{"id":336295,"date":"2025-08-11T11:57:12","date_gmt":"2025-08-11T11:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336295\/"},"modified":"2025-08-11T11:57:12","modified_gmt":"2025-08-11T11:57:12","slug":"gebietstausch-zwischen-russland-und-ukraine-fuer-selenskyj-riskant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336295\/","title":{"rendered":"Gebietstausch zwischen Russland und Ukraine? &#8222;F\u00fcr Selenskyj riskant&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gebietstausch zwischen Russland und der Ukraine sieht der Politikwissenschaftler Gerhard Mangott skeptisch. Ein solcher Tausch w\u00e4re nicht nur &#8222;politisch, moralisch und rechtlich nicht haltbar&#8220;, sondern auch &#8222;riskant&#8220; f\u00fcr Selenskyj.<\/p>\n<p>An diesem Freitag will <strong>US-Pr\u00e4sident Donald <\/strong><strong>Trump<\/strong><strong> <\/strong>den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin im Bundesstaat Alaska empfangen, um \u00fcber eine m\u00f6gliche <strong>Friedensl\u00f6sung <\/strong>im seit fast dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verhandeln.<\/p>\n<p>Er warf in diesem Kontext einen m\u00f6glichen <strong>Gebietstausch<\/strong><strong> <\/strong>zwischen der Ukraine und Russland in den Raum, blieb dabei aber vage.<\/p>\n<p>&#8222;Politisch, moralisch und rechtlich nicht haltbar&#8220;<\/p>\n<p>Politikwissenschaftler Gerhard Mangott sieht einen solchen Gebietstausch skeptisch, wie er im PULS 24-Interview sagt. W\u00fcrde die Ukraine Gebiete von Russland erhalten, so handle es sich &#8222;nur um kleine Territorien, die Russland in der Region <strong>Sumy<\/strong>, <strong>Charkiw <\/strong>und <strong>Dnipropetrowsk <\/strong>kontrolliert&#8220;. Das seien wenige hundert Quadratkilometer.<\/p>\n<p>&#8222;Und das als Gebietstausch zu bezeichnen, wo dann gerechtfertigt ist, dass Russland den Donbass kontrolliert, das ist sicherlich politisch nicht haltbar, das ist moralisch und rechtlich<strong> nicht haltbar<\/strong>. Aber es k\u00f6nnte auf einen solchen Deal hinauslaufen&#8220;, betont der Politikwissenschaftler.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat bisher keine Einladung nach Alaska bekommen. Er bef\u00fcrchtet ebenso wie westliche Partner, dass dort Entscheidungen \u00fcber die Ukraine hinweg getroffen werden k\u00f6nnten. Selenskyj unterstrich zuletzt indirekt, dass er einen von Trump ins Spiel gebrachten Gebietstausch <strong>nicht akzeptieren<\/strong> werde.<\/p>\n<p>F\u00fcr Selenskyj &#8222;politisch riskant&#8220;<\/p>\n<p>Auch Mangott betont, dass eine Abtretung von Gebieten an Russland f\u00fcr Selenskyj &#8222;<strong>politisch riskant<\/strong>&#8220; sei. Auch er sei unter Druck &#8222;rechter Kr\u00e4fte, die eine solche Gebietsabtretung radikal ablehnen&#8220;.<\/p>\n<p>Eine Abtretung k\u00f6nne nur durch eine<strong> landesweite Volksabstimmung<\/strong> durchgef\u00fchrt werden. Aber auch ein gro\u00dfer Teil der ukrainischen Bev\u00f6lkerung w\u00fcrde eine Gebietsabtretung ablehnen, betont der Politikwissenschaftler. &#8222;Auch nicht, wenn das die Voraussetzung ist f\u00fcr ein friedliches Ende dieses Krieges.&#8220;<\/p>\n<p>Eine Gebietsabtretung durchzusetzen w\u00fcrde f\u00fcr Selenskyj sowohl politisch als auch rechtlich &#8222;<strong>sehr, sehr schwierig werden<\/strong>&#8222;. &#8222;Seine Position ist ja nicht unangefochten&#8220;, betont Mangott.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Gebietstausch zwischen Russland und der Ukraine sieht der Politikwissenschaftler Gerhard Mangott skeptisch. 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