{"id":336479,"date":"2025-08-11T13:42:11","date_gmt":"2025-08-11T13:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336479\/"},"modified":"2025-08-11T13:42:11","modified_gmt":"2025-08-11T13:42:11","slug":"pol-do-gewaltkommissariat-messerbekaempfungskonzept-ermittlungskommission-gegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336479\/","title":{"rendered":"POL-DO: Gewaltkommissariat, Messerbek\u00e4mpfungskonzept, Ermittlungskommission gegen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">11.08.2025 \u2013 14:49<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Polizei Dortmund\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/4971\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei Dortmund<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Dortmund\" title=\"News aus Dortmund \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dortmund<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Lfd. Nr.: 0701<\/p>\n<p>Nach vielen Jahren des kontinuierlichen R\u00fcckgangs der Kriminalit\u00e4t in Dortmund, mit einem H\u00f6chstwert im Jahr 2015 mit insgesamt 83.586 Straftaten und einem Tiefstand der letzten 30 Jahre im Jahr 2021 mit 55.206 Straftaten (R\u00fcckgang um 34%), hatten wir es seit Ende der Pandemie wieder mit einem Anstieg der Kriminalit\u00e4t zu tun. Dennoch lagen wir auch 2024 mit 73.209 Straftaten immer noch 12,5% unter dem H\u00f6chstwert im Jahr 2015.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Entwicklung der Kriminalit\u00e4t in unserem Zust\u00e4ndigkeitsbereich finden Sie unter dem unter dem folgenden Link:<br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/polizeiliche-kriminalstatistik-pks-und-kriminalitaetsentwicklung\">https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/polizeiliche-kriminalstatistik-pks-und-kriminalitaetsentwicklung<\/a><\/p>\n<p>B\u00fcndel von Ma\u00dfnahmen &#8211; aktuell R\u00fcckgang der Gesamtkriminalit\u00e4t erkennbar<\/p>\n<p>Die Polizei Dortmund hat auf diesen Post-Pandemie-Anstieg in den letzten Jahren mit einem ganzen B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen reagiert. Mit diesen Ma\u00dfnahmenkonzepten konnte nach einem deutlichen Anstieg um 12 % im Jahr 2023 ein weiteres Anwachsen der Gesamtkriminalit\u00e4t abgebremst werden. Gab es von 2023 auf 2024 noch einen leichten Anstieg, l\u00e4sst sich mittlerweile nach Auswertung der statistischen Daten f\u00fcr das erste Halbjahr 2025 bereits ein R\u00fcckgang der Kriminalit\u00e4tszahlen um ca. 5% prognostizieren, was sich insbesondere auch in den Delikten der Stra\u00dfen- und Raubkriminalit\u00e4t widerspiegelt, die erfahrungsgem\u00e4\u00df das Sicherheitsgef\u00fchl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger besonders negativ beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Bei Raubdelikten, die h\u00e4ufig mit Waffengewalt einhergehen, zeichnet sich ein R\u00fcckgang von ca. 10% ab, w\u00e4hrend bei der Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t derzeit ein r\u00fcckl\u00e4ufiger Trend von rund 13% erkennbar ist.<\/p>\n<p>Bei der Gewaltkriminalit\u00e4t insgesamt zeigt der Blick auf die Fallzahlen im ersten Halbjahr 2025 immer noch einen leichten Anstieg im niedrigen einstelligen Bereich zum Vergleichszeitraum 2024. Grund genug f\u00fcr die Polizei Dortmund, dies noch mal besonders in den Fokus zu nehmen. Zum 1. Oktober geht ein neues &#8222;Gewaltkommissariat&#8220; an den Start.