{"id":339151,"date":"2025-08-12T14:51:17","date_gmt":"2025-08-12T14:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339151\/"},"modified":"2025-08-12T14:51:17","modified_gmt":"2025-08-12T14:51:17","slug":"ungarn-boykottiert-erklaerung-der-eu-staaten-zum-ukraine-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339151\/","title":{"rendered":"Ungarn boykottiert Erkl\u00e4rung der EU-Staaten zum Ukraine-Krieg"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.08.2025 15:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wenige Tage vor dem Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Kremlchef Putin haben sich fast alle Staats- und Regierungschefs der EU auf eine gemeinsame Linie zur Unterst\u00fctzung der Ukraine geeinigt. Nur Ungarn schert aus.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDrei Tage vor dem Gipfeltreffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin hat die EU erneut ihre Sichtweise dargelegt. Wichtig sei, dass die Ukraine an den Bestimmungen f\u00fcr einen Frieden beteiligt werde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von 26 EU-Staats- und Regierungschefs hei\u00dft es: &#8222;Wir teilen die \u00dcberzeugung, dass eine diplomatische L\u00f6sung die lebenswichtigen Sicherheitsinteressen der Ukraine und Europas sch\u00fctzen muss&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukrainer m\u00fcssten frei \u00fcber ihre Zukunft entscheiden k\u00f6nnen. Weiter hei\u00dft es: Ein &#8222;gerechter und dauerhafter Friede&#8220; f\u00fcr die Ukraine m\u00fcsse im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht stehen, einschlie\u00dflich des Grundsatzes, dass &#8222;internationale Grenzen nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden d\u00fcrfen&#8220;. Hier\u00fcber k\u00f6nne &#8222;nicht ohne die Ukraine entschieden werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Staaten betonen zudem, dass eine Feuerpause unverzichtbar sei. &#8222;Sinnvolle Verhandlungen k\u00f6nnen nur im Zusammenhang mit einer Waffenruhe oder einer Reduzierung der Kampfhandlungen stattfinden&#8220;, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung weiter.<\/p>\n<p>    Orban f\u00fcr EU-Russland-Gipfel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNur Ungarn hat sich der EU-Erkl\u00e4rung verweigert. Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban schrieb auf X: &#8222;Die einzige vern\u00fcnftige Ma\u00dfnahme f\u00fcr die EU-F\u00fchrung w\u00e4re es, nach dem Vorbild des US-russischen Treffens einen EU-Russland-Gipfel zu initiieren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeiter schrieb Orban: &#8222;Lasst uns dem Frieden eine Chance geben.&#8220; Es sei bereits &#8222;traurig genug&#8220;, dass die EU bei den Verhandlungen &#8222;in die Zuschauerrolle versetzt&#8220; worden sei. &#8222;Das Einzige, was die Lage noch verschlimmern w\u00fcrde, w\u00e4re, wenn wir Ratschl\u00e4ge von der Seitenlinie g\u00e4ben&#8220;, f\u00fcgte Orban hinzu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOrban lehnt nicht nur Milit\u00e4rhilfe der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die Ukraine als sinnlos und kriegsverl\u00e4ngernd ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die EU-Sanktionen gegen Russland h\u00e4lt Orban f\u00fcr nicht zielf\u00fchrend: Er hat sie wiederholt als nutzlos und schlecht f\u00fcr die europ\u00e4ische Wirtschaft kritisiert &#8211; und in der Vergangenheit auch schon die Aufhebung von EU-Sanktionen gegen mehrere Russen erzwungen.<\/p>\n<p>    Videokonferenz mit europ\u00e4ischen Staaten, Trump und Selenskyj<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Mittwoch wollen sich die europ\u00e4ischen Staaten bei einer von Deutschland anberaumten Videokonferenz mit Trump \u00fcber den k\u00fcnftigen Kurs abstimmen. Daran soll auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius sind unterschiedlich zusammengesetzte Gespr\u00e4chsrunden mit den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens, Finnlands, Italiens, Polens und der Ukraine geplant.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Anwesenheit von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sowie Trump-Vize JD Vance ist demnach vorgesehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nJ\u00fcngsten Daten des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) zufolge haben die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten f\u00fcr die Ukraine inzwischen mehr R\u00fcstungsg\u00fcter \u00fcber die Industrie beschafft als die USA.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie aus den ver\u00f6ffentlichten Zahlen des &#8222;Ukraine Support Tracker&#8220; des IfW hervorgeht, beschafften die europ\u00e4ischen Staaten von Kriegsbeginn im Februar 2022 bis Ende Juni R\u00fcstungsg\u00fcter im Wert von mindestens 35,1 Milliarden Euro &#8211; 4,4 Milliarden mehr als der Gesamtwert der von den USA beschafften G\u00fctern.<\/p>\n<p>    Trump will am Freitag mit Putin reden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Trump hatte am Montag erkl\u00e4rt, die am Freitag in <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/treffen-trump-putin-104.html\" title=\"Vor Treffen mit Putin d\u00e4mpft Trump Erwartungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alaska geplante Begegnung mit Putin sei ein Sondierungstreffen<\/a>. Er werde Putin auffordern, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Im Zuge einer Einigung k\u00f6nne es auch zu Gebietsver\u00e4nderungen kommen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr werde jedoch versuchen, f\u00fcr die Regierung in Kiew Gebiete zur\u00fcckzugewinnen. In Kiew und europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten wird jedoch bef\u00fcrchtet, Washington k\u00f6nne der Ukraine ung\u00fcnstige Friedensbedingungen diktieren.<\/p>\n<p>    Ukraine will kein Land \u00fcberlassen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPutin beansprucht die ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson sowie die bereits 2014 annektierte Halbinsel Krim. Damit w\u00fcrde sich Russland rund ein F\u00fcnftel des ukrainischen Territoriums einverleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj erkl\u00e4rte dazu, die Ukrainer w\u00fcrden den Besatzern kein Land \u00fcberlassen. Die Ukraine h\u00e4lt nur sehr kleine Bereiche russischen Territoriums in Grenzn\u00e4he besetzt, w\u00e4hrend russische Truppen die Krim vollst\u00e4ndig und unter anderem weite Bereiche des Donbass im Osten der Ukraine erobert haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Blick auf die Lage an der Front verwies Selenskyj derweil auf die M\u00f6glichkeit eines weiteren Vorr\u00fcckens Russlands. Die russische Armee bereite sich\u00a0&#8222;nicht auf eine Beendigung des Krieges&#8220; vor, schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. Vielmehr unternehme Russland &#8222;Truppenbewegungen, die auf die Vorbereitung neuer Offensiven hindeuten&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.08.2025 15:38 Uhr Wenige Tage vor dem Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Kremlchef Putin haben sich fast&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":339152,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[548,13,14,15,12,10,8,9,11,317,103,104],"class_list":{"0":"post-339151","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-eu","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-ukraine","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115016360448844265","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=339151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339151\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/339152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=339151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=339151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=339151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}