{"id":338171,"date":"2025-08-12T05:52:10","date_gmt":"2025-08-12T05:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338171\/"},"modified":"2025-08-12T05:52:10","modified_gmt":"2025-08-12T05:52:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0741-ungarn-boykottiert-erklaerung-der-eu-staaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338171\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 07:41 Ungarn boykottiert Erkl\u00e4rung der EU-Staaten +++"},"content":{"rendered":"<p>            \t12.08.2025<\/p>\n<p>                    Ukraine-Krieg im Liveticker<br \/>\n                +++ 07:41 Ungarn boykottiert Erkl\u00e4rung der EU-Staaten +++<\/p>\n<p>Ungarns Regierung verweigert sich einer gemeinsamen Stellungnahme der anderen 26 EU-Staaten, in der die Bem\u00fchungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine begr\u00fc\u00dft werden. Darin betonen die Staats- und Regierungschefs zudem, &#8222;dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden d\u00fcrfen&#8220; und ein gerechter und dauerhafter Frieden, der Stabilit\u00e4t und Sicherheit bringt, das V\u00f6lkerrecht achten m\u00fcsse. Die Menschen in der Ukraine m\u00fcssten die Freiheit haben, selbst \u00fcber ihre Zukunft zu entscheiden. Sinnvolle Verhandlungen seien nur &#8222;im Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten&#8220; m\u00f6glich. Die EU werde die Ukraine weiterhin unterst\u00fctzen, au\u00dferdem werde sie ihre Sanktionen gegen Russland aufrechterhalten und neue verh\u00e4ngen. Die rechtskonservative Regierung von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban lehnt nicht nur Milit\u00e4rhilfe der EU f\u00fcr die Ukraine als sinnlos und kriegsverl\u00e4ngernd ab. Auch die Sanktionen gegen Russland h\u00e4lt Orban f\u00fcr nicht zielf\u00fchrend.<\/p>\n<p><b>+++ 07:11 Die &#8222;Eis-Krim&#8220;: Russische Hardliner wollen Alaska zur\u00fcckhaben +++<\/b><br \/>Dass das Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin ausgerechnet in Alaska stattfindet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Schlie\u00dflich beanspruchen russische Nationalisten die rohstoffreiche US-Region f\u00fcr sich. Der ultranationale TV-Moderator Wladimir Solowjow nennt sie die &#8222;Eis-Krim&#8220;. Die Krim wurde 2014 von Russland besetzt und v\u00f6lkerrechtswidrig annektiert. Wie Solowjow und zahlreiche andere Hardliner fordert auch die Kreml-Propagandistin und RT-Chefin Margarita Simonjan, man solle Alaska Russland &#8222;zur\u00fcckgeben&#8220;. 1867 hatten die USA das rohstoffreiche Gebiet von Russland f\u00fcr 7,2 Millionen US-Dollar gekauft. Allerdings d\u00fcrften die Nationalisten nun eine gewisse Genugtuung empfinden: Bei einer Pressekonferenz am Montag sagte Trump f\u00e4lschlicherweise, er fahre nach Russland &#8211; hatte aber wohl Alaska gemeint.<\/p>\n<p><b>+++ 06:40 K\u00f6nnte weitreichende Folgen haben: Russische Raffinerie soll \u00d6lf\u00f6rderung eingestellt haben +++<\/b><br \/>Eine \u00d6lraffinerie im russischen Gebiet Saratow soll nach einem ukrainischen Drohnenangriff die \u00d6lf\u00f6rderung eingestellt haben. Dies berichtet <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-08-11\/rosneft-s-refinery-in-volga-region-halts-oil-intake-after-attack?utm_source=website&amp;utm_medium=share&amp;utm_campaign=copy\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Bloomberg<\/a> unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Quelle. Die Anlage von Rosneft hat demnach eine Verarbeitungskapazit\u00e4t von 140.000 Barrel Roh\u00f6l pro Tag, sodass eine l\u00e4ngere Betriebsunterbrechung Auswirkungen auf die Benzinversorgung des Landes haben k\u00f6nnte. Laut dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Nationalbank der Ukraine, Kyrylo Schewtschenko, k\u00f6nnten sich die russischen Verluste bei einer einmonatigen Schlie\u00dfung der Raffinerie auf 240 Millionen Dollar belaufen. Die Raffinerie war am Sonntag von Drohnen getroffen, russischen Beh\u00f6rden kam eine Person ums Leben und weitere wurden verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 06:09 Ex-Botschafter: &#8222;Ungeheuer schlechte Qualit\u00e4t der gegenw\u00e4rtigen amerikanischen Diplomatie&#8220; +++<\/b><br \/>Der ehemalige deutsche Botschafter in Russland, R\u00fcdiger von Fritsch, glaubt nicht an einen Friedensprozess. Der russische Machthaber Wladimir Putin spiele stattdessen auf Zeit, sagt von Frisch im Deutschlandfunk. Eine Gebietsabtretung der Ukraine an Russland h\u00e4lt er f\u00fcr eine &#8222;fatale Aufgabe&#8220; der bestehenden Regeln des V\u00f6lkerrechts. Dass derartige Optionen bereits im Vorfeld bekannt gegeben werden, zeige die &#8222;ungeheuer schlechte Qualit\u00e4t der gegenw\u00e4rtigen amerikanischen Diplomatie&#8220;, so von Fritsch weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 05:47 Tass: Russland hofft auf Verbesserung der Beziehungen mit USA +++<\/b><br \/>Russland erhofft sich laut einem Agenturbericht von dem Treffen zwischen Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den russischen Vize-Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow. &#8222;Wir hoffen, dass das bevorstehende hochrangige Treffen Impulse f\u00fcr die Normalisierung der bilateralen Beziehungen geben wird&#8220;, zitiert Tass Rjabkow.