<\/p>\n<p>Neues Gewaltkommissariat<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin \u00fcberzeugt&#8220;, sagt Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange, &#8222;dass dieser Schritt sich auszahlen wird. Durch dieses neue Kommissariat werden wir viele Tat-zusammenh\u00e4nge noch besser erfassen, Wiederholungst\u00e4tern noch konsequenter entgegentreten und noch enger mit der Staatsanwaltschaft zusammen arbeiten k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Das Polizeipr\u00e4sidium Dortmund beabsichtigt zum 01.10.2025 ein Gewaltschutzkommissariat an den Start zu bringen. Der Polizeipr\u00e4sident hat einen entsprechenden Antrag beim Ministerium des Inneren NRW gestellt. Dies ein klares Signal, das die Polizei Dortmund damit an die Menschen in ihrem Zust\u00e4ndigkeitsbereich aussendet &#8211; in Zeiten, in denen Konflikte oft genug nicht nur mit Worten, sondern Gewalt und gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden ausgetragen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Die Menschen hier haben ein Recht darauf, dass wir alle polizeilichen Strategien und Ressourcen einsetzen. Die Sicherheit aller Dortmunderinnen und Dortmunder hat f\u00fcr uns h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Wir nehmen die Sorgen der Menschen wahr und wir handeln!&#8220;, so der Polizeipr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Daher landen zuk\u00fcnftig alle Gewaltstraftaten ab dem 1. Oktober in diesem Kommissariat und k\u00f6nnen dort geb\u00fcndelt bearbeitet werden. Dieser Schritt soll in Zukunft beispielsweise die Tatserienerkennung erleichtern, da sich Gewaltt\u00e4ter naturgem\u00e4\u00df nicht an Polizeiinspektionsgrenzen halten. Auch k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen Sachbearbeiter sich dadurch noch besser auf dieses Deliktsfeld spezialisieren und ihr Wissen deutlich gezielter ausbauen. Ein Konzept, das bereits in anderen Bereichen der Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung, wie zum Beispiel bei der Einrichtung der Soko Rechts 2015 ein Erfolgsgarant war.<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist in diesem Fall auch die enge Zusammenarbeit mit der durch die Staatsanwaltschaft Dortmund dort eigens eingerichteten Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft f\u00fcr den Gewaltbereich. So k\u00f6nnen die Ermittlerinnen und Ermittler aus dem neuen Kriminalkommissariat ihre Ma\u00dfnahmen noch zielgerichteter mit einem direkten Ansprechpartner initiieren als bisher &#8211; Polizei und Staatsanwaltschaft handeln entschlossen und gemeinsam.<\/p>\n<p>Rekrutierungsversuche der rechten Szene bei Jugendlichen &#8211; Staatsschutz zieht alle Register<\/p>\n<p>Schon einen Monat vor der Einrichtung des Gewaltkommissariats, also am 1. September, nimmt die &#8222;EK Jungnationale&#8220; ihre Arbeit auf. Diese widmet sich &#8211; wie die seit \u00fcber zehn Jahren bestehende Soko Rechts &#8211; dem Kampf gegen den Rechtsextremismus in einem ganz speziellen Kontext. Der Fokus liegt hier vor allem auf den Versuchen von Neonazis, sich auch in Dortmund jungen Menschen anzun\u00e4hern. Dies ist ein landes- und bundesweiter Trend, dem die Polizei Dortmund in ihrem Zust\u00e4ndigkeitsbereich mit Pr\u00e4vention und Repression begegnet. Die &#8222;EK Jungnationale&#8220;, angesiedelt im Staatsschutz der Beh\u00f6rde, ist das entsprechende Werkzeug daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Unmittelbar mit dem Beginn sogenannter &#8222;Offener Abende&#8220; der rechten Szene in Dortmund-Dorstfeld vor \u00fcber einem Jahr, war die Polizei Dortmund zur Stelle und traf wichtige Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die Anwerbeversuche, die Rechtsextremisten mit Ausfl\u00fcgen, Kampfsporttraining, Social Media-Arbeit oder \u00fcberregionaler Vernetzung bewerkstelligen wollten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben durch unsere strategische Fahndung von Mai bis November 2024 bereits einen massiven Erkenntnisgewinn gehabt. Wir wissen sehr gut, welche jungen Personen dort hingegangen sind und begegnen diesen Entwicklungen ganz bewusst mit extrem hohem Druck. Und ich bin sicher, dass die rechte Szene in Dortmund &#8211; oder besser das, was davon noch \u00fcbrig ist, das auch sp\u00fcrt&#8220;, sagt Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange (siehe auch: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/6003835\">https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/6003835<\/a>).