{"id":337392,"date":"2025-08-11T22:25:11","date_gmt":"2025-08-11T22:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/337392\/"},"modified":"2025-08-11T22:25:11","modified_gmt":"2025-08-11T22:25:11","slug":"wettbewerbsgewinn-fuer-richter-musikowski-architekten-mit-lahznimmo-architects-deutsche-botschaft-in-canberra-architektur-und-architekten-news-meldungen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/337392\/","title":{"rendered":"Wettbewerbsgewinn f\u00fcr Richter Musikowski Architekten mit lahznimmo architects \/ Deutsche Botschaft in Canberra &#8211; Architektur und Architekten &#8211; News \/ Meldungen \/ Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Die 1958 errichtete Deutsche Botschaft in Canberra pr\u00e4sentiert sich als zeittypisch schlichte Nachkriegsarchitektur. Nun soll sie umfassend erneuert werden. Geplant sind der Abriss und Neubau der Kanzlei sowie der Teilerhalt und die Instandsetzung der Residenz. F\u00fcr diese Aufgabe lobte das Bundesamt f\u00fcr Bauwesen und Raumordnung (BBR) einen nichtoffenen, einphasigen Planungswettbewerb aus, den\u00a0Richter Musikowski Architekten (Berlin) mit lahznimmo architects und\u00a0dem Landschaftsarchitekturb\u00fcro Spackman Mossop Michaels (beide Sydney) f\u00fcr sich entscheiden konnten.<\/p>\n<p>Ziel war es, einen Entwurf zu finden, der den diplomatischen Anforderungen entspricht, gleichzeitig den Nachhaltigkeitszielen der Bundesrepublik gerecht wird und unter australischem Bau- und Planungsrecht realisiert werden kann. Aus 14 Einreichungen vergab die Jury unter Vorsitz von Volker Staab drei Preise und zwei Anerkennungen:<\/p>\n<ul>\n<li>1. Preis: Richter Musikowski Architekten (Berlin) mit lahznimmo architects (Sydney) und Spackman Mossop Michaels (Sydney)<\/li>\n<li>2. Preis: B\u00fcro Hacke (Berlin) mit Kerstin Thompson Architects (Melbourne) und Openwork (Melbourne)<\/li>\n<li>3. Preis:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/architekten\/Dietrich_Untertrifaller_31591.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dietrich Untertrifaller Architekten<\/a> (M\u00fcnchen) mit Kieran Fraser Landscape Design (Wien)<\/li>\n<li>eine Anerkennung: <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/architekten\/allmannwappner_3173139.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">allmannwappner<\/a> mit Sch\u00fcller Landschaftsarchitekten (beide M\u00fcnchen)<\/li>\n<li>eine Anerkennung: <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/architekten\/KERSTEN_KOPP_ARCHITEKTEN_7209666.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kersten Kopp Architekten<\/a> mit POLA Landschaftsarchitekten (beide Berlin)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Siegerentwurf sieht ein weit auskragendes Holzdach vor, das Kanzlei und Residenz verbindet. Gleichzeitig entstehen so ein gemeinschaftlich nutzbarer Vorplatz sowie \u00fcberdachte Au\u00dfenbereiche. Bei der Residenz integrieren die Architekt*innen Teile des Bestands, die neue Kanzlei ist in Holzbauweise geplant. Die Jury w\u00fcrdigte insbesondere die architektonische Einfachheit und gelungene Einbindung in die Landschaft. Die St\u00e4rke des Entwurfs liege in der Verbindung der Bauk\u00f6rper durch das elegante und einfache Holzdach, hei\u00dft es in der Beurteilung.<\/p>\n<p>Der zweitplatzierte Beitrag sieht den weitgehenden Erhalt der Residenz und deren Erg\u00e4nzung durch einen schlichten Neubau mit Edelstahlfassade und Stampflehmkernen vor. Die Jury lobte die Klarheit des Entwurfs und das Landschaftskonzept, bem\u00e4ngelte jedoch die fehlende Dachbegr\u00fcnung und den hohen CO\u2082-Fu\u00dfabdruck der Fassadenmaterialien. Dietrich Untertrifaller verfolgten einen Ansatz, der Mensch und Natur gestalterisch in Einklang bringen will. Ihr Entwurf ber\u00fccksichtigt Aspekte der Kreislaufwirtschaft, arbeitet mit einer Holz-Hybridbauweise und gro\u00dfz\u00fcgigen Raumbez\u00fcgen zum Garten.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Geplant wird mit rund 15,1 Millionen Euro netto f\u00fcr die Kostengruppen 300\u0096400, f\u00fcr die Au\u00dfenanlagen (KG 500) sind rund 2,8 Millionen Euro angesetzt. Nach dem Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren nach VgV unter den Preistr\u00e4ger*innen.\u00a0(iok)<\/p>\n<p>Auf Karte zeigen:<br \/>&#13;<br \/>\n                                        <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/search\/-35.30765365733994, 149.11219928515908\" class=\"lightgrey underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google Maps<\/a>&#13;<br \/>\n                                &#13;\n                                <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tKommentare:<br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Wettbewerbsgewinn_fuer_Richter_Musikowski_Architekten_mit_lahznimmo_architects_10007618.html?backurl=https%3A%2F%2Fwww.baunetz.de%2Fmeldungen%2Findex.html&amp;action=kommentieren\" class=\"lightgrey underline unvisible_print\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommentar (1) lesen \/ Meldung kommentieren<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die 1958 errichtete Deutsche Botschaft in Canberra pr\u00e4sentiert sich als zeittypisch schlichte Nachkriegsarchitektur. 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