{"id":335333,"date":"2025-08-11T02:41:11","date_gmt":"2025-08-11T02:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335333\/"},"modified":"2025-08-11T02:41:11","modified_gmt":"2025-08-11T02:41:11","slug":"zwei-grosse-neubaugebiete-in-delmenhorst-hintergruende-zu-den-plaenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335333\/","title":{"rendered":"Zwei gro\u00dfe Neubaugebiete in Delmenhorst \u2013 Hintergr\u00fcnde zu den Pl\u00e4nen"},"content":{"rendered":"<p>\n    In Delmenhorst herrscht, wie in vielen Teilen Deutschlands, Wohnraummangel. <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/wie-viele-neue-wohnungen-es-in-delmenhorst-bis-2034-geben-soll-doc7vgavxu426woswfa2uz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deshalb verfolgt die Stadtverwaltung seit Jahren eine Strategie zur Wohnraumf\u00f6rderung, um den steigenden Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden.<\/a> Auch zwei gro\u00dfe st\u00e4dtische Neubaugebiete sollen helfen, den Anspr\u00fcchen gerecht zu werden. Unsere Redaktion hat sich bei der Stadtverwaltung erkundigt, <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/wohnen-in-delmenhorst-an-diesen-orten-wird-bald-gebaut-doc7y9f948ha0y17dm4uj6p\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wie der Stand bei den Gebieten &#8222;Delmod&#8220; und &#8222;Am Heidkamp&#8220; ist.<\/a><\/p>\n<p>Vergabe der Baugrundst\u00fccke auf &#8222;Delmod&#8220;-Areal abgeschlossen<\/p>\n<p>Mit dem Baugebiet \u201eDelmod\u201c hat die Stadt Delmenhorst auf einer Fl\u00e4che von rund 5,3 Hektar ein neues Wohnquartier erschlossen, das vor allem Platz f\u00fcr Einzel- und Doppelh\u00e4user bietet. Die Vergabe der 23 Baugrundst\u00fccke ist laut Timo Frers, Sprecher der Stadtverwaltung, abgeschlossen. Grundst\u00fccke, die bislang keinen K\u00e4ufer gefunden haben, sollen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt erneut angeboten werden \u2013 ein konkreter Termin steht hierf\u00fcr noch nicht fest.<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4chen f\u00fcr den Bau von Mehrfamilienh\u00e4usern wurden bis zum 30. Juni zur Konzeptvergabe ausgeschrieben, hei\u00dft es aus der Verwaltung. Nach Ablauf dieser Frist werden die eingereichten Ideen derzeit von der Verwaltung gepr\u00fcft. Ziel ist es, auch hier bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Drei neu angelegte Stra\u00dfen \u2013 die Dr.-Franz-Cromme-Stra\u00dfe, der Frida-Kahlo-Weg und der Hildegard-von-Bingen-Weg \u2013 sollen das Areal erschlie\u00dfen. Zudem ist geplant, einen neuen Gr\u00fcnzug mit Kinderspielplatz zu integrieren, der direkt an das Baugebiet angrenzt.<\/p>\n<p>So ist der Stand in Bungerhof <\/p>\n<p>Unterdessen laufen auch im Norden der Stadt, im Stadtteil Bungerhof, die Planungen f\u00fcr ein ambitioniertes Neubauprojekt weiter: Das Baugebiet \u201eAm Heidkamp\u201c soll als klimaneutrales Vorzeigequartier realisiert werden. Geplant sind bis zu 35 Einfamilienh\u00e4user, 30 Doppelhaush\u00e4lften und rund 70 Wohnungen in Mehrfamilienh\u00e4usern. Zw\u00f6lf dieser Wohnungen sollen oberhalb einer neuen Kindertagesst\u00e4tte entstehen. Rund 450 zus\u00e4tzliche Einwohner k\u00f6nnten so k\u00fcnftig in Bungerhof leben.<\/p>\n<p>Der Fokus liegt bei diesem Projekt auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, wie es mal im Fachausschuss vorgestellt worden ist. Ein Leipziger Unternehmen hat dazu ein umfassendes Energiekonzept entwickelt, das eine nahezu CO2-neutrale Versorgung mit Strom und Warmwasser erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Bebauungsplan in Bearbeitung<\/p>\n<p>Wie Frers erkl\u00e4rt, befindet sich der Bebauungsplan Nr. 282 \u201eAm Heidkamp\u201c in der Bearbeitung. Vorrangig werde derzeit die Frage der erforderlichen Ausgleichsfl\u00e4chen gekl\u00e4rt. Mit einem Ergebnis wird nach dem Sommer gerechnet, danach soll das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt werden. Die \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung ist im Idealfall noch in diesem Jahr vorgesehen.