<\/p>\n<p>Zahlreiche pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen, wie zeitnahe Gef\u00e4hrdeansprachen unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, die Unterbreitung von Hilfsangeboten oder Fallkonferenzen mit dem Jugendamt seit Juni 2025 werden flankiert von Kooperationen mit Schulen und dem Projekt &#8222;Kurve kriegen&#8220;. Gerade in den Gespr\u00e4chen mit den Erziehungsberechtigten der bei den offenen Abenden oder auf Versammlungen angetroffenen Jugendlichen zeigte sich, dass sie \u00fcber die Aktivit\u00e4ten ihrer minderj\u00e4hrigen Sch\u00fctzlinge keine Kenntnis hatten. Daraus hat sich in den meisten F\u00e4llen ein intensiver und sehr kleinteiliger Abstimmungs- und Informationsprozess ergeben, der in vielen F\u00e4llen dazu gef\u00fchrt hat, dass die Jugendlichen den Veranstaltungen fernblieben.<\/p>\n<p>Neben der Einrichtung der EK Jungnationale erweitert die Polizei Dortmund besonders mit der Einf\u00fchrung des neuen Kriminalkommissariats &#8222;Gewalt&#8220; ihre bereits bestehenden Konzepte zur Bek\u00e4mpfung der Gewalt- und Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t.<\/p>\n<p>&#8222;In den vergangenen zwei Jahren haben wir ein ganzes B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen entwickelt, um Gewaltt\u00e4ter von der Stra\u00dfe zu bekommen,&#8220; mit diesen Worten skizziert Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange die Erweiterung des Sicherheitskonzeptes.<\/p>\n<p>Im Zusammenspiel mit den bereits bestehenden Konzepten will die Polizei Dortmund f\u00fcr einen maximalen Wirkungsgrad in der Bek\u00e4mpfung der Gewalt- und Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t sorgen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Sicherheit in der City &#8211; Pr\u00e4senzkonzeption Fokus, enge Zusammenarbeit mit der Stadt<\/p>\n<p>So hat das Polizeipr\u00e4sidium Dortmund im Juli 2023 zus\u00e4tzliche Einsatzkr\u00e4fte durch das Ministerium des Innern NRW zugewiesen bekommen. Seitdem wird durch die direktions\u00fcbergreifende Pr\u00e4senzkonzeption Fokus (PK Fokus) mit der verst\u00e4rkten Pr\u00e4senz von uniformierten Polizeikr\u00e4ften sowie dem Einsatz von zivilen Polizeibeamtinnen und -beamten der Kontrolldruck in der Dortmunder Innenstadt und Nordstadt dauerhaft hochgehalten. Ziel des Ganzen: Die Sicherheit und das Sicherheitsgef\u00fchl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erh\u00f6hen, entschlossen gegen Straft\u00e4ter vorgehen und die Fallzahlen im Stadtgebiet senken!<br \/>\nIn diesem Konzept arbeitet die Polizei Dortmund, wie in vielen anderen Bereichen auch, sehr eng in einem mit der Stadt Dortmund gebildeten Sonderstab zusammen.<\/p>\n<p>Insgesamt hat die Polizei Dortmund seit Juli 2023 mit einem Investment von 47.000 Personalstunden \u00fcber 54.000 zus\u00e4tzliche Strafverfahren eingeleitet. 6.109 Straftaten sind hiervon den K\u00f6rperverletzungsdelikten und 2.133 den Raubdelikten zuzuordnen. In bislang 547 durchgef\u00fchrten Eins\u00e4tzen haben die Einsatzkr\u00e4fte 2.166 Gegenst\u00e4nde sichergestellt, von denen 223 Messer, Waffen oder waffen\u00e4hnliche Gegenst\u00e4nde waren.<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Kalenderjahr 2025 hat die Polizei bis Juni bereits knapp 12.000 Personalstunden in 160 Schwerpunkteins\u00e4tzen im Rahmen der PK Fokus investiert und dabei 8.516 zus\u00e4tzliche Strafverfahren eingeleitet (1.274 K\u00f6rperverletzungsdelikte\/ 1.705 Raubdelikte). Dar\u00fcber hinaus haben die Einsatzkr\u00e4fte bislang 75 freiheitsentziehende Ma\u00dfnahmen in der Innenstadt und der Nordstadt durchgef\u00fchrt und 55 Haftbefehle vollstreckt. Bei den bisherigen Eins\u00e4tzen sind insgesamt 714 Gegenst\u00e4nde sichergestellt oder beschlagnahmt worden (75 Messer, Waffen oder waffen\u00e4hnliche Gegenst\u00e4nde).