{"id":338709,"date":"2025-08-12T10:51:09","date_gmt":"2025-08-12T10:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338709\/"},"modified":"2025-08-12T10:51:09","modified_gmt":"2025-08-12T10:51:09","slug":"kein-riff-blieb-verschont-biologen-melden-schwerste-korallenbleiche-an-australiens-westkueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338709\/","title":{"rendered":"&#8222;Kein Riff blieb verschont&#8220;: Biologen melden schwerste Korallenbleiche an Australiens Westk\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Kein Riff blieb verschont&#8220;<br \/>\n                Biologen melden schwerste Korallenbleiche an Australiens Westk\u00fcste<\/p>\n<p>\t\t\t\t              12.08.2025, 11:33 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Einst farbenfrohe Oasen, jetzt bleiche W\u00fcsten: Australiens Westk\u00fcste erlebt die schlimmste Korallenbleiche ihrer Geschichte. Vom Ningaloo-Riff bis zur Kimberley-K\u00fcste trifft eine Rekord-Hitzewelle die Riffe schwer.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem j\u00fcngsten Schockbericht zum Zustand der Korallen des Great Barrier Reef vor der Ostk\u00fcste Australiens gibt es jetzt auch schlechte Nachrichten aus dem Westen: Infolge der bisher l\u00e4ngsten und intensivsten Meeres-Hitzewelle sei es zur fl\u00e4chendeckendsten Korallenbleiche in der Region seit Beginn der Aufzeichnungen gekommen, teilte das <a href=\"https:\/\/www.aims.gov.au\/information-centre\/news-and-stories\/worst-bleaching-event-record-wa-coral-reefs-following-long-lasting-and-widespread-marine-heatwave\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Australische Institut f\u00fcr Meereswissenschaften<\/a> (AIMS) mit. <\/p>\n<p>Es werde Monate dauern, um das ganze Ausma\u00df der Sch\u00e4den zu verstehen. Klar sei aber bereits, dass Korallen von der Kimberley-K\u00fcste im \u00e4u\u00dfersten Norden bis hinunter zum weltber\u00fchmten Ningaloo-Riff betroffen sind &#8211; ein Gebiet von rund 1500 Kilometern L\u00e4nge. Das f\u00fcr seine Artenvielfalt bekannte Ningaloo-Riff direkt vor der K\u00fcste geh\u00f6rt seit 2011 zum Weltnaturerbe. <\/p>\n<p>&#8222;Diesmal blieb keines unserer nordwestlichen Riffe verschont&#8220;, wird AIMS-Meeresbiologe James Gilmour in dem Bericht zitiert. &#8222;Regionen wie die Rowley Shoals, die Kimberley-K\u00fcste oder das Ningaloo-Riff, die uns bisher Hoffnung gemacht hatten, weil sie selten oder gar nicht gebleicht waren, sind diesmal schwer getroffen.&#8220;<\/p>\n<p>Wie messen Experten die Hitzebelastung?<\/p>\n<p>Um das Ausma\u00df zu verstehen, nutzen Experten die sogenannten Degree Heating Weeks (DHW) &#8211; ein Ma\u00df f\u00fcr die Hitzebelastung, der Korallen \u00fcber einen gewissen Zeitraum ausgesetzt waren. Es gibt an, wie stark und wie lange die Wassertemperatur \u00fcber dem normalen Wert lag. Acht DHW gelten schon als kritisch, weil dann meist massenhaft Korallen sterben. An vielen Riffen lag der Wert nun bei mehr als 15 &#8211; an manchen Stellen der Pilbara-Region sogar bei 30.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche hatte AIMS in seinem Jahresbericht mitgeteilt, dass das Great Barrier Reef &#8211; das gr\u00f6\u00dfte Korallenriff der Welt &#8211; im vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Great-Barrier-Reef-verliert-so-viele-Korallen-wie-seit-39-Jahren-nicht-article25947871.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">so viele Korallen verloren hat wie noch nie<\/a> seit Beginn der Messungen vor fast 40 Jahren &#8211; zumindest in zwei der drei untersuchten Regionen. Hauptursache war auch hier durch den Klimawandel ausgel\u00f6ster Hitzestress. Besonders betroffen waren Steinkorallen der Gattung Acropora, die zwar schnell wachsen, aber extrem anf\u00e4llig f\u00fcr \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse sind.<\/p>\n<p>Warum bleichen Korallen \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>&#8222;Der Klimawandel treibt diese Ereignisse an &#8211; sie werden h\u00e4ufiger, intensiver und fl\u00e4chendeckender, sodass unseren wertvollen Korallenriffen kaum Zeit zur Erholung bleibt&#8220;, warnte Gilmour. F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Regeneration ben\u00f6tigen Riffe 10 bis 15 Jahre.<\/p>\n<p>Korallenbleichen treten auf, wenn Korallen unter Hitzestress auf ihnen lebende Algen absto\u00dfen, die ihnen ihre Nahrung und Farbe liefern. Zur\u00fcck bleiben kalkwei\u00dfe Korallenskelette &#8211; ein Zeichen, dass die Korallen geschw\u00e4cht sind. Wenn die hohen Wassertemperaturen anhalten, k\u00f6nnen sie sich nicht mehr erholen und sterben ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Kein Riff blieb verschont&#8220; Biologen melden schwerste Korallenbleiche an Australiens Westk\u00fcste 12.08.2025, 11:33 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":338710,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1912,752,13,18113,69317,1548,952,95133,58768,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-338709","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-australien","9":"tag-bildung","10":"tag-headlines","11":"tag-hitzewelle","12":"tag-klimaerwaermung","13":"tag-klimaschutz","14":"tag-klimawandel","15":"tag-korallenriffe","16":"tag-meeresforschung","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/338709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=338709"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/338709\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/338710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=338709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=338709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=338709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}