{"id":338763,"date":"2025-08-12T11:20:15","date_gmt":"2025-08-12T11:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338763\/"},"modified":"2025-08-12T11:20:15","modified_gmt":"2025-08-12T11:20:15","slug":"sommermonate-mit-gegenwind-europa-schwaechelt-us-maerkte-im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/338763\/","title":{"rendered":"Sommermonate mit Gegenwind: Europa schw\u00e4chelt, US-M\u00e4rkte im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p>Der Juli 2025 verlief f\u00fcr Anleger \u00fcberwiegend positiv \u2013 zumindest, wenn sie in US-Aktien investiert waren. Der weltweite Aktienindex MSCI World in Euro legte zu, getragen von starken Kursgewinnen in den USA. In Europa hingegen blieben die M\u00e4rkte hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Besonders gefragt waren global Technologiewerte, w\u00e4hrend Pharma-, Healthcare- und Basiskonsumtitel entt\u00e4uschten. In Europa setzte der Bankensektor seine Outperformance fort, w\u00e4hrend Technologie-, Ern\u00e4hrungs- und Autowerte unter Druck standen.<\/p>\n<p>Mittelfristig zeigt sich das DJE-Strategieteam optimistisch, f\u00fcr die kommenden Wochen jedoch vorsichtig. Historisch z\u00e4hlen August und September \u2013 insbesondere im Jahr nach einer US-Pr\u00e4sidentschaftswahl \u2013 zu den schw\u00e4cheren B\u00f6rsenmonaten. Zus\u00e4tzliche Unsicherheit k\u00f6nnte eine Eskalation im Zollstreit bringen, etwa durch neue Strafz\u00f6lle gegen L\u00e4nder mit Energieimporten aus Russland.<\/p>\n<p><strong>Chancen sieht DJE vor allem in:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Technologie<\/strong> mit Fokus auf K\u00fcnstliche Intelligenz und Software.<\/li>\n<li><strong>US-Konjunktur 2026<\/strong>, die von Steuersenkungen, Sonderabschreibungen und Investitionsprogrammen unter der \u201eBig Beautiful Bill\u201c profitieren k\u00f6nnte.<\/li>\n<li><strong>Infrastrukturprojekten<\/strong> im Energie- und Versorgungsbereich.<\/li>\n<li><strong>Japanischen Finanzwerten<\/strong>, beg\u00fcnstigt durch erwartete Zinsergebnisse und Kreditwachstum im Ausland.<\/li>\n<li><strong>Ausgew\u00e4hlten Schwellenl\u00e4ndern<\/strong>, die von einem schw\u00e4cheren US-Dollar profitieren \u2013 insbesondere Indien und China.<\/li>\n<li><strong>Europ\u00e4ischen Mid Caps<\/strong> aus dem MDAX, die sowohl technisch als auch bewertungstechnisch attraktiv erscheinen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Risiken bleiben:<\/strong><\/p>\n<p>Neben der Saisonalit\u00e4t und dem ungel\u00f6sten Zollstreit beobachtet DJE m\u00f6gliche Belastungen im Pharmasektor durch eine US-Preisregulierung (\u201eMFN\u201c-Akt) sowie eine drohende Konsumschw\u00e4che in den USA. Letztere k\u00f6nnte sich bereits in einer entt\u00e4uschenden \u201eBack-to-School\u201c-Saison zeigen.<\/p>\n<p>Unterm Strich rechnet DJE mit einer Fortsetzung der US-St\u00e4rke, w\u00e4hrend Europa vorerst im Schatten bleibt. Anlegern empfiehlt das Haus, Chancen selektiv zu nutzen und Risiken im Blick zu behalten.<\/p>\n<p><strong>Die Autoren: Das Strategie-Team von DJE beobachtet und bewertet die M\u00e4rkte laufend anhand der hauseigenen FMM-Methode nach fundamentalen, monet\u00e4ren und markttechnischen Kriterien.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Juli 2025 verlief f\u00fcr Anleger \u00fcberwiegend positiv \u2013 zumindest, wenn sie in US-Aktien investiert waren. 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