<\/p>\n<p>Insbesondere das vermehrte Mitf\u00fchren von Messern bereitet Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange Sorgen: &#8222;Wir stellen fest, dass das Messer immer mehr zur Standardausr\u00fcstung bestimmter Personengruppen geworden ist und neben dem Handy, dem Schl\u00fcssel und der Geldb\u00f6rse zur Grundausstattung geh\u00f6rt. Das ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung. Wer bereit ist, ein Messer einzupacken, \u00fcberschreitet ganz schnell die Hemmschwelle, dieses dann auch einzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p>Task-Force gegen Messerkriminalit\u00e4t<\/p>\n<p>Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der Dortmunder Polizeipr\u00e4sident im April 2024 eine Task-Force zur Bek\u00e4mpfung der Messerkriminalit\u00e4t eingesetzt und im Mai die ersten Messertrageverbote f\u00fcr einen bestimmten Personenkreis angeordnet.<br \/>\nDer Personenkreis, der Ziel der auf das Polizeigesetz gest\u00fctzten Ma\u00dfnahme ist, umfasst bekannte Straft\u00e4ter, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass von ihnen eine konkrete Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit durch die wiederholte Androhung oder den Einsatz von Waffen und gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden ausgeht.<br \/>\nDie Waffentrageverbote werden dabei ganz bewusst nicht mit der Post verschickt, sondern von den jeweiligen Bezirksbeamten pers\u00f6nlich an die Betroffenen ausgeh\u00e4ndigt, um die \u00dcbergabe der Verbotsverf\u00fcgungen mit einer Gef\u00e4hrdeansprache zu verbinden sowie insbesondere bei Minderj\u00e4hrigen die Erziehungsberechtigten mit in die Verantwortung zu nehmen.<\/p>\n<p>Das Trageverbot ist zun\u00e4chst auf drei Jahre befristet. Wird eine Person mit einem solchen Verbot mit einem Messer oder \u00c4hnlichem angetroffen, wird ein Zwangsgeld in H\u00f6he von 250 Euro verh\u00e4ngt. Bei einem wiederholten Versto\u00df steigt das Zwangsgeld auf 500 Euro an. Bei weiterer Zuwiderhandlung droht letztendlich eine Erzwingungshaft. Stand Juli 2025 sind im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Polizei Dortmund 192 Messertrageverbote wirksam verf\u00fcgt worden. Seit Einf\u00fchrung dieser Verbote sind durch Einsatzkr\u00e4fte 44 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Verf\u00fcgung festgestellt worden. Im Rahmen der Kontrolleins\u00e4tze wurden auch 138 Personen angetroffen, gegen die zwar eine Verbotsverf\u00fcgung ausgesprochen worden war, die aber zum Zeitpunkt der Kontrolle kein Messer oder einen anderen gef\u00e4hrlichen Gegenstand bei sich f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Die inzwischen vorliegende Rechtsprechungen des Oberverwaltungsgerichts des Landes NRW hat die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit von vergleichbaren polizeilichen Verbotsverf\u00fcgungen in Einzelf\u00e4llen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Straftaten, bei denen ein Messer eingesetzt wurde, kann seit Beginn der Ma\u00dfnahmen zum Messertrageverbot ein erster R\u00fcckgang der Zahlen prognostiziert werden.<\/p>\n<p>&#8222;Wir erhalten gerade die ersten Hinweise darauf, dass unsere Ma\u00dfnahmen Wirkung zeigen k\u00f6nnten. Die Straftaten, bei denen Messer eingesetzt wurden, zeigen eine r\u00fcckl\u00e4ufige Tendenz. Dar\u00fcber freue ich mich sehr. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, auf Problemstellungen sehr schnell zu reagieren. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden genauso weitermachen und ich rechne damit, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird&#8220;, so Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange.