{"id":336835,"date":"2025-08-11T16:53:10","date_gmt":"2025-08-11T16:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336835\/"},"modified":"2025-08-11T16:53:10","modified_gmt":"2025-08-11T16:53:10","slug":"perseiden-und-laurentiustraenen-sternschnuppenregen-erreicht-diesjaehrigen-hoehepunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/336835\/","title":{"rendered":"Perseiden und Laurentiustr\u00e4nen: Sternschnuppenregen erreicht diesj\u00e4hrigen H\u00f6hepunkt"},"content":{"rendered":"<p>                    Perseiden und Laurentiustr\u00e4nen<br \/>\n                Sternschnuppenregen erreicht diesj\u00e4hrigen H\u00f6hepunkt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.08.2025, 18:40 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Sternschnuppen sind beliebte Himmelsph\u00e4nomene. In Sommern\u00e4chten sind besonders viele zu sehen. Doch in diesem Jahr k\u00f6nnte der Mond den Himmelsguckern einen Strich durch die Rechnung machen. <\/strong><\/p>\n<p>Bereits Mitte bis Ende Juli tauchten die ersten Perseiden am Himmel auf. Ihre Zahl erh\u00f6hte sich dann allm\u00e4hlich, bevor sie kommende Nacht ihren H\u00f6hepunkt erreichen wird. In den N\u00e4chten um das Maximum herum schie\u00dfen nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg besonders viele Schnuppen \u00fcber den Himmel. Die Bedingungen f\u00fcr die Beobachtung sind in der Regel in der zweiten Nachth\u00e4lfte am besten &#8211; wenn das Wetter und der Mond mitspielen.<\/p>\n<p>Am vergangenen Samstag war Vollmond. Heute, zum H\u00f6hepunkt des Perseidenschwarms, geht der Mond bereits gegen 22.00 Uhr auf. Die der Erde zugewandte Seite des Mondes ist dabei zu 83 Prozent beleuchtet, sodass er den Himmel merklich aufhellt. Damit \u00fcberstrahlt das Mondlicht den Experten zufolge nachts gr\u00f6\u00dftenteils viele der schw\u00e4cheren Sternschnuppen des Perseidenstroms, f\u00fcr deren Beobachtung ein dunkler Himmel n\u00f6tig w\u00e4re. Es bleiben die helleren Leuchtspuren, der Eindruck eines Sternschnuppenregens wird sich aber in diesem Jahr den Astronomen zufolge wohl nicht einstellen.<\/p>\n<p>Seit jeher markieren die Augustmeteore f\u00fcr Sternschnuppenfans einen festen Termin im astronomischen Jahreskalender: Die Perseiden sind der einzige gro\u00dfe Meteorstrom im Sommer und einer der ergiebigsten \u00fcberhaupt. Ihren Namen verdanken die Sommersternschnuppen dem Sternbild Perseus. Die Perseiden scheinen diesem Sternbild zu entspringen &#8211; Astronomen bezeichnen diesen Ausstrahlungspunkt als Radiant.<\/p>\n<p>Schnuppen aus Kometenstaub<\/p>\n<p>In Wahrheit kommen die Sternschnuppen aber aus der unmittelbaren Erdumgebung. Auf seiner Bahn um die Sonne kreuzt unser Planet allj\u00e4hrlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der 1862 entdeckte Komet 109P\/Swift-Tuttle auf seiner Bahn um unser Zentralgestirn zur\u00fccklie\u00df.<\/p>\n<p>Trifft die Erde auf die kosmische Staubspur dieses etwa alle 133 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die oft nur stecknadelkopfgro\u00dfen Partikel aus Kometenstaub mit 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosph\u00e4re ein &#8211; also mit einer Geschwindigkeit von 216.000 Kilometern pro Stunde. In einer H\u00f6he von 80 bis 100 Kilometern erzeugen die kleinen Staubteilchen dann die Lichterscheinungen, die Sternschnuppen genannt werden. In Wirklichkeit leuchten nicht die Teilchen selbst, sondern die Luft drumherum, die durch die Reibung aufgeheizt wird.<\/p>\n<p>Spektakul\u00e4re Feuerkugeln selten<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dferen Meteore leuchten bei ihrem Eintritt in die Atmosph\u00e4re so stark wie helle Sterne und Planeten. Noch heller, aber auch entsprechend seltener, sind die sogenannten Feuerkugeln. Diese spektakul\u00e4ren Meteore ziehen oft einen farbig nachgl\u00fchenden Schweif hinter sich her.<\/p>\n<p>Eine besondere Ausr\u00fcstung brauchen Himmelsgucker f\u00fcr die Beobachtung der Perseiden nicht &#8211; ein Liegestuhl oder eine Isomatte und eine gute Rundumsicht reichen aus. Ferngl\u00e4ser oder gar Teleskope sind beim Aufsp\u00fcren der in Sekundenschnelle vergl\u00fchenden Meteore sogar hinderlich, denn das Blickfeld solcher Instrumente ist f\u00fcr die flinken Himmelskreuzer viel zu klein.<\/p>\n<p>St\u00f6rendes Kunstlicht meiden<\/p>\n<p>Die beste Beobachtungsm\u00f6glichkeit bietet ein Platz fernab der von Kunstlicht durchfluteten St\u00e4dte. Wer den Meteorstrom fotografieren will, sollte ein Weitwinkelobjektiv verwenden, die Kamera auf ein Stativ montieren und eine Langzeitbelichtung w\u00e4hlen. Wenn der Mond wie in diesem Jahr besonders hell leuchtet, wird es freilich schwieriger.<\/p>\n<p>Wer in den N\u00e4chten um das Maximum herum in den Morgenstunden den Himmel beobachtet, bekommt als Bonus Jupiter und Venus zu sehen. Die Planeten gehen gegen 3.30 Uhr auf und stehen eine Stunde sp\u00e4ter h\u00f6her \u00fcber dem Horizont. Am Dienstag n\u00e4hern sich Jupiter und Venus den Experten zufolge auf weniger als zwei Vollmonddurchmesser an. In den vergangenen Tagen war bereits mit blo\u00dfem Auge zu sehen, wie sich die hellere Venus von rechts dem Jupiter n\u00e4herte, bevor sie sich ab Mittwoch nach unten links wieder entfernt.<\/p>\n<p>Im Volksmund hei\u00dfen die Augustmeteore \u00fcbrigens Laurentiustr\u00e4nen. Der Name erinnert an den Heiligen Laurentius, der am 10. August des Jahres 258 unter der Herrschaft des r\u00f6mischen Kaisers Valerian den M\u00e4rtyrertod starb. Seither regnete es der Legende zufolge an diesem Tag stets feurige Tr\u00e4nen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Perseiden und Laurentiustr\u00e4nen Sternschnuppenregen erreicht diesj\u00e4hrigen H\u00f6hepunkt 11.08.2025, 18:40 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. 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