{"id":334931,"date":"2025-08-10T22:39:14","date_gmt":"2025-08-10T22:39:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334931\/"},"modified":"2025-08-10T22:39:14","modified_gmt":"2025-08-10T22:39:14","slug":"an-bord-hhu-studierende-auf-forschungsfahrt-mit-der-fs-heincke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334931\/","title":{"rendered":"An Bord \u2013 HHU-Studierende auf Forschungsfahrt mit der FS Heincke\u00a0\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/D_vcsPRAsset_3632866_583087_b06bb8ee-5506-407c-b358-a972e6afaab9_0.jpg\" data-caption=\"Die D\u00fcsseldorfer Gruppe vor der Heincke (v.l.): die Betreuer Dr. Ovidiu Popa und Dr. Ellen Oldenburg, die Studierenden Inken Holthoff, Robin Matz, Mekhrona Mirzoeva, Kiriaki Ouroumi, Sophie-Marie P\u00e4tzold, Jorina Thelen (Foto: HHU \/ Ovidiu Popa)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"432\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/D_vcsPRAsset_3632866_583087_b06bb8ee-5506-407c-b358-a972e6afaab9_0-696x432.jpg\"   alt=\"\" title=\"D_vcsPRAsset_3632866_583087_b06bb8ee-5506-407c-b358-a972e6afaab9_0\"\/><\/a>Die D\u00fcsseldorfer Gruppe vor der Heincke (v.l.): die Betreuer Dr. Ovidiu Popa und Dr. Ellen Oldenburg, die Studierenden Inken Holthoff, Robin Matz, Mekhrona Mirzoeva, Kiriaki Ouroumi, Sophie-Marie P\u00e4tzold, Jorina Thelen (Foto: HHU \/ Ovidiu Popa)<br \/>\n            Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.mheg-containershop.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/MH_Anzeige_Container_1456x180.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf. <\/strong>Das Biologiestudium an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf (HHU) findet nicht nur im H\u00f6rsaal statt, sondern auch auf hoher See. Im April 2025 unternahmen sechs Bachelor- und Masterstudierende eine Forschungslehrfahrt auf der FS Heincke, einem Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts \u2013 Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung (AWI). Zusammen mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Bremerhaven und M\u00fcnchen lernten sie, wie Forschungsarbeit auf den Decksplanken aussieht.<\/p>\n<p>Am 1. April lichtete die MS Heincke in Bremerhaven ihre Anker. An Bord: 18 Studierende und sechs Betreuerinnen und Betreuer. Ihr Ziel: die Forschungsstation des AWI auf Helgoland. Von dort aus fuhr das Schiff zu drei eint\u00e4gigen Forschungst\u00f6rns in die Nordsee hinaus, um in festgelegten Forschungsgebieten Wasser- und Sedimentproben zu nehmen, Forschungsbojen zu verankern und zu bergen und kontinuierlich Daten wie die Temperatur und den Salzgehalt zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Studierenden lernten auf dem Schiff die Arbeitsvorg\u00e4nge auf einem Forschungsschiff, bei Wind und Wetter. Dr. Ellen Oldenburg vom Institut f\u00fcr Quantitative Biologie, Betreuerin von der HHU: \u201eEs ist ganz etwas Anderes, in einem schwankenden Schiffslabor zu sitzen und mit dem Mikroskop die Mikroorganismen in einer Wasserprobe zu identifizieren \u2013 die st\u00e4ndig vor der Linse hin und her flie\u00dfen \u2013, als in einem Labor an der Uni.\u201c<\/p>\n<p>Auf See lernten die Studierenden, spezielle CTD (steht f\u00fcr Conductivity, Temperature, Depth) genannte Wasserprobennehmer zu bedienen, die bei kurzen Stopps herabgelassen werden und in definierten Tiefen Proben nehmen, wobei parallel auch hydrologische Daten aufgezeichnet werden. Die Proben gehen dann ins Schiffslabor, um herauszufinden, welche Populationen in welchen Tiefen vorherrschen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben die Messstationen mehrfach angefahren, um zu vergleichen, wie sich die Tiefenprofile ver\u00e4ndern. Unter anderem hatten wir w\u00e4hrend unserer Reise einen Sturm, der das Meer ziemlich aufgewirbelt hat, was gut an den Daten abzulesen war\u201c, berichtet Dr. Ovidiu Popa, der zweite HHU-Betreuer. Es ging auch beim Vergleich mit \u00e4lteren Daten darum zu sehen, wie sich die Lebensgemeinschaften \u00fcber die Jahre \u00e4ndern, etwa durch den Einfluss des Klimawandels.