{"id":335528,"date":"2025-08-11T04:35:14","date_gmt":"2025-08-11T04:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335528\/"},"modified":"2025-08-11T04:35:14","modified_gmt":"2025-08-11T04:35:14","slug":"schattengruenes-tal-ein-altmodisches-hotel-wird-zum-ort-dunkler-intrigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335528\/","title":{"rendered":"&#8222;Schattengr\u00fcnes Tal&#8220;: Ein altmodisches Hotel wird zum Ort dunkler Intrigen"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/coverhauff-100.webp\" alt=\"Cover: Kristina Hauff, &quot;Schattengr\u00fcnes Tal&quot;\" title=\"Cover: Kristina Hauff, &quot;Schattengr\u00fcnes Tal&quot; | Hanser blau\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\n            Stand: 11.08.2025 06:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Vor zwei Jahren machte der Roman &#8222;In blaukalter Tiefe&#8220; Kristina Hauff auf einen Schlag einem gro\u00dfen Publikum bekannt. In ihrem neuen Buch entf\u00fchrt uns die Autorin in ein d\u00fcsteres Schwarzwaldtal voller Geheimnisse und Familiendramen.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Katja E\u00dfbach<\/p>\n<p class=\"\">\nEs ist ein d\u00fcsterer, etwas unheimlicher und seltsam zeitloser Ort, an den Kristina Hauff ihre Leserinnen und Leser entf\u00fchrt: Das fiktive Herzogsbronn in einem engen Schwarzwaldtal. Dort steht das Hotel &#8222;Zum alten Forsthaus&#8220;, das von Lisas Familie betrieben wird:<\/p>\n<blockquote><p>\n        Endlich erreichte sie das dreigeschossige Hotel mit seinen grafitgrauen Schindeln. In den Blumenk\u00e4sten vor den Fenstern bl\u00fchten rot die Geranien. Die altmodische Laterne \u00fcber der Eingangst\u00fcr brannte. Auf dem Parkplatz standen der SUV ihres Vaters und ein einziger fremder Pkw.<\/p>\n<p>                Buchzitat<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>    Ein mysteri\u00f6ser Hotelgast und sein Plan<\/p>\n<p class=\"\">\nUnd da sind wir auch schon mittendrin in der Geschichte. Denn der fremde Pkw geh\u00f6rt einer etwas mysteri\u00f6sen alleinreisenden Frau, die der einzige Gast im Hotel ist. Dieses ist l\u00e4ngst in die Jahre gekommen, verstr\u00f6mt einen etwas muffigen Charme und m\u00fcsste dringend modernisiert werden. Das scheint Daniela, den Gast, nicht zu st\u00f6ren. Trotz ausgefallener Heizung weigert sie sich, in ein anderes Hotel zu ziehen und verl\u00e4ngert ihren Aufenthalt immer wieder:<\/p>\n<blockquote><p>\n        Ihnen muss ich nichts vormachen. Sie haben l\u00e4ngst gemerkt, dass ich keine Touristin bin.&#8220;, sagte Daniela Arnold. &#8222;Was ich suche, ist ein neues Zuhause. In diesem Hotel ist etwas &#8211; ich kann es schlecht erkl\u00e4ren, aber es ist, als k\u00f6nnte ich mich endlich wieder selbst sp\u00fcren.<\/p>\n<p>                Buchzitat<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"\">\nAber relativ schnell wird klar, dass Daniela Arnold nicht einfach auf der Suche ist nach einer neuen Heimat. Sie verfolgt einen Plan, manipuliert daf\u00fcr Menschen in Lisas Umfeld und verwandelt deren Leben in einen Alptraum &#8230;<\/p>\n<p>    Famili\u00e4re Spannungen und ungel\u00f6ste Konflikte<\/p>\n<p class=\"\">\nWie bereits in ihrem Vorg\u00e4ngerroman &#8222;In blaukalter Tiefe&#8220; ist es vor allem die psychologische Dimension der Geschichte, die Kristina Hauff interessiert. Hinter einer scheinbar idyllischen Fassade brodeln verschiedene Probleme. Da ist der Generationenkonflikt zwischen Lisa und ihrem Vater Carl, der trotz Altersschw\u00e4che und Krankheiten die Leitung des Hotels nicht abgeben will und Lisas Modernisierungsideen ablehnt.<\/p>\n<p class=\"\">\nAuch in Lisas Ehe mit Simon beginnt es zu knirschen. Simon f\u00fchlt sich von seiner Frau vernachl\u00e4ssigt, schafft es aber nicht, das zu kommunizieren. Und dann bekommt er immer wieder seltsame Handynachrichten:<\/p>\n<blockquote><p>\n        Dieser Text wollte verletzen. Die Absenderin zielte darauf ab, ihn zu verunsichern. Er sollte sich ungesch\u00fctzt und ausgeliefert f\u00fchlen. Simon hatte einmal jemanden gekannt, der Freude am Stalken hatte.<\/p>\n<p>                Buchzitat<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"\">\nDaniela, die Alleinreisende, ist unterdessen ins Dorf gezogen und gut in die Gemeinschaft integriert. Und immer mehr Menschen scheinen ihrem Charme zu verfallen &#8230;<\/p>\n<p>    Kristina Hauff erz\u00e4hlt aus vier Perspektiven<\/p>\n<p class=\"\">\n&#8222;Schattengr\u00fcnes Tal&#8220; ist eine sehr feinf\u00fchlige Geschichte \u00fcber Familienzerw\u00fcrfnisse, Geheimnisse und Betrug. Kristina Hauff erz\u00e4hlt aus vier verschiedenen Perspektiven, ihre Sprache ist ruhig und angenehm klar. Und obwohl der Roman nicht die Wucht und atemlose Spannung des Vorg\u00e4ngers hat, ist er dennoch eine sehr lohnende Lekt\u00fcre.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/coverhauff-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/coverhauff-100.webp\" alt=\"Cover: Kristina Hauff, &quot;Schattengr\u00fcnes Tal&quot;\" title=\"Cover: Kristina Hauff, &quot;Schattengr\u00fcnes Tal&quot; | Hanser blau\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n<p>      Schattengr\u00fcnes Tal<\/p>\n<p>von Kristina\u00a0Hauff <\/p>\n<dl>\n<dt class=\"dtHidden\">Seitenzahl:<\/dt>\n<dd>304 Seiten<\/dd>\n<dt class=\"dtHidden\">Genre:<\/dt>\n<dd>Roman<\/dd>\n<dt>Verlag:<\/dt>\n<dd>Hanser blau<\/dd>\n<dt>ISBN:<\/dt>\n<dd>978-3-446-28428-9<\/dd>\n<dt>Preis:<\/dt>\n<dd>24 \u20ac<\/dd>\n<\/dl>\n<p>        Schlagw\u00f6rter zu diesem Artikel<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/buch\/Romane-Buch-Rezensionen-Lesungen-und-Podcasts,romane107.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Romane<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 11.08.2025 06:00 Uhr Vor zwei Jahren machte der Roman &#8222;In blaukalter Tiefe&#8220; Kristina Hauff auf einen Schlag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":335529,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1797,1785,1796,29,214,30,94514,1795,1800,94515,215],"class_list":{"0":"post-335528","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buch","10":"tag-buecher","11":"tag-buchtipps","12":"tag-deutschland","13":"tag-entertainment","14":"tag-germany","15":"tag-kristina-hauff","16":"tag-roman","17":"tag-romane","18":"tag-schattengruenes-tal","19":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115008276615484084","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335528"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335528\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/335529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}