{"id":334983,"date":"2025-08-10T23:09:13","date_gmt":"2025-08-10T23:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334983\/"},"modified":"2025-08-10T23:09:13","modified_gmt":"2025-08-10T23:09:13","slug":"waldbraende-in-italien-nationalpark-am-vulkan-vesuv-steht-in-flammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/334983\/","title":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde in Italien: Nationalpark am Vulkan Vesuv steht in Flammen"},"content":{"rendered":"<p>                    Frankreich atmet dagegen auf<br \/>\n                Vesuv-Nationalpark steht in Flammen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.08.2025, 22:03 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Frankreich und Griechenland kehrt angesichts einged\u00e4mmter Waldbr\u00e4nde ein wenig Ruhe ein, auch wenn die Feuer noch nicht restlos gel\u00f6scht sind. Ganz anders in Italien: Ein Nationalpark um den Vulkan Vesuv ist weiterhin wegen Br\u00e4nden gesperrt. Und es bleibt hei\u00df und trocken.<\/strong><\/p>\n<p>Ein Waldbrand an den Ausl\u00e4ufern des Vesuvs im S\u00fcden Italiens hat die Feuerwehr in Atem gehalten. Nach Angaben der Feuerwehr waren am Wochenende an den H\u00e4ngen des Vulkans s\u00fcdlich von Neapel zw\u00f6lf Teams im Einsatz, um das Feuer zu l\u00f6schen. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden wurden s\u00e4mtliche Wanderwege im Vesuv-Nationalpark &#8222;bis auf Weiteres&#8220; f\u00fcr Touristen gesperrt.<\/p>\n<p>Die Einsatzkr\u00e4fte in dem am Golf von Neapel gelegenen Nationalpark wurden nach Angaben der Beh\u00f6rden von sechs L\u00f6schflugzeugen unterst\u00fctzt. Aus anderen Regionen wurde Verst\u00e4rkung angefordert, zum Einsatz kamen au\u00dferdem Soldaten. Die Feuerwehr setzte zur \u00dcberwachung des Feuers Drohnen ein.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Leiters des Vesuv-Nationalparks, Raffaele de Luca, war ein Gebiet von 500 Hektar von dem Brand betroffen. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Brandursache ein. Das Feuer war am Freitag ausgebrochen.<\/p>\n<p>\u00dcber dem Vesuv stieg eine Rauchs\u00e4ule auf, die bis nach Pompeji zu sehen war. Die ber\u00fchmte Ausgrabungsst\u00e4tte am Fu\u00dfe des Vesuvs blieb den Beh\u00f6rden zufolge jedoch weiter f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet. Die Ausgrabungsst\u00e4tte nahe Neapel geh\u00f6rt zu den beliebtesten Touristenzielen in Italien &#8211; nur das Kolosseum in Rom hat noch mehr Besucher.<\/p>\n<p>In Frankreich werden letzte Br\u00e4nde gel\u00f6scht<\/p>\n<p>Aus Frankreich sind dagegen Erfolge zu vermelden. Die dortige Feuerwehr hat den gr\u00f6\u00dften Fl\u00e4chenbrand seit Jahrzehnten in weiten Teilen gel\u00f6scht. Die Arbeiten im S\u00fcden des Landes halten aber an. Etliche Einsatzkr\u00e4fte bleiben weiterhin vor Ort, um das Feuer vollst\u00e4ndig zum Erliegen zu bringen, wie es von der \u00f6rtlichen Pr\u00e4fektur hie\u00df.<\/p>\n<p>Der Brand, der am Dienstagnachmittag in der Gemeinde Ribaute in Okzitanien ausgebrochen war, hatte sich auf 16.000 Hektar ausgebreitet. Eine Frau war bei dem Feuer gestorben, 25 Menschen wurden verletzt.<\/p>\n<p>Tagelang hatte der riesige Brand die Einsatzkr\u00e4fte und die Menschen vor Ort in Atem gehalten. Bei Trockenheit und starken Winden hatten die Flammen rasend schnell um sich gegriffen. Etliche Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Manche wurden komplett von den Flammen ruiniert.<\/p>\n<p>Die Regierung bezeichnete das Feuer als den Brand, der seit 1949 in Frankreich die meisten Hektar Land zerst\u00f6rt hat. Zeitweise waren mehr als 2000 Feuerwehrleute zwischen Carcassonne und Narbonne im D\u00e9partement Aude im Einsatz. Seit Donnerstagabend hielten sie die Flammen in Schach. Wie lange es dauert, bis der Brand vollst\u00e4ndig gel\u00f6scht sein wird, ist noch unklar.<\/p>\n<p>Defekt k\u00f6nnte einen Brand in Griechenland ausgel\u00f6st haben<\/p>\n<p>Auch die griechischen Feuerwehren haben am Wochenende zahlreiche Br\u00e4nde unter Kontrolle gebracht. Die Brandgefahr bleibt jedoch aufgrund anhaltender Trockenheit und starker Winde weiterhin hoch, wie der Zivilschutz mitteilte.<\/p>\n<p>Besonders betroffen war die Region s\u00fcd\u00f6stlich von Athen. Dort verbrannten nach Angaben des meteorologischen Dienstes knapp 1600 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4che sowie Wald- und Buschgebiete. Zahlreiche Ortschaften mussten vorsorglich evakuiert werden, rund 400 Menschen wurden aus gef\u00e4hrlichen Situationen gerettet. Bereits am Freitag kam ein Mann ums Leben, dessen abgelegenes Haus von den Flammen eingeschlossen worden war.<\/p>\n<p>Dutzende H\u00e4user wurden zerst\u00f6rt, zahlreiche Tiere verendeten. Auch auf der Halbinsel Peloponnes, im Nordosten des Landes sowie auf der Insel Samothraki kam es zu Br\u00e4nden. Die Feuerwehr hatte die Lage dort laut griechischen Medien am Sonntag weitgehend unter Kontrolle.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden pr\u00fcfen weiter die Ursachen der Feuer. In einer Ortschaft nahe Athen vermutet der B\u00fcrgermeister Brandstiftung. Vor Ort sei am Freitag eine Gasflasche gefunden worden, zudem habe es Hinweise auf eine verd\u00e4chtige Person auf einem Motorrad gegeben, sagte er dem Fernsehsender ERTnews.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon ergaben Ermittlungen von Polizei und Feuerwehr, dass der Brand im S\u00fcdosten Athens offenbar durch ein defektes Stromkabel ausgel\u00f6st wurde. Zwei Techniker des staatlichen Verteilnetzbetreibers HEDNO wurden laut Rundfunkberichten vorl\u00e4ufig festgenommen. Sie h\u00e4tten nach Ansicht der Ermittler nicht korrekt die Stromleitung gewartet, die am Freitag den Brand ausl\u00f6ste, hie\u00df es.<\/p>\n<p>S\u00fcdeurop\u00e4ische Urlaubsregionen \u00e4chzen derzeit unter einer Hitzewelle. Experten f\u00fchren die zunehmenden Hitzewellen im Sommer auf die weltweite Erderw\u00e4rmung infolge des menschengemachten Klimawandels zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreich atmet dagegen auf Vesuv-Nationalpark steht in Flammen 10.08.2025, 22:03 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334984,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[2993,156,13,984,14,15,12,10,8,9,11,94425,103,104],"class_list":{"0":"post-334983","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-flammen","9":"tag-frankreich","10":"tag-headlines","11":"tag-international","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-vesuv-nationalpark","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115006994209372208","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334983"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334983\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}