{"id":339676,"date":"2025-08-12T19:36:22","date_gmt":"2025-08-12T19:36:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339676\/"},"modified":"2025-08-12T19:36:22","modified_gmt":"2025-08-12T19:36:22","slug":"frauen-verdienen-im-land-bremen-17-prozent-weniger-als-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339676\/","title":{"rendered":"Frauen verdienen im Land Bremen 17 Prozent weniger als M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-toplinewrapper\">\nInfografik<\/p>\n<p>Standdatum: 12. August 2025.<\/p>\n<p>Autorinnen und Autoren:<br \/>\nAlexander Schnackenburg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image -image-with-fallback -image-rounded  lazyload\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhEAAJAIAAAP\/\/\/\/\/\/\/yH5BAEKAAEALAAAAAAQAAkAAAIKjI+py+0Po5yUFQA7\"   alt=\"Eine Pflegerin f\u00fcttert eine Bewohnerin in einem Altenpflegeheim (Symbolbild)\" data-image-owner=\"Imago | photothek\/Ute Grabowsky\" data-image-title=\"Eine Pflegerin f\u00fcttert eine Bewohnerin in einem Altenpflegeheim (Symbolbild)\" data-image-src=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/frauen-pflegeberuf-100~_v-800x450_c-1754994968532.jpg\" data-image-rights-src=\"\/bilder\/frauen-pflegeberuf-100~_v-640x360_c-1754994968532.jpg\"\/><\/p>\n<p>Bild: Imago | photothek\/Ute Grabowsky<\/p>\n<p class=\"article-intro\">Frauen sind auf dem Bremer Arbeitsmarkt gegen\u00fcber M\u00e4nnern im Nachteil. Das zeigen neue Daten der Arbeitnehmerkammer. Danach verdienen M\u00e4nner 4,60 Euro mehr pro Stunde.<\/p>\n<p>Zwar arbeiten tendenziell immer mehr Frauen im Land Bremen sozialversichert (87,4 Prozent) statt in Minijobs (12,7 Prozent). Die Mehrheit von ihnen war im Jahr 2024 allerdings nicht in Vollzeit (42,2 Prozent), sondern in Teilzeit besch\u00e4ftigt: 45,2 Prozent. Diese Zahlen hat die Arbeitnehmerkammer Bremen f\u00fcr ein Dossier in der der Reihe &#8222;KammerKompakt&#8220; recherchiert. Es tr\u00e4gt den Titel <a target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/fileadmin\/user_upload\/Downloads\/Kammer_kompakt\/AKB-25-009_KK_Frauen_6-Seiter_RZ_06_Web.pdf\" class=\"text-link\">Frauen auf dem Arbeitsmarkt \u2013 alte Muster, neue Entwicklungen<\/a>.<\/p>\n<p>Arbeitnehmerinnen im Land Bremen<\/p>\n<p>Frauen sind im Land Bremen in der Unterzahl<\/p>\n<p>Grafik in  Vollbildansicht \u00f6ffnen<\/p>\n<p>Deutliche Lohnl\u00fccke<\/p>\n<p>Die Kammer erl\u00e4utert darin unter anderem, wieso die Lohnl\u00fccke \u2013 die Einkommensunterschiede zwischen M\u00e4nnern und Frauen \u2013 im Land Bremen mit 17 Prozent (4,60 Euro pro Stunde) noch gr\u00f6\u00dfer ausf\u00e4llt als im Bundesdurchschnitt (16 Prozent). Es liegt demnach vor allem an den Berufen, in denen Frauen vorrangig arbeiten. Die Kammer spricht von einer starken Trennung zwischen &#8222;Frauenbranchen&#8220; und &#8222;M\u00e4nnerbranchen&#8220; im Land Bremen. <\/p>\n<p>So sind der Kammer zufolge beispielsweise im Gesundheitswesen zu mehr als 80 Prozent Frauen t\u00e4tig und zu weniger als 20 Prozent M\u00e4nner. Im Fahrzeugbau und \u00e4hnlichen \u2013 oft gut bezahlten \u2013 Berufen ergibt sich das umgekehrte Bild. <\/p>\n<blockquote class=\"citation -citation-type-simple\">\n<p class=\"citation-text\">Noch immer gilt: M\u00e4nner machen, Frauen sorgen.