{"id":338484,"date":"2025-08-12T08:44:16","date_gmt":"2025-08-12T08:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338484\/"},"modified":"2025-08-12T08:44:16","modified_gmt":"2025-08-12T08:44:16","slug":"vorwiegend-figuerlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338484\/","title":{"rendered":"Vorwiegend fig\u00fcrlich"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n            <b>Sinzig.<\/b> In einer gro\u00df angelegten Ausstellung, die k\u00fcrzlich in der \u201eAlten Druckerei\u201c in der M\u00fchlenbachstra\u00dfe er\u00f6ffnet wurde, gibt der Bonner K\u00fcnstler Wolfgang Hunecke einen \u00dcberblick \u00fcber sein 50j\u00e4hriges Schaffen. <\/p>\n<p>Schon seit Anfang an besch\u00e4ftigt er sich \u00fcberwiegend mit der menschlichen Figur und benutzt dabei die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten der Malerei und Skulptur. So vermittelt die Ausstellung einen Einblick in die k\u00fcnstlerische und gestalterische Entwicklung anhand von teils raumgreifenden, teils kleinformatigen Gem\u00e4lden und Skulpturen. <\/p>\n<p>Ausgehend von vorwiegend statischen Aktzeichnungen transformiert er die starre Haltung der Modelle in Bewegungsstudien, bei der die menschliche Figur sich in einem Taumel hineinsteigert, sich in einem Farbspektrum verliert und so die Leinwand erobert und fast eine Einheit mit dem Bildhintergrund eingeht. Die gleiche Formensprache \u00fcbernimmt er auch in seinen Skulpturen. Aus Eisenplatten oder Edelstahlplatten mittels Lasertechnik fr\u00e4st er die in der Malerei gewonnenen Figuren, und die somit gewonnen Figurenreihen pr\u00e4sentieren er in unterschiedlichen Gegen\u00fcberstellungen, verdreht und gegen\u00fcberstellt. Obwohl sie unmittelbar aus dem gleichen Ursprung entstanden sind, vermitteln sie dabei in ihrer Konfrontation ein Gef\u00fchl, das Fremdheit, Kommunikationslosigkeit hervorruft. Gerade auch im unmittelbaren Zusammenhang der Skulpturen und den gleichzeitig entstandenen Gem\u00e4lden sieht man die unterschiedliche Ausformungen der Figuren, die teils t\u00e4nzerisch die Leinwand erobern &#8211; teils sich selber durchdringen, und der statischen Figurengruppen der Skulpturen, obwohl beide aus gleicher Vorstellung entstanden sind und auch weiterhin entstehen. <\/p>\n<p>Daneben sind auch Gem\u00e4ldereihen zu sehen, so z. B. die \u00fcber 300 Portraits von Malern der Gegenwart oder die die Besucher seines Ateliers in einem bestimmten Zeitraum zeigen. Eine besondere Art der Auseinandersetzung mit der politischen Situation zeigt und erzwingt ein Raum mit malerisch verfremdeten Nationalfahnen. <\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es Aktionen f\u00fcr die Besucher: So z B. Drucken von Folienradierungen (17.8., 17 &#8211; 18.30 Uhr), Drucken mit Lettern auf einem Tiegeldrucker (23.3., 17 &#8211; 18.30 Uhr). Man kann Papier sch\u00f6pfen (24.8., 17 &#8211; 18.30 Uhr) und zwei offene Aktzeichentermine (16.8. und 30.8., 17 &#8211; 18 Uhr) werden angeboten. Zum offenen Aktzeichnen ist eine Voranmeldung per eMail an wolfgang.hunecke@t-online.de bis eine Woche vor dem Termin erforderlich. Die Teilnahme ist begrenzt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. <\/p>\n<p>Ge\u00f6ffnet ist die Ausstellung an den Wochenenden zwischen dem 16. und 31. August jeweils von 15 &#8211; 19 Uhr zu besichtigen. Der K\u00fcnstler ist w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten pers\u00f6nlich anwesend. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Sinzig. 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