{"id":339473,"date":"2025-08-12T17:43:10","date_gmt":"2025-08-12T17:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339473\/"},"modified":"2025-08-12T17:43:10","modified_gmt":"2025-08-12T17:43:10","slug":"was-anwohner-ueber-den-geplanten-ausbau-des-kirschenwegs-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339473\/","title":{"rendered":"Was Anwohner \u00fcber den geplanten Ausbau des Kirschenwegs denken"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ein Kiesweg zwischen zwei Maisfeldern, die Sonne scheint, es ist ruhig. Gelegentlich h\u00f6rt man Fahrradreifen \u00fcber den Schotter rollen oder trifft Hundebesitzer beim Gassigehen. Der Kirschenweg in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Augsburg<\/a> verbindet auf rund 250 Metern die Stadtteile Firnhaberau und Hammerschmiede.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Doch genau dieser Weg sorgt aktuell f\u00fcr Diskussionen: Die Stadt plante schon 2023, ihn zu asphaltieren und zu beleuchten. Urspr\u00fcnglich, um den Weg f\u00fcr Fahrradfahrer angenehmer zu gestalten.<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/250-000-euro-fuer-200-meter-augsburger-csu-will-umstrittenen-radweg-auf-eis-legen-110559781\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\"> Mittlerweile wird das Vorhaben nicht nur im Stadtrat<\/a> kontrovers diskutiert:<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/kirschenweg-ausbau-in-der-hammerschmiede-buergerproteste-gegen-asphaltierung-110401819\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\"> bei vielen Anwohnern st\u00f6\u00dft es auf Widerstand.<\/a>\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auf der Seite von Firnhaberau grenzt der Weg an die Albrecht-D\u00fcrer-Stra\u00dfe an. Viele der Anwohner leben schon seit Jahrzehnten im Viertel &#8211; so auch ein Ehepaar, das hier seit 1981 lebt. Sie nutzen den Kirschenweg regelm\u00e4\u00dfig, etwa zum Br\u00f6tchen holen beim B\u00e4cker.  \u201eDa sind mal zwei, drei Pf\u00fctzen, aber um die kann man herumfahren\u201c, beschreibt der Ehemann den Zustand des Weges nach starkem Regen. Die geplante Asphaltierung und Beleuchtung  sind f\u00fcr ihn unverst\u00e4ndlich &#8211; insbesondere angesichts der hohen Kosten.\n  <\/p>\n<p>            Anwohner f\u00fcrchten, dass die Beleuchtung Tiere st\u00f6ren k\u00f6nnte<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Seine Frau sieht zwar Handlungsbedarf, allerdings nicht in geplanter Form: \u201eDas ist Natur, das sind Feldwege. Die sollen auch dementsprechend gestaltet werden.\u201c Sie bef\u00fcrchtet, dass eine Beleuchtung die Tiere st\u00f6ren w\u00fcrde. Ihr w\u00e4re es wichtig, dass der Weg mit neuem Kies aufgef\u00fcllt wird und sich um die Schlagl\u00f6cher gek\u00fcmmert werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n     Eine Nachbarin, die ebenfalls seit 44 Jahren am Kirschenweg lebt, teilt die Kritik. Sie beschreibt ihren Eindruck, der Weg w\u00fcrde vermehrt von Fu\u00dfg\u00e4ngern genutzt werden. Von ihrem Fenster aus schaut sie direkt auf den Kirschenweg, nur aktuell ist ihr durch den hohen Mais die Sicht versperrt. Um als Fahrradfahrer vor den Spazierg\u00e4ngern auszuweichen, m\u00fcsse der Weg geweitet werden. Dem stimmt auch die 65-j\u00e4hrige Gabi Krumm zu. Sie weist daraufhin, dass der Weg fr\u00fcher rechts und links circa 50 Zentimeter breiter gewesen sei. Der fehlende Platz w\u00fcrde sich beim Passieren als Fahrradfahrerin bemerkbar machen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Gegen die Asphaltierung hat die Nachbarin weitere Einw\u00e4nde: \u201eUnd wenn die Fahrradfahrer hier in Richtung Stadt auf Asphalt entlang radeln k\u00f6nnen, landen sie sp\u00e4testens am Lech wieder auf Kieswegen\u201c. Zudem bef\u00fcrchtet sie eine Zunahme von Raserei, auch durch Mopeds und Motorr\u00e4der. Fr\u00fcher h\u00e4tten sogar Autofahrer den Weg genutzt, berichtet sie &#8211; bis zwei Pfosten auf Seite der Hammerschmiede das verhinderten. Besonders wegen des angrenzenden Kindergartens sorge sie sich um die Sicherheit der Kinder. F\u00fcr die w\u00e4re ein zunehmendes Fahrtempo besonders gef\u00e4hrlich. \u201eDa bringt es dann auch nichts, wenn ein Kind mit seinem Roller den asphaltierten Weg entlangfahren kann\u201c, \u00e4u\u00dfert sie.\n  <\/p>\n<p>            Anwohnerin: \u201eKirschenweg hat mir schon etliche Schl\u00e4uche kaputt gemacht.\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eine 75-j\u00e4hrige Anwohnerin f\u00fcrchtet sich bei einer Asphaltierung des Weges vor mehr E-Scooter-Fahrern, die man nicht gut h\u00f6ren w\u00fcrde. Sie geht auf der Strecke zwischen Firnhaberau und Hammerschmiede viel mit ihrem Hund spazieren, auch mit dem Fahrrad f\u00e4hrt sie hier regelm\u00e4\u00dfig entlang. Sie sch\u00e4tzt die Fahrt auf dem entschleunigten Kiesweg.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Aber nicht alle lehnen die Pl\u00e4ne kategorisch ab: Manuela Hofmanns, deren Oma ebenfalls in der Hammerschmiede lebt, nutzt den Kirschenweg t\u00e4glich &#8211; oft auch mit Anh\u00e4nger. \u201eDer Kiesweg hat  mir schon etliche Schl\u00e4uche kaputt gemacht\u201c, klagt sie. Besonders bei Regen seien die Pf\u00fctzen und Schlagl\u00f6cher problematisch. F\u00fcr sie w\u00e4re Asphalt eine nachhaltige L\u00f6sung und Verbesserung, den Vorschlag, den Weg mit Kies neu aufzubereiten, sieht sie skeptisch. \u201eDas ist nicht nachhaltig, die Schlagl\u00f6cher entstehen ja immer wieder. Da ist man im Zweifel irgendwann bei genauso viel Geld wie durch die Asphaltierung\u201c, meint  sie.  Eine Radfahrerin aus der Hammerschmiede findet eine Beleuchtung des Weges sinnvoll &#8211; f\u00fcr die vielen Fu\u00dfg\u00e4nger, die den Weg auch in den Abendstunden nutzen.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Charlotte Sophie R\u00fchl<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    86169 Hammerschmiede<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Asphaltierung<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Kiesweg zwischen zwei Maisfeldern, die Sonne scheint, es ist ruhig. 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