<\/p>\n<p>Die HHU-Studierenden lernten zusammen mit den Studierenden von der LMU M\u00fcnchen und von der Universit\u00e4t Bremen, wie eine Forschungsreise geplant wird und wie sie sich untereinander mit ihren jeweiligen Expertisen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Gruppen konnten sich gut erg\u00e4nzen: aus Bremerhaven kamen Ozeanografen, quantitative Biologen aus D\u00fcsseldorf und Geografen aus M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Oldenburg: \u201eAn einem Tag sollten die Studierenden auch die Fahrdienstleitung \u00fcbernehmen. Das beinhaltet: die Forschungsfragen f\u00fcr den Tag festlegen und damit die Daten, die daf\u00fcr genommen werden m\u00fcssen; auf der Basis den zeitlichen Ablauf und den Kurs des Schiffes planen, um die Fragen abarbeiten zu k\u00f6nnen; und alles schlie\u00dflich mit dem Kapit\u00e4n besprechen, ob das Programm realistisch ist oder es unterwegs auf eine Sandbank laufen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Wenn die FS Heincke abends im Hafen auf Helgoland einlief, war der Arbeitstag noch nicht vorbei. \u201eDanach setzten sich die Studierenden in der AWI-Forschungsstation auf der Insel wieder an die Mikroskope, schrieben Berichte und bereiteten Pr\u00e4sentationen vor, um ihre Mitstudierenden \u00fcber ihre Projekte und unterschiedlichen F\u00e4cher zu informieren. Anschlie\u00dfend fielen alle v\u00f6llig ersch\u00f6pft ins Bett, an Party war nicht zu denken\u201c, erinnert sich Ovidiu Popa.<\/p>\n<p>Das Studienmodul, das in D\u00fcsseldorf als Wahlfach f\u00fcr das Biologiestudium angeboten wird, endete nicht, als die Studierenden wieder in Bremerhaven anlegten. Anschlie\u00dfend ging es noch zwei Tage in die Labore des AWI, um die Daten weiter auszuwerten, und sie arbeiteten weitere f\u00fcnf Wochen an der HHU. Am Ende stand ein Abschlussbericht, mit dem sich die HHU letztlich daf\u00fcr qualifizierte, ein fester Partner f\u00fcr Forschungslehrfahrten auf der FS Heincke zu werden.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn wir insgesamt nur drei Tage auf See waren, war der T\u00f6rn f\u00fcr die Teilnehmenden eine \u00fcberaus wertvolle, praktische Erfahrung. Sie erleben viel intensiver, was Forschung wirklich bedeutet. Vor Ort zu sehen, wie sich Biotope durch den Klimawandel ver\u00e4ndern, ist ganz etwas anderes, als dies nur theoretisch zu erfahren\u201c, betont Oldenburg.<\/p>\n<p>Popa erg\u00e4nzt: \u201eAm Ende des Moduls sind die Studierenden schon gute Kandidaten f\u00fcr weitere <a href=\"https:\/\/www.hhu.de\/die-hhu\/presse-und-marketing\/aktuelles\/pressemeldungen-der-hhu\/news-detailansicht\/hhu-biologen-brechen-zu-arktisexpedition-auf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Polarexpeditionen mit dem Forschungsschiff Polarstern<\/a>, die wir f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre planen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die D\u00fcsseldorfer Gruppe vor der Heincke (v.l.): die Betreuer Dr. Ovidiu Popa und Dr. Ellen Oldenburg, die Studierenden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334932,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-334931","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115006876195924014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334931"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334931\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}