{"id":33935,"date":"2025-04-15T13:16:09","date_gmt":"2025-04-15T13:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/33935\/"},"modified":"2025-04-15T13:16:09","modified_gmt":"2025-04-15T13:16:09","slug":"hamburg-schleswig-holstein-wikingerdaemmerung-eine-zeitenwende-vor-tausend-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/33935\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: &#8222;Wikingerd\u00e4mmerung&#8220; &#8211; Eine Zeitenwende vor Tausend Jahren"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                &#8222;Wikingerd\u00e4mmerung&#8220; &#8211; Eine Zeitenwende vor Tausend Jahren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.04.2025, 07:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Wikinger sind ein Mythos. Wie waren sie und welche einschneidenden Ver\u00e4nderungen sind mit dem Ende der Wikingerzeit verbunden? Dem will eine neue Schau auf den Grund gehen.<\/strong><\/p>\n<p>Schleswig (dpa\/lno) &#8211; Das Jahr 1066 ist ein geschichtstr\u00e4chtiges: In diesem Jahr wird Haithabu, der ber\u00fchmte Seehandelsplatz der Wikinger, zerst\u00f6rt. Unmittelbar darauf gr\u00fcndet sich wenige Kilometer entfernt Schleswig. Und Wilhelm, der Herzog der Normandie, erobert England. In der Arch\u00e4ologie markieren diese Ereignisse Grenzen zwischen den Perioden Wikingerzeit und Mittelalter.\u00a0<\/p>\n<p>Die gro\u00dfangelegte Ausstellung &#8222;Wikingerd\u00e4mmerung. Zeitenwende im Norden&#8220; auf Schloss Gottorf in Schleswig sp\u00fcrt vom 16. April bis 2. November den Geschehnissen von vor gut tausend Jahren und ihren Folgen nach. Am Beispiel der Ereignisse am Ende der Schlei k\u00f6nne man beispielsweise wie unter der Lupe sehen, was sich eigentlich in ganz Nordeuropa widerspiegelt, sagte Projektleiter und Chef des Leibniz-Zentrums f\u00fcr Arch\u00e4ologie (Leiza) am Standort Schleswig, Dieter Quast. &#8222;Wie quasi neue Ordnungen entstehen und alte zusammenbrechen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Themen wie heute pr\u00e4sent<\/p>\n<p>Ein multikulturelles Neben- und Miteinander, ein fundamentaler religi\u00f6ser Wandel, wirtschaftliche und politische Krisen bis hin zu Kriegen pr\u00e4gten diese Epochengrenze, wie die Ausstellungsmacher mitteilten. Themen, die auch heute wieder pr\u00e4sent sind. Jeden Tag w\u00fcrden milit\u00e4rische Fragen in der Zeitung besprochen, sagte Quast. Aber auch Themen wie Religion &#8211; eng verkn\u00fcpft mit der Migrationsdebatte &#8211; und kriselnde Wirtschaft seien aktuell.\u00a0<\/p>\n<p>Der Ausstellungstitel sei ein Ankn\u00fcpfungspunkt, mit dem jeder Besucher und jede Besucherin etwas anfangen k\u00f6nne, sagte Quast. &#8222;Was passiert, wenn sich die Welt auf den Kopf stellt? Wie sortieren sich Menschen in solchen Situationen um?&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Antworten auf diese und weitere Fragen will die Ausstellung f\u00fcr die Wikingerzeit mit Hilfe der Ergebnisse dreier Forschungsprojekte geben. Das Museum f\u00fcr Arch\u00e4ologie hat mit dem Institut f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte der Uni Kiel den \u00dcbergang von Haithabu nach Schleswig erforscht. Ein Leiza-Projekt \u00a0dreht sich um politische Machtverh\u00e4ltnisse zwischen Nord- und Ostsee. Und mit dem &#8222;Mythos Wikinger&#8220; besch\u00e4ftigt sich das dritte Projekt, das an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen betreut wird.<\/p>\n<p>Morsumer Silberschatz erstmals in G\u00e4nze zu sehen\u00a0<\/p>\n<p>In der Ausstellung werden den Angaben zufolge herausragende arch\u00e4ologische Funde pr\u00e4sentiert. Einige der Exponate wurden noch nie \u00f6ffentlich gezeigt. Dazu geh\u00f6rt auch der Morsumer Silberschatzfund von 2017. Zu dem spektakul\u00e4ren Fund, der damals gro\u00dfe Wellen schlug, geh\u00f6ren 180 Schmuckst\u00fccke, M\u00fcnzen und auch Barren aus Silber. Das Gesamtgewicht betr\u00e4gt rund ein Kilogramm.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0Nachdruck des Teppichs von Bayeux<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle nimmt in der Ausstellung der Nachdruck des Teppichs von Bayeux ein, der als Weltdokumentenerbe im Original ausschlie\u00dflich in Bayeux (Frankreich) zu sehen ist. Eigens f\u00fcr die Gottorfer Ausstellung wurde mit dem Museum in Bayeux eine Kooperation vereinbart, durch die nicht nur der Nachdruck des 68,38 Meter langen und 53 Zentimeter breiten Leinenteppichs, sondern auch wichtige Leihgaben m\u00f6glich geworden sind, wie die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen mitteilte. Der Teppich von Bayeux sei noch nie in ann\u00e4hernd originaler Gr\u00f6\u00dfe in Deutschland zu erleben gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein &#8222;Wikingerd\u00e4mmerung&#8220; &#8211; Eine Zeitenwende vor Tausend Jahren 15.04.2025, 07:03 Uhr Wikinger sind ein Mythos. 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