<\/p>\n<p>Starke Netzwerke f\u00fcr Pr\u00e4vention<\/p>\n<p>Um den pr\u00e4ventiven Ansatz dieses Konzepts weiter zu verst\u00e4rken, setzt das Polizeipr\u00e4sidium Dortmund einen weiteren Baustein um. Um sicherzustellen, dass die Sensibilisierung f\u00fcr die Gef\u00e4hrlichkeit von Messern und die damit verbundenen Ma\u00dfnahmen eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Reichweite erzielen, hat das im August 2024 im Leitungsstab der Polizei Dortmund eingerichtete Kompetenzzentrum &#8222;Dialog und Vertrauensf\u00f6rderung mit einer diversen Gesellschaft&#8220; die Netzwerk- und Kooperationspartner der Dortmunder Polizei in unterschiedlichen Formaten zu diesem Themenbereich informiert.<\/p>\n<p>&#8222;Wirksame Pr\u00e4vention setzt gute Netzwerke voraus. Zusammenarbeit ist auch bei der Bek\u00e4mpfung der Messerkriminalit\u00e4t das A und O&#8220;, so der Polizeipr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Mit dem neuen Kompetenzzentrum setzt das Polizeipr\u00e4sidium Dortmund einen neuen Beh\u00f6rdenschwerpunkt um. Unmittelbar nach dem Einsatz am 8. August 2022 richtete Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange die Arbeitsgruppe &#8222;Dialog&#8220; mit dem Auftrag ein, die bisherigen Gespr\u00e4chsformate mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie mit Vereinen und Gremien zu pr\u00fcfen und vor allem neue Formen des Dialogs mit den Menschen in der Nordstadt zu entwickeln. An diesem Prozess sind mehrere soziale Tr\u00e4ger und zahlreiche Migrantenselbstorganisationen &#8211; \u00fcberwiegend aus der Nordstadt &#8211; beteiligt. Mittlerweile wurde diese Zusammenarbeit durch eine gemeinsam unterzeichnete Kooperationsvereinbarung verstetigt.<\/p>\n<p>Umfassende Informationen zu dieser Zusammenarbeit, inklusive des Kooperationsvertrages finden Sie unter den folgenden Links:<br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/5795656\">https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/5795656<\/a><\/p>\n<p>Als Ma\u00dfnahme zur Verstetigung dieses Prozesses richtete Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange am 1. August 2024 im Rahmen einer Neuorganisation das Kompetenzzentrum &#8222;Dialog und Vertrauensf\u00f6rderung mit einer diversen Gesellschaft&#8220; im Polizeipr\u00e4sidium Dortmund ein. Der entsprechende Antrag war beim Ministerium des Innern NRW gestellt worden.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus hat sich die Polizei bereits f\u00fcr das Jahr 2024 den &#8222;Dialog und die Vertrauensf\u00f6rderung mit einer diversen Gesellschaft&#8220; als beh\u00f6rdenstrategisches Ziel und Aufgabenschwerpunkt gesetzt, welches auch im Sicherheitsprogramm f\u00fcr das Jahr 2025 verankert ist.<\/p>\n<p>Umfassende Informationen zu dieser Organisations\u00e4nderung und zur strategischen Zielsetzung finden Sie unter dem folgenden Link:<br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/6003364\">https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/6003364<\/a><\/p>\n<p>Informationen zum Sicherheitsprogramm der Dortmunder Polizei finden Sie hier:<br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/artikel\/sicherheitsprogramm-des-polizeipraesidiums-dortmund\">https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/artikel\/sicherheitsprogramm-des-polizeipraesidiums-dortmund<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen zum neuen Kompetenzzentrum im Polizeipr\u00e4sidium Dortmund finden Sie auf unserer Homepage:<br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/dialog-und-vertrauensfoerderung-mit-einer-diversen-gesellschaft\">https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/dialog-und-vertrauensfoerderung-mit-einer-diversen-gesellschaft<\/a><\/p>\n<p>Geh\u00f6ren zum Gesamtkonzept: Strategische Fahndung und Videobeobachtung<\/p>\n<p>Den vergleichsweise neuen Konzepten der PK Fokus sowie den Messertrageverbotsverf\u00fcgungen stehen selbstverst\u00e4ndlich auch altbew\u00e4hrte Ma\u00dfnahmenpakete wie die strategische Fahndung und die Videobeobachtung gegen\u00fcber, auf die die Polizei kontinuierlich zur\u00fcckgreift.