<\/p>\n<p><b>+++ 03:20 Gro\u00dfbritannien und Kanada: Frieden kann Ukraine nicht aufgezwungen werden +++<\/b><br \/>Der britische Premierminister Keir Starmer und der kanadische Ministerpr\u00e4sident Mark Carney zeigen sich einig, dass der Ukraine ein Frieden nicht aufgezwungen werden d\u00fcrfe. Vielmehr m\u00fcsse er zusammen mit der Regierung in Kiew erzielt werden, teilt Starmers B\u00fcro mit. Die Zukunft der Ukraine m\u00fcsse von Freiheit, Souver\u00e4nit\u00e4t und Selbstbestimmung gepr\u00e4gt sein, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 01:40 Bericht: Russland testete WhatsApp- und Telegram-Abschaltung +++<br \/><\/b>Russland hat offenbar erste Tests zur Abschaltung von Video- und Audio-Anrufen \u00fcber WhatsApp und Telegram getestet. Das berichtet &#8222;Kyiv Independent&#8220; unter Berufung auf das unabh\u00e4ngige russische Medium Agentstvo. Der mutma\u00dfliche Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Kreml seine Bem\u00fchungen verst\u00e4rkt, ein &#8222;souver\u00e4nes Internet&#8220; zu schaffen, das von den globalen Netzen abgekoppelt ist, und versucht, westliche Dienste durch einheimische zu ersetzen. Downdetector, das Dienstunterbrechungen verfolgt, registrierte im Verlauf des Tages fast 7500 Berichte \u00fcber Telegram-Fehlfunktionen, wobei die meisten Nutzer Probleme mit Audio- und Videoanrufen angaben. Bei WhatsApp gab es mehr als 3300 Beschwerden, die ihren H\u00f6hepunkt zwischen 9.30 und 13 Uhr erreichten, wobei Nutzer in ganz Russland von Anrufausf\u00e4llen oder gest\u00f6rtem Ton berichteten.<\/p>\n<p><b>+++ 23:05 Wadephul: Gewalt darf keine Grenzen in Ukraine verschieben +++<br \/><\/b>Nach Beratungen mit seinen EU-Kollegen hat Au\u00dfenminister Johann Wadephul Spekulationen \u00fcber m\u00f6gliche Gebietsabtretungen der Ukraine f\u00fcr einen Frieden mit Russland eine Absage erteilt. &#8222;Gewalt darf keine Grenzen verschieben&#8220;, schreibt der CDU-Politiker auf X. Deutschland unterst\u00fctze das Ziel von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden. Ergebnis m\u00fcsse ein gerechter und dauerhafter Friede sein. Wadephul betont mit Blick auf die Videokonferenz der Au\u00dfenminister: &#8222;Wo unsere Sicherheit ber\u00fchrt ist, m\u00fcssen wir mitentscheiden.&#8220; Deswegen habe man sich mit der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas beraten..<\/p>\n<p><b>+++ 21:16 Bericht: Russische B\u00fcrgerin beschwert sich \u00fcber Bombardierung durch eigene Luftwaffe +++<br \/><\/b>Die russische Luftwaffe hat offenbar Ziele im eigenen Land in der Region Belgorod bombardiert. Das berichtet der &#8222;Kyiv Independent&#8220; unter Berufung auf Aufnahmen von Anrufen russischer B\u00fcrger, die der ukrainische Geheimdienst HUR ver\u00f6ffentlichte. &#8222;Es ist schrecklich. Um f\u00fcnf Uhr gab es eine riesige Explosion&#8220;, h\u00f6rt man eine Frau demnach einer Aufnahme sagen. &#8222;Und das waren unsere Flugzeuge. Sie wurden auf dem Radar entdeckt, und um nicht getroffen zu werden, warfen sie (eine Bombe) auf einen Gem\u00fcsegarten. Warum fliegen sie \u00fcber bewohnte Gebiete?&#8220;<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/article25959167.ece\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"12.08.2025 Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 07:41 Ungarn boykottiert Erkl\u00e4rung der EU-Staaten +++ Ungarns Regierung verweigert sich einer gemeinsamen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-338171","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115014241086307290","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/338171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=338171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/338171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=338171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=338171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=338171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}