einige vermummte Scharfmacher, die die andere Seite mit obsz\u00f6nen Beleidigungen provozierten. Als einer von ihnen eine Flasche auf die Gegenseite warf, stellte sich die Polizei zwischen die Demonstrantengruppen. Sp\u00e4ter wurde der ganze Strassenabschnitt gesperrt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j2a5hj871\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auch wenn die Zahl der Protestierenden \u00fcberschaubar blieb, sollte offensichtlich jede Eskalation im Keim erstickt werden. Gewaltt\u00e4tige Ausschreitungen im ber\u00fchmten Londoner Business-Distrikt, die international Schlagzeilen machen, w\u00e4ren f\u00fcr die britische Regierung ein Albtraum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Grossbritannien w\u00e4chst der Unmut \u00fcber die Migrationspolitik der Regierung. 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