<\/p>\n<p>Die strategische Fahndung gem\u00e4\u00df Polizeigesetz wird in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden auf ihre Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit hin \u00fcberpr\u00fcft und durch den Polizeipr\u00e4sidenten f\u00fcr einen bestimmten Bereich angeordnet. Derzeit wird die Ma\u00dfnahme in der Innenstadt und der Nordstadt durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Seit 2016 setzt die Polizei Dortmund au\u00dferdem das Instrument der Videobeobachtung ein. Derzeit finden im Dortmunder Stadtgebiet vier aktive Beobachtungsma\u00dfnahmen statt: In der Br\u00fcckstra\u00dfe, der M\u00fcnsterstra\u00dfe und im Dietrich-Keuning-Park sowie seit M\u00e4rz 2025 auch im s\u00fcdlichen Bereich des Hauptbahnhofs.<br \/>\nRechtsgrundlage f\u00fcr diese polizeiliche Ma\u00dfnahme ist \u00a7 15a des Polizeigesetzes NRW. Demnach kann die Polizei zur Verh\u00fctung von Straftaten durch offene, d. h. f\u00fcr jedermann einsehbare Videobeobachtung Daten in Form von Videobildern erheben. Die Anordnung durch den Polizeipr\u00e4sidenten ist an klare, grunds\u00e4tzliche Voraussetzungen gekn\u00fcpft. So m\u00fcssen an diesen Orten in der Vergangenheit wiederholt Straftaten begangen worden sein und die \u00f6rtlichen Gegebenheiten m\u00fcssen die Begehung von Straftaten beg\u00fcnstigen. Zudem m\u00fcssen sie sich von anderen vergleichbaren Orten deutlich unterscheiden.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit konnten Straftaten, die an Standorten mit fest installierten Kameras begangen wurden, dank der eingerichteten Videobeobachtung immer wieder erfolgreich aufgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Jede einzelne Ma\u00dfnahme stellt einen unverzichtbaren Baustein in unserem Gesamtkonzept dar. Wir arbeiten hier tagt\u00e4glich mit Hochdruck daran, den Dortmunder B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eine sichere Stadt zu gew\u00e4hrleisten. Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, wollen wir die Rahmenbedingungen so gut wie m\u00f6glich gestalten,&#8220; so Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange \u00fcber das Sicherheitskonzept.<\/p>\n<p>Dass das Gesamtkonzept jedoch nicht nur auf strafverfolgende Ma\u00dfnahmen abzielt, zeigen die 4.811 im Rahmen der PK Fokus gef\u00fchrten B\u00fcrgergespr\u00e4che, in denen sich die Beamtinnen und Beamten Zeit f\u00fcr die \u00c4ngste, Sorgen, N\u00f6te, aber auch W\u00fcnsche und Anregungen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nahmen. Mit diesen Gespr\u00e4chen wollen die Einsatzkr\u00e4fte auch Transparenz f\u00fcr die t\u00e4gliche Polizeiarbeit schaffen.<\/p>\n<p>&#8222;Aktuell stellen wir einen leicht positiven Trend in der Kriminalit\u00e4tsentwicklung fest. Wir sehen: Unsere neuen Strategien und Konzepte zeigen Wirkung. Deshalb werden wir sie konsequent fortsetzen&#8220;, so der Dortmunder Polizeipr\u00e4sident.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Journalisten wenden sich mit R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Polizei Dortmund<br \/>Torsten Sziesze<br \/>Telefon: 0231\/132-1030<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/4971\/mailto: poea.dortmund@polizei.nrw.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> poea.dortmund@polizei.nrw.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/\">https:\/\/dortmund.polizei.nrw\/<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Polizei Dortmund, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11.08.2025 \u2013 14:49 Polizei Dortmund Dortmund (ots) Lfd. 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