<\/p>\n<p>Arbeitnehmerkammer-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Elke Heyduck<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Doch nicht allein die branchenspezifischen Gehaltsunterschiede zwischen typischen &#8222;M\u00e4nnerberufen&#8220; und &#8222;Frauenberufen&#8220; erkl\u00e4ren die deutliche Lohnl\u00fccke. Hinzu kommt der Arbeitnehmerkammer zufolge, dass nur etwa jede f\u00fcnfte F\u00fchrungsposition im Land Bremen von einer Frau besetzt wird. Das ist laut Kammer der niedrigste Wert aller Bundesl\u00e4nder. Deutschlandweit werde etwa jede vierte F\u00fchrungsposition von einer Frau besetzt. <\/p>\n<p>Prek\u00e4r oder gar nicht besch\u00e4ftigt<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/frauen-einzelhandel-100~_v-512x288_c-1754995298168.jpg\" data-gallery-entry-for=\"arbeitnehmerkammer-frauen-bremen-100\" data-size=\"2560x1440\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image -image-with-fallback -image-rounded  lazyload\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhEAAJAIAAAP\/\/\/\/\/\/\/yH5BAEKAAEALAAAAAAQAAkAAAIKjI+py+0Po5yUFQA7\"   alt=\"Eine B\u00e4ckereiverk\u00e4uferin bedient einen Kunden (Symbolbild)\" title=\"Bild: Imago | Imaegbroker\/Unai Huizi\" data-image-owner=\"Imago | Imaegbroker\/Unai Huizi\" data-image-title=\"Eine B\u00e4ckereiverk\u00e4uferin bedient einen Kunden (Symbolbild)\" data-image-src=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/frauen-einzelhandel-100~_v-512x288_c-1754995298168.jpg\" data-image-rights-src=\"\/bilder\/frauen-einzelhandel-100~_v-640x360_c-1754995298168.jpg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Eine B\u00e4ckereiverk\u00e4uferin verkauft Br\u00f6tchen: eine Arbeit, die \u00fcberwiegend von Frauen geleistet wird.<\/p>\n<p>Bild: Imago | Imaegbroker\/Unai Huizi<\/p>\n<p>Sorgen bereitet der Arbeitnehmerkammer auch, dass ein Drittel aller erwerbsf\u00e4higen Frauen in Bremen ohne Job dasteht. Damit sei die Erwerbst\u00e4tigenquote bei den Frauen im Land Bremen so niedrig wie in keinem anderen Bundesland. &#8222;Bis Frauen und M\u00e4nner auf dem Bremer Arbeitsmarkt gleichgestellt sind, ist noch ein langer Weg zu gehen&#8220;, so Heyduck. <\/p>\n<p>Besonders kritisch sieht die Arbeitnehmerkammer die Rolle, die vielen Frauen ohne deutschen Pass in Bremen zuf\u00e4llt. Diese Frauen arbeiteten besonders oft prek\u00e4r als Minijobberinnen oder als Helferinnen unter schlechten Bedingungen. &#8222;Frauen ohne deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft \u00fcbernehmen T\u00e4tigkeiten, auf die wir alle angewiesen sind: Sie pflegen, reinigen und servieren. Unser Alltag ohne sie ist kaum vorstellbar&#8220;, sagt Heyduck. Insgesamt hatten laut Arbeitnehmerkammer im vergangenen Jahr 12,5 Prozent der Arbeitnehmerinnen im Land Bremen keinen deutschen Pass.<\/p>\n<p>Forderungen der Arbeitnehmerkammer<\/p>\n<p>Damit sich die Lage insbesondere f\u00fcr Frauen ohne deutschen Pass bessert, fordert die Arbeitnehmerkammer mehr Sprachkurse sowie zus\u00e4tzliche Qualifizierungsangebote. Dazu teilt die Kammer mit: &#8222;Insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen wird die Besch\u00e4ftigung als Helferin als niedrigschwelliger Einstieg in Erwerbsarbeit genutzt. Damit der Einstieg nicht zur Sackgasse wird, muss die Qualifizierung zur Fachkraft das Ziel sein.&#8220; Andernfalls verblieben gerade ausl\u00e4ndische Frauen in prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungen. Hier sei die Landesregierung gefordert, Unterst\u00fctzung f\u00fcr Unternehmen sowie f\u00fcr die betreffenden Arbeitskr\u00e4fte anzubieten. <\/p>\n<p class=\"article-legal-agencies\"><strong>Quelle<\/strong>:<br \/>\nbuten un binnen.\n<\/p>\n<p class=\"article-legal-broadcast-reference\"><strong>Dieses Thema im Programm:<\/strong><br \/>\nbuten un binnen, 12. August 2025, 18 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Infografik Standdatum: 12. August 2025. 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