{"id":339743,"date":"2025-08-12T20:13:12","date_gmt":"2025-08-12T20:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339743\/"},"modified":"2025-08-12T20:13:12","modified_gmt":"2025-08-12T20:13:12","slug":"touristische-hotspots-in-berlin-es-gibt-hier-nichts-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339743\/","title":{"rendered":"Touristische Hotspots in Berlin: Es gibt hier nichts zu sehen"},"content":{"rendered":"<p>East Side Gallery<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">\u201eKaum ein Berlin-Besucher verl\u00e4sst die Stadt ohne ein Selfie vor der East Side Gallery\u201c, hei\u00dft es auf dem \u201eHauptstadtportal\u201c berlin.de. Als w\u00e4re ein griesgr\u00e4mig-entt\u00e4uschtes Gesicht vor einem Mauerst\u00fcck, auf dem noch der Tag \u201eJustin was here 2003\u201c zu erkennen ist, schon ein Wert an sich. Aber f\u00fcr die Guido-Knopp-Fans unter den Tou\u00adris\u00adt:in\u00adnen geh\u00f6rt das Flanieren entlang der 1,3 Kilometer Mauer-Reste, idyllisch gelegen an der stadtautobahn\u00e4hnlichen M\u00fchlenstra\u00dfe, trotzdem zum Pflichtprogramm. Gerade zum Jahrestag des Mauerbaus.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Bestaunt werden dann mittelm\u00e4\u00dfige Graffiti mit ausgelutschten Motiven, wie dem \u201eBruderkuss\u201c, der noch nicht einmal als Symbol eines sexuell liberalen Berlins herhalten kann. W\u00fcrde ein x-beliebiges Graffiti der East Side Gallery am Stromkasten einer westdeutschen Kleinstadt auftauchen, w\u00fcrde noch jeder Hans-J\u00fcrgen aus der Doppelhaush\u00e4lfte gegen\u00fcber eigenst\u00e4ndig zur wei\u00dfen Farbrolle greifen. Aber in Berlin so: \u201eOh!\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Highlights der Mauer sind die Stellen ohne sie, die Mauerdurchbr\u00fcche, Opfergaben der Stadt f\u00fcr das Kapital. Da steht dann pl\u00f6tzlich statt der \u201el\u00e4ngsten Freiluftgalerie der Welt\u201c ein <a href=\"https:\/\/taz.de\/Luxusbau-an-der-East-Side-Gallery\/!5459407\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Glasturm mit Eigentumswohnungen<\/a>. Noch w\u00fcrdeloser wird es an jener 50-Meter-\u00d6ffnung, die von der Spree einen freien Werbeblock auf die O2\/Mercedes\/Uber-Arena und das umliegende B\u00fcro-Kommerz-Trostlos-Viertel erm\u00f6glichen soll. Alles, was es jetzt noch braucht, ist ein Uber, um hier wegzukommen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">\n        Bewertung: 1\/5 Sternen\n      <\/p>\n<p>      Potsdamer Platz<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Potsdamer-Platz-in-Berlin\/!5830258\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Potsdamer Platz<\/a> in Mitte ist das beste Beispiel daf\u00fcr, wie Berlin Tourist:in\u00adnen krampfhaft vorzuspielen versucht, eine Metropole von internationalem Rang zu sein. F\u00fcr Freun\u00add:in\u00adnen moderner Architektur m\u00f6gen die von Star-Architekten entworfenen B\u00fcrot\u00fcrme vielleicht ein Highlight sein, f\u00fcr alle anderen bietet der Ende der 90er auf dem Rei\u00dfbrett entworfene Platz nichts.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Selbst nach \u00fcber 20 Jahren hat es der Platz nicht geschafft, einen eigenen Charakter zu entwickeln. Austauschbare Systemgastronomie reiht sich an leerstehende Shoppingpassagen und Multiplex-Kinos. Daran \u00e4ndert auch der trostlose Versuch nichts, dem Ort etwas historische Tiefe zu verleihen, indem man noch eine Replik von Deutschlands erster Ampel und ein St\u00fcck Berliner Mauer aufgestellt hat.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Geradezu peinlich ist der \u201eBoulevard der Stars\u201c, eine Art deutscher Walk of Fame. Die Sterne der deutschen Schau\u00adspie\u00adle\u00adr:in\u00adnen sind verwittert, teils geklaut, teils unlesbar. Egal, hei\u00dft es vom Bezirksamt Mitte, das sich ohnehin nicht zust\u00e4ndig f\u00fchlt. Auch das Premie\u00adrenkino ist l\u00e4ngst weg, genauso wie das Programmkino Arsenal und das Deutsche Filmmuseum. Die weltweit bekannte Show der Blueman-Group, die seit 2004 immerhin zuverl\u00e4ssig Be\u00adsu\u00adche\u00adr:in\u00adnen an den Platz gelockt hat, wird Ende August eingestellt. Der Potsdamer Platz will Times Square sein, bietet aber im Grunde nicht mehr als die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in der Innenstadt von Hannover.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">\n        Bewertung: 2\/5 Sternen\n      <\/p>\n<p>      Stadtschloss<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"12\">Wenn Sie sehen wollