{"id":336514,"date":"2025-08-11T14:02:15","date_gmt":"2025-08-11T14:02:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336514\/"},"modified":"2025-08-11T14:02:15","modified_gmt":"2025-08-11T14:02:15","slug":"touristen-kommen-seltener-nach-berlin-tageskarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336514\/","title":{"rendered":"Touristen kommen seltener nach Berlin: Tageskarte"},"content":{"rendered":"<p>Berlin als Reiseziel ist bei Touristen im ersten Halbjahr nicht so begehrt gewesen wie noch im Jahr davor. Insgesamt zog es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 5,9 Millionen Besucherinnen und Besucher in die Hauptstadt, wie das Amt f\u00fcr Statistik mitteilte. Das waren 1,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2024. Bei den \u00dcbernachtungszahlen war der R\u00fcckgang mit knapp drei Prozent noch deutlicher. Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten demnach rund 13,9 Millionen \u00dcbernachtungen.<\/p>\n<p>Vor allem aus dem Ausland kommen weniger<\/p>\n<p>Hauptgrund daf\u00fcr sei die Fu\u00dfball-Europameisterschaft gewesen, die im Juni 2024 vor allem aus dem Ausland viele Besucherinnen und Besucher angelockt h\u00e4tte, sagte Christian T\u00e4nzler, Sprecher der Tourismus-Gesellschaft Visit Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>Ein weiterer Grund sei die mangelhafte Anbindung vor allem ans au\u00dfereurop\u00e4ische Ausland am Hauptstadtflughafen BER. Hinzu kamen T\u00e4nzler zufolge hohe Standortgeb\u00fchren, die die Flugreisen teurer machten und die Nachfrage zuletzt ged\u00e4mpft h\u00e4tten. Dies sei ein Problem, das alle deutschen Flugh\u00e4fen betreffe.\u00a0<\/p>\n<p>So kamen insbesondere aus dem Ausland weniger G\u00e4ste als im Vorjahreszeitraum. W\u00e4hrend die Zahl der inl\u00e4ndischen Besucher nahezu konstant blieb, lag der R\u00fcckgang bei ausl\u00e4ndischen Touristen bei fast 5 Prozent. Ebenso gro\u00df war das Minus bei den \u00dcbernachtungszahlen. Besonders auff\u00e4llig ist diese Entwicklung im Juni, als mehr als 14 Prozent weniger G\u00e4ste aus anderen L\u00e4ndern nach Berlin kamen als im Vorjahreszeitraum.\u00a0<\/p>\n<p>Einige L\u00e4nder mit deutlichen Zuw\u00e4chsen<\/p>\n<p>Gleichwohl gab es auch einige L\u00e4nder, aus denen ein deutlicher Touristen-Zuwachs verzeichnet wurde. So ging die Zahl der aus den USA stammenden Besucher im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent nach oben. Es ist nach Gro\u00dfbritannien das Land mit den meisten Berlin-Touristen und -\u00dcbernachtungen. Rund drei Viertel der ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste kommen derweil aus EU-L\u00e4ndern. Unter ihnen sind die Niederlande das wichtigste Herkunftsland.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist zudem die Entwicklung bei Touristen aus der Volksrepublik China. Mit mehr als 42.000 G\u00e4sten spielt das Land f\u00fcr den Berliner Tourismus zwar noch keine dominante Rolle. Allerdings waren das fast 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den \u00dcbernachtungen ging die Zahl fast ebenso stark um rund 27 Prozent nach oben.<\/p>\n<p>Das nasse Wetter vor allem im Juli wirke sich \u00fcbrigens positiv auf den Berlin-Tourismus aus, betonte er weiter. Viele planten ihren Strandurlaub angesichts der unsicheren Aussichten lieber zugunsten eines St\u00e4dtetrips in die Bundeshauptstadt um. (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin als Reiseziel ist bei Touristen im ersten Halbjahr nicht so begehrt gewesen wie noch im Jahr davor.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":336515,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[48,296,29,30,73390,21710],"class_list":{"0":"post-336514","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-48","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-halbjahr","13":"tag-touristen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115010505659551052","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/336514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=336514"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/336514\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/336515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=336514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=336514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=336514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}