{"id":336113,"date":"2025-08-11T10:16:16","date_gmt":"2025-08-11T10:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336113\/"},"modified":"2025-08-11T10:16:16","modified_gmt":"2025-08-11T10:16:16","slug":"japan-ruft-nach-ueberschwemmungen-millionen-menschen-zur-evakuierung-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336113\/","title":{"rendered":"Japan ruft nach \u00dcberschwemmungen Millionen Menschen zur Evakuierung auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 11.08.2025 09:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach heftigen Regenf\u00e4llen und \u00dcberschwemmungen im S\u00fcdwesten Japans haben die Beh\u00f6rden Millionen Menschen zur Evakuierung aufgerufen. Mehrere werden bereits vermisst. In der Pr\u00e4fektur Kumamoto wurde die h\u00f6chste Warnstufe ausgerufen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnhaltende Regenf\u00e4lle auf der s\u00fcdlichen Hauptinsel Kyushu in Japan haben \u00dcberschwemmungen und Erdrutsche ausgel\u00f6st. Mehrere\u00a0Menschen wurden als vermisst gemeldet. Die japanische Wetterbeh\u00f6rde rief am fr\u00fchen Montagmorgen f\u00fcr die Stadt Kumamoto die h\u00f6chste Warnstufe aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehr als drei Millionen Menschen in Kumamoto und sechs weiteren Pr\u00e4fekturen wurde laut der Katastropenschutzbeh\u00f6rde am Montagmorgen die Evakuierung empfohlen. Etwa 384.000 Einwohner der am st\u00e4rksten vom Starkregen getroffenen Region Kumamoto sind demnach von der h\u00f6chste Warnstufe betroffen.<\/p>\n<p>    Wassermassen vor allem in der Pr\u00e4fektur Kumamoto<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Situation ist lebensbedrohlich&#8220;, erkl\u00e4rte der japanische Wetterdienst mit Blick auf Erdrutsche und \u00dcberschwemmungen. &#8222;Selbst an Orten, an denen normalerweise keine Katastrophen zu erwarten sind, ist h\u00f6chste Wachsamkeit geboten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBis zum fr\u00fchen Montagmorgen fielen in der Stadt Tamana mehr als 37 Zentimeter Regen &#8211; laut Wetterdienst ein Rekord f\u00fcr die Region. Medienberichte aus verschiedenen Ortschaften in der Pr\u00e4fektur Kumamoto zeigten H\u00e4user, Gesch\u00e4fte und Fahrzeuge, die etwa einen Meter tief unter Wasser standen. Angeschwollene Fl\u00fcsse rissen Fahrzeuge mit und besch\u00e4digten Stra\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>    Mehrere Verletzte und Vermisste<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie heftigen Regenf\u00e4lle hatten in der vergangenen Woche eingesetzt. In der s\u00fcdlichen Pr\u00e4fektur Kagoshima wurden vier Menschen verletzt, eine Person wird vermisst. In der Stadt Kumamoto suchen Rettungskr\u00e4fte nach drei Vermissten. Eine dreik\u00f6pfige Familie wurde auf dem Weg zu einer Evakuierungsstelle von einer Schlammlawine erfasst. Zwei Personen konnten lebend geborgen werden, eine dritte Person wird noch vermisst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Kumamoto und in der benachbarten Pr\u00e4fektur Fukuoka wird nach Menschen gesucht, die in rei\u00dfende Fl\u00fcsse gest\u00fcrzt sind. Fernsehbilder zeigten schlammige Fluten, umgest\u00fcrzte B\u00e4ume und Anwohner, die durch knietiefes Hochwasser wateten.<\/p>\n<p>    Extremwetter schon seit Juni<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer starke Regen beeintr\u00e4chtigte auch Reisende w\u00e4hrend der buddhistischen &#8222;Bon&#8220;-Feiertagswoche in Japan. Die Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge zwischen Kagoshima und Hakata im Norden von Kyushu sowie der Nahverkehr wurden am Montagmorgen eingestellt. Auch die Stromversorgung war betroffen: Rund 6.000 Haushalte waren nach Angaben des Versorgers Kyushu Electric Power Co. ohne Elektrizit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Wetter macht den Menschen in Japan schon seit einigen Wochen zu schaffen. Sie hatten sich bereits durch den hei\u00dfesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen gek\u00e4mpft, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/japan-hitze-temperaturrekord-100.html\" title=\"Japan meldet Rekordtemperatur von 41,8 Grad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anfang August wurden neue Rekordtemperaturen gemessen<\/a>. Laut der Brand- und Katastrophenschutzbeh\u00f6rde wurden diesen Sommer bislang mehr als 53.000 Menschen wegen Hitzschlags in Krankenh\u00e4user eingeliefert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 11.08.2025 09:04 Uhr Nach heftigen Regenf\u00e4llen und \u00dcberschwemmungen im S\u00fcdwesten Japans haben die Beh\u00f6rden Millionen Menschen zur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":336114,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[17989,13,372,952,94643,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-336113","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-extremwetter","9":"tag-headlines","10":"tag-japan","11":"tag-klimawandel","12":"tag-kyushu","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115009616970562833","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/336113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=336113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/336113\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/336114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=336113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=336113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=336113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}