<\/p>\n<p>Parallel dazu laufe das Verfahren zur \u00c4nderung des Fl\u00e4chennutzungsplans im Teilabschnitt TA 146. Dieser befinde sich bereits in der \u00f6ffentlichen Auslegung. Ein Feststellungsbeschluss soll noch im Laufe dieses Jahres gefasst werden, bevor die Unterlagen zur Genehmigung beim Amt f\u00fcr regionale Landesentwicklung in Oldenburg eingereicht werden.<\/p>\n<p>So will Delmenhorst dem Wohnungsmangel begegnen<\/p>\n<p>\n    Um dem <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/forscher-so-viele-wohnungen-fehlen-in-delmenhorst-auf-dem-markt-doc7wu157teahu1a08yceg9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wohnungsmangel in Delmenhorst<\/a> entgegenzuwirken, setzt die Stadtverwaltung auf eine &#8222;zielgruppenorientierte Mehrfachstrategie&#8220;. Wie aus der aktuellen Wohnungsmarktstrategie 2024 hervorgeht, liegt der Schwerpunkt dabei auf der Innenentwicklung \u2013 also der Schaffung neuen Wohnraums innerhalb bereits bebauter Gebiete. Erg\u00e4nzend dazu sollen bei Bedarf auch M\u00f6glichkeiten am Stadtrand gepr\u00fcft und ausgew\u00e4hlte Fl\u00e4chen einbezogen werden.\n<\/p>\n<p>Ein Blick in die vergangenen Jahre zeigt laut Sprecher Frers: Neue Wohnungen entstanden in Delmenhorst \u00fcberwiegend in Form von kleineren Einheiten in Mehrfamilienh\u00e4usern, meist als Ersatzneubauten innerhalb bestehender Siedlungsfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Alter Wohnungsbestand soll abgerissen werden <\/p>\n<p>Ein weiterer Fokus liegt auf dem Umgang mit in die Jahre gekommenem Wohnungsbestand. Die Stadt verf\u00fcgt laut Strategie \u00fcber \u00fcberdurchschnittlich viele Geschosswohnungen aus den 1960er- und 70er-Jahren. Insbesondere in Stadtteilen wie dem Wollepark, D\u00fcsternort, \u00f6stlichem Deichhorst, entlang des Hasporter Damms und in Teilen von Hasport. Viele dieser Geb\u00e4ude bieten demnach nur noch eine minderwertige Wohnqualit\u00e4t, was zu Leerst\u00e4nden und r\u00fcckl\u00e4ufiger Nachfrage gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die Verwaltung sieht daher Handlungsbedarf: Abriss und Ersatz durch modernen Wohnungsbau oder alternative Marktsegmente sollen zur Aufwertung beitragen. Ziel sei es, die Wohnqualit\u00e4t zu erh\u00f6hen und gleichzeitig die Nachfrage am lokalen Immobilienmarkt wieder zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>                Zur Sache<\/p>\n<p>Versteigerung von Grundst\u00fccken<\/p>\n<p>\n    Unter <a href=\"http:\/\/www.delmenhorst.de\/baugrundstuecke\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.delmenhorst.de\/baugrundstuecke<\/a> bietet die Stadtverwaltung einzelne Grundst\u00fccke zur Vermarktung an. Derzeit steht ein Grundst\u00fcck an der Stra\u00dfe &#8222;Am Hoyersgraben&#8220; mit der Gr\u00f6\u00dfe von 483 Quadratmetern zur Verf\u00fcgung. Im Baugebiet \u201eGraf-von-Galen-Stra\u00dfe\u201c im S\u00fcden Delmenhorsts vergibt die Stadt ab Montag, 11. August, um 12 Uhr zudem drei voll erschlossene Baugrundst\u00fccke. Diese sind f\u00fcr die Bebauung mit Einfamilien- oder Doppelh\u00e4usern vorgesehen. Die Grundst\u00fccke sind jeweils 966, 729 und 724 Quadratmeter gro\u00df.\n<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81uvhx8779e2044o2tq\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Delmenhorst herrscht, wie in vielen Teilen Deutschlands, Wohnraummangel. Deshalb verfolgt die Stadtverwaltung seit Jahren eine Strategie zur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":335334,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-335333","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115007827733360244","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335333\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/335334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}