{"id":33663,"date":"2025-04-15T10:45:09","date_gmt":"2025-04-15T10:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/33663\/"},"modified":"2025-04-15T10:45:09","modified_gmt":"2025-04-15T10:45:09","slug":"enevelde-pandemonium-albumreview-auf-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/33663\/","title":{"rendered":"Enevelde \u2013 Pandemonium \u2022 Albumreview auf metal.de"},"content":{"rendered":"<p>Mit \u201ePandemonium\u201c ver\u00f6ffentlichen ENELVEDE, das norwegische Einmannprojekt des MISOTHEIST-Fronters Brage Kr\u00e5b\u00f8l, ihr drittes Album. Als limitierte Kassette gab es den Langspieler bereits vor einem Jahr; jetzt folgen CD und LP. Als produktiv bezeichnete der rezensierende Kollege Kr\u00e5b\u00f8l zum letzten Release <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/reviews\/enevelde-en-gildere-dod-486544\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eEn Gildere D\u00f8d\u201c<\/a>. Das gilt weiterhin, denn ein Jahr sp\u00e4ter folgte nicht nur das hier vorliegende Album in seiner ersten Version, sondern auch das MISOTHEIST-Album <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/reviews\/misotheist-vessels-by-which-the-devil-is-made-flesh-524185\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eVessels By Which The Devil Is Made Flesh\u201c<\/a>. Trotz des hohen Outputs hat er bei ENEVELDE das hohe Niveau gehalten. Am Stil hat sich ebenfalls wenig getan, weshalb Fans beherzt zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>ENEVELDE kn\u00fcpfen an ihr bisheriges Schaffen an<\/p>\n<p>Das Intro \u201eGapende Grav\u201c zeichnet zun\u00e4chst ein zweideutiges Bild. Mit H\u00f6hlenatmosph\u00e4re und Gollum-Gequ\u00e4ke k\u00f6nnte sich die Art Black Metal ank\u00fcndigen, die zum Schmunzeln anregt. Rutschen ENEVELDE mit \u201ePandemonium\u201c in die unfreiwillige Satire ab? Gl\u00fccklicherweise nicht. Der Opener \u201eNigromantia\u201c schafft schnell klare Verh\u00e4ltnisse und \u00fcberzeugt durch gleichzeitige Atmosph\u00e4re und Garstigkeit. Tiefschwarze Gitarren s\u00e4gen sich ins Gem\u00fct; die Vocals gleichen einer gutturalen Beschw\u00f6rung. Der Titeltrack schl\u00e4gt in die gleiche Kerbe, gibt sp\u00e4ter aber mehr Gas. Zusammen mit dem darauffolgenden \u201eOffer\u201c bildet er das Highlight des Albums. Die Pr\u00e4dikate \u201erepetitiv, verhallt und schei\u00dffinster\u201c, die das <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/reviews\/enevelde-enevelde-408796\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">selbstbetitelte Deb\u00fct<\/a> erhielt, gelten auch hier und sind positiv zu verstehen.<\/p>\n<p>\u201ePandemonium\u201c \u2013 eine unwirtliche Klangwelt<\/p>\n<p>Mit unter 40 Minuten ist \u201ePandemonium\u201c \u2013 wie seine Vorg\u00e4nger \u2013 recht kurz ausgefallen. Daf\u00fcr befindet sich unter den sieben Tracks inklusive Intro kein F\u00fcllmaterial. Alle St\u00fccke \u00fcberzeugen, obwohl man einen gewissen Gleichklang eingestehen muss. Der st\u00f6rt nicht wirklich, aber \u00fcber ein weiteres kleines Manko stolpert man beim H\u00f6ren dann doch. Die St\u00fccke enden oft abgehackt und die \u00dcberg\u00e4nge wirken wenig elegant. Das passt zwar zum von Schickschnack befreiten Stil, rei\u00dft aber aus dem Fluss. Damit kann man leben, denn ENEVELDE erschaffen eine kalte und unwirtliche Klangwelt, in der man sich gar nicht wohlf\u00fchlen soll.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit \u201ePandemonium\u201c ver\u00f6ffentlichen ENELVEDE, das norwegische Einmannprojekt des MISOTHEIST-Fronters Brage Kr\u00e5b\u00f8l, ihr drittes Album. 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