{"id":339227,"date":"2025-08-12T15:31:52","date_gmt":"2025-08-12T15:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339227\/"},"modified":"2025-08-12T15:31:52","modified_gmt":"2025-08-12T15:31:52","slug":"hannover-re-ueberrascht-mit-robustem-quartal-aktie-vor-comeback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339227\/","title":{"rendered":"Hannover Re \u00fcberrascht mit robustem Quartal \u2013 Aktie vor Comeback?"},"content":{"rendered":"<p>  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755012711_394_\"  class=\"object-fit-cover\" height=\"350\" width=\"960\" alt=\"Sands\u00e4cke als Schutz vor weiterer \u00dcberflutung (Symbolbild).\" loading=\"lazy\"\/> <\/p>\n<p> Quelle: www.gettyimages.de&#8220;&gt;<br \/>\n\t\t\t\t &#8211; \u00a9 Marc Bruxelle \/ iStock \/ Getty Images Plus \/ Getty Images www.gettyimages.de: &#8230;\n\t\t\t <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" width=\"32px\" height=\"32px\" class=\"icon background-transparent\" alt=\"Google\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755012712_389_googlenews.png\"\/>       ARIVA.DE Redaktion  \t&amp;nbsp|&amp;nbsp 12. August 2025, 12:57  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ariva.de\/images\/svg\/aufrufe.svg\" class=\"margin-right-5\" width=\"22px\" height=\"22px\" alt=\"aufrufe\"\/><br \/>\n\t\tAufrufe: 922<\/p>\n<p>\n\t\t\tDie Hannover R\u00fcck hat im zweiten Quartal 2025 solide Zahlen vorgelegt, die nach Einsch\u00e4tzung der UBS eine Erholung der zuletzt schwachen Kursentwicklung rechtfertigen. Zwar blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 1,065 Milliarden Euro rund f\u00fcnf Prozent unter den Konsenssch\u00e4tzungen, doch der Nettogewinn lag wegen einer g\u00fcnstigeren Steuerquote f\u00fcnf Prozent \u00fcber den Erwartungen.\n\t\t<\/p>\n<p>Im Schaden- und Unfallgesch\u00e4ft (P&amp;C) verfehlten die R\u00fcckversicherungsertr\u00e4ge die Prognosen um drei Prozent, bereinigt um Wechselkurseffekte lag das zugrunde liegende Wachstum jedoch bei \u00fcber zehn Prozent. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 82,1 Prozent entsprach den Erwartungen.<\/p>\n<p>Besonders auff\u00e4llig war der deutliche Aufbau von R\u00fcckstellungen, der die Quote um mehr als sechs Prozentpunkte belastete, zugleich aber die Ergebnisqualit\u00e4t st\u00e4rkte. Die Belastung durch Gro\u00dfsch\u00e4den fiel mit 5,4 Prozentpunkten geringer aus als von der\u00a0UBS erwartet. Das Kapitalanlageergebnis von 363 Millionen Euro blieb rund zehn Prozent hinter den Prognosen, unter anderem wegen realisierter Verluste aus festverzinslichen Papieren in H\u00f6he von rund 60 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Im Bereich Leben- und Krankenversicherung (L&amp;H) verfehlte das EBIT die Erwartungen um 13 Prozent. Urs\u00e4chlich waren negative Erfahrungsabweichungen und h\u00f6here Verluste bei Neuvertr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Besonders positiv werten die\u00a0UBS-Analysten die Widerstandsf\u00e4higkeit der R\u00fcckstellungen. Im Quartal seien diese um rund 300 Millionen US-Dollar gest\u00e4rkt worden, unter anderem in den US-Haftpflichtsparten und m\u00f6glicherweise auch im Luftfahrtgesch\u00e4ft. Diese Reservest\u00e4rkung k\u00f6nne die Gewinnaussichten f\u00fcr 2026 st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bei den Halbjahresverl\u00e4ngerungen stand der Konzern unter leichtem Preisdruck. Rund 23 Prozent des Vertragsvolumens wurden mit einem Pr\u00e4mienr\u00fcckgang von 2,1 Prozent erneuert. Bereinigt um Sondereffekte ergab sich ein Pr\u00e4mienplus von 4,5 Prozent. Die risikobereinigten Preise sanken um 2,9 Prozent, nach minus 2,4 Prozent im ersten Quartal.<\/p>\n<p>An der Prognose f\u00fcr 2025 h\u00e4lt Hannover Re fest. UBS rechnet kurzfristig mit einer leicht positiven Kursreaktion, gest\u00fctzt durch robuste P&amp;C-Ergebnisse, den weiteren deutlichen Anstieg der R\u00fcckstellungen und die j\u00fcngste Underperformance gegen\u00fcber Munich Re (<a href=\"https:\/\/www.ariva.de\/munich_re-aktie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Munich Re Aktie<\/a>).<\/p>\n<p>Belastend bleibe\u00a0jedoch der schwache Preistrend bei den Erneuerungen. Der n\u00e4chste entscheidende Impuls wird laut UBS die Prognose f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 sein.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Analysten traut der Aktie von Hannover Re in den kommenden zw\u00f6lf Monaten weitere Kursgewinne zu. Laut einem aktuellen Konsens von MarketScreener bewerten 15 Analysten den Titel im Schnitt mit \u201eOutperform\u201c. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 287 Euro und damit rund acht Prozent \u00fcber dem j\u00fcngsten Schlusskurs von 266 Euro.<\/p>\n<p>F\u00fcr Anleger bleibt Hannover Re damit ein Titel, der stabile Fundamentaldaten mit moderatem Bewertungsabschlag verbindet, der wom\u00f6glich das Potenzial hat, die Kursl\u00fccke zu den optimistischsten Sch\u00e4tzungen zu schlie\u00dfen. Entscheidend d\u00fcrfte sein, wie sich die Preis- und Schadensituation in den kommenden Quartalen entwickelt. Zun\u00e4chst geht es f\u00fcr die Aktie jedoch ein paar Prozentpunkte nach unten nach der Vorlage der Quartalsergebnisse.<\/p>\n<p>Autor: sbh-Redaktion\/neb<\/p>\n<p>       <\/p>\n<p>\n\t\t\t\tF\u00fcr dich aus unserer Redaktion zusammengestellt\n\t\t\t <\/p>\n<p>\n\t\t\t\tDein Kommentar zum Artikel im Forum\n\t\t\t <\/p>\n<p class=\"grey\"><b>Hinweis:<\/b><br \/>\n\t\tARIVA.DE ver\u00f6ffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.<br \/>\n\t\tDie ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich f\u00fcr Inhalte, die erkennbar von Dritten in den \u201eNews\u201c-Bereich<br \/>\n\t\tdieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch<br \/>\n\t\teine entsprechende \u201evon\u201c-Kennzeichnung unterhalb der Artikel\u00fcberschrift und\/oder durch den Link<br \/>\n\t\t\u201eUm den vollst\u00e4ndigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.\u201c erkennbar; verantwortlich f\u00fcr<br \/>\n\t\tdiese Inhalte ist allein der genannte Dritte.<\/p>\n<p>   <\/p>\n<p>\n\t\t\t\tWeitere Artikel des Autors\n\t\t\t <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Quelle: www.gettyimages.de&#8220;&gt; &#8211; \u00a9 Marc Bruxelle \/ iStock \/ Getty Images Plus \/ Getty Images www.gettyimages.de: &#8230; ARIVA.DE&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":339228,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,1411],"class_list":{"0":"post-339227","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115016521893399645","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=339227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339227\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/339228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=339227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=339227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=339227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}