{"id":335866,"date":"2025-08-11T07:58:10","date_gmt":"2025-08-11T07:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335866\/"},"modified":"2025-08-11T07:58:10","modified_gmt":"2025-08-11T07:58:10","slug":"herausragende-geschaefte-deutscher-osthandel-boomt-besonders-mit-polen-und-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/335866\/","title":{"rendered":"Herausragende Gesch\u00e4fte: Deutscher Osthandel boomt &#8211; besonders mit Polen und der Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>                    Herausragende Gesch\u00e4fte<br \/>\n                Deutscher Osthandel boomt &#8211; besonders mit Polen und der Ukraine<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.08.2025, 09:33 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die deutsche Wirtschaft schw\u00e4chelt. In der Krise zeigt sich speziell Osteuropa als Region mit gro\u00dfem Potenzial. Der Handel mit Polen erreicht neue Rekorde, die Exporte sind erstmals h\u00f6her als nach China. Auch die Ukraine zeigt beeindruckende Wachstumszahlen.<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts zunehmender globaler Unsicherheiten sieht die deutsche Exportwirtschaft gro\u00dfes Potenzial im Handel mit L\u00e4ndern in Ost- und S\u00fcdosteuropa. Insbesondere die Gesch\u00e4fte mit Polen entwickelten sich herausragend, teilt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Berlin mit. Das deutsch-polnische Handelsvolumen kletterte demnach im ersten Halbjahr um 4,6 Milliarden Euro auf den Rekordwert von \u00fcber 90 Mrd. Euro. Das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die deutschen Exporte nach Polen um \u00fcber 2,6 Mrd. Euro zulegten (+5,7 Prozent), wuchsen die Einfuhren aus dem \u00f6stlichen Nachbarland um zwei Mrd. Euro (+5,2). Polen liegt als f\u00fcnftwichtigster Handelspartner Deutschlands nur noch knapp hinter Frankreich. Wichtigste deutsche Handelspartner blieben im ersten Halbjahr 2025 die USA vor China und den Niederlanden, wobei die deutschen Exporte nach Polen (49,4 Mrd. Euro) die Exporte nach China (41,4 Mrd. Euro) bereits \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge haben die aktuellen Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze zun\u00e4chst keine negativen Auswirkungen auf die Handelsbilanz. Allerdings hat der Logistikverband BGL besondere Regelungen f\u00fcr die Abfertigung von Lastwagen gefordert, um die Versorgung von Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft sicherzustellen. Laut Mautstatistik seien 2024 allein \u00fcber 9,7 Mio. Ein- und Ausfahrten mautpflichtiger Lkw an den deutsch-polnischen Grenz\u00fcberg\u00e4ngen registriert worden. <\/p>\n<p>&#8222;Deutschland und Polen haben seit der EU-Erweiterung 2004 gemeinsam eine wunderbare Erfolgsgeschichte geschrieben&#8220;, sagt die Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas-M\u00fchlh\u00e4user. &#8222;Die Lehre daraus muss sein, dass wir bilaterale Probleme weiterhin in Ruhe besprechen und die EU im engen Schulterschluss gemeinsam weiterentwickeln.&#8220;<\/p>\n<p>Handel mit Tschechien erholt, Russland rutscht weiter ab<\/p>\n<p>Die deutschen Ausfuhren in die Ukraine legten den Angaben zufolge im ersten Halbjahr besonders stark um 30 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro zu. &#8222;Die Unterst\u00fctzung und der Wiederaufbau der Ukraine bleiben zentrale Aufgaben f\u00fcr die europ\u00e4ische Politik und Wirtschaft&#8220;, sagt Claas-M\u00fchlh\u00e4user. Sorgen bereite eine m\u00f6gliche Schw\u00e4chung des Antikorruptionskampfes im Land. &#8222;Privatwirtschaftliches Engagement und Kapital f\u00fcr den Wiederaufbau sind angewiesen auf ein rechtssicheres Umfeld. Es ist die Aufgabe der ukrainischen Politik, hier Vertrauen auf- und nicht abzubauen.&#8220;<\/p>\n<p>Ebenfalls positiv entwickelte sich der Handel mit dem Nachbarn Tschechien, der im ersten Halbjahr um 3,4 Prozent auf 57,8 Mrd. Euro zulegen konnte. Der deutsche Export wuchs hier um 1,6 Prozent auf 26,6 Mrd. Euro, w\u00e4hrend der deutsche Import aus Tschechien um f\u00fcnf Prozent auf 31,2 Mrd. anstieg. Weitgehend stabil blieb die Bilanz mit der Slowakei, w\u00e4hrend der Handel mit Ungarn laut <a href=\"https:\/\/www.ost-ausschuss.de\/de\/statistiken\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Ost-Ausschuss<\/a> unter wirtschaftspolitischen Ma\u00dfnahmen der Regierung in Budapest leidet. Der deutsch-ungarische Handel b\u00fc\u00dfte 3,7 Prozent auf 33,4 Mrd. Euro ein. <\/p>\n<p>Dramatisch bleiben die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Im ersten Halbjahr 2025 ging der deutsch-russische Handel erneut um fast 13 Prozent zur\u00fcck. Unter den 29 Osthandelsl\u00e4ndern ist Russland nunmehr auf Platz 12 abgerutscht und wurde von Serbien, Kroatien und Litauen \u00fcberholt. <\/p>\n<p>Die Bedeutung der Wachstumsimpulse aus dem Osthandel f\u00fcr die deutsche Konjunktur erkennt man daran, dass die deutschen Exporte im ersten Halbjahr insgesamt um 0,1 Prozent auf 786 Mrd. Euro gesunken sind. Dabei wuchsen die Ausfuhren in die 29 Ziell\u00e4nder des Ost-Ausschusses in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien um 2,2 Prozent auf 144 Mrd. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Herausragende Gesch\u00e4fte Deutscher Osthandel boomt &#8211; besonders mit Polen und der Ukraine 11.08.2025, 09:33 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":335867,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,58234,3986,13,14,15,9827,3917,12,317,55],"class_list":{"0":"post-335866","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-eu-und-polen","12":"tag-handel","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-osteuropa","17":"tag-polen","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115009074246256041","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335866\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/335867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}