{"id":3395,"date":"2025-04-02T23:44:11","date_gmt":"2025-04-02T23:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3395\/"},"modified":"2025-04-02T23:44:11","modified_gmt":"2025-04-02T23:44:11","slug":"wir-druecken-die-daumen-asteroid-2024-yr%e2%82%84-koennte-noch-immer-den-mond-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3395\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir dr\u00fccken die Daumen&#8220;: Asteroid 2024 YR\u2084 k\u00f6nnte noch immer den Mond treffen"},"content":{"rendered":"<p>Der erdnahe Asteroid 2024 YR4 hat einen Durchmesser von etwa 60 Metern und k\u00f6nnte bei seiner \u00fcbern\u00e4chsten Ann\u00e4herung an die Erde im Jahr 2032 auf dem Mond einschlagen. Das haben die ersten Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop James Webb ergeben, teilte das von der NASA koordinierte Internationale Asteroidenwarnnetzwerk mit. Die Ungenauigkeit bei dem ermittelten Durchmesser liegt demnach nur noch bei sieben Metern, die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid einen effektiven Durchmesser von mehr als 50 Metern hat, bei 92 Prozent. Ab dieser Gr\u00f6\u00dfe m\u00fcsste die Beratungsgruppe zur Planung von Weltraummissionen (SPMAG) bei der ESA aktiv werden. Ein Einschlag auf der Erde ist aber ausgeschlossen. Anders sieht die Sache dagegen beim Mond aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/iawn.net\/obscamp\/2024YR4\/gallery\/YR4_memo_final_27mar25.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">In dem vorl\u00e4ufigen Bericht<\/a> hei\u00dft es weiter, dass die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Einschlag auf dem Mond am 22. Dezember 2032 gr\u00f6\u00dfer sei als Null. Konkretere Angaben <a href=\"https:\/\/www.newscientist.com\/article\/2474150-asteroid-2024-yr4-could-still-hit-the-moon-jwst-observations-reveal\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">hat der New Scientist in Erfahrung gebracht,<\/a> die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Einschlag auf dem Erdtrabanten liegt demnach aktuell bei etwa zwei Prozent. Das hei\u00dft, es ist immer noch viel wahrscheinlicher, dass das nicht passieren wird. Damit eine solche Kollision von der Erde aus zu sehen sein w\u00fcrde, m\u00fcsste sie aber auch noch auf der richtigen Seite und einer von der Erde aus einsehbaren Region geschehen. &#8222;Wir dr\u00fccken die Daumen&#8220;, zitiert das Wissenschaftsmagazin den Astronomen Alan Fitzsimmons. Sollten alle Umst\u00e4nde passen, w\u00e4re es eine einzigartige Gelegenheit f\u00fcr die Forschung.<\/p>\n<p>2024 YR wurde am 27. Dezember kurz nach seinem j\u00fcngsten Rendezvous mit der Erde entdeckt. Folgebeobachtungen haben dann ergeben, dass ein Einschlag des Asteroiden bei seiner \u00fcbern\u00e4chsten Begegnung nicht ausgeschlossen werden konnte. Mehrere Wochen und damit ungew\u00f6hnlich lange stand der Asteroid deshalb an der Spitze der Listen von ESA und NASA mit den aktuell gef\u00e4hrlichsten Himmelsk\u00f6rpern. Erst Ende Februar haben die Beobachtungsdaten dann ergeben, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gefahr-gebannt-Einschlag-des-Asteroiden-2024-YR-jetzt-fast-ausgeschlossen-10290482.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dass der Erde keine Gefahr droht<\/a>. Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags bei 0,000019 Prozent. Zwischenzeitlich lag sie so lange \u00fcber einem Prozent, wie bei keinem vergleichbaren Objekt zuvor.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der erdnahe Asteroid 2024 YR4 hat einen Durchmesser von etwa 60 Metern und k\u00f6nnte bei seiner \u00fcbern\u00e4chsten Ann\u00e4herung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3396,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[3249,3250,3251,29,30,3253,3254,3252,190,189,194,191,591,193,192],"class_list":{"0":"post-3395","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-2024-yr4","9":"tag-asteroid","10":"tag-astronomie","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-james-webb-space-telescope","14":"tag-james-webb-weltraumteleskop","15":"tag-jwst","16":"tag-science","17":"tag-science-technology","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-wissen","21":"tag-wissenschaft","22":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114271031335487787","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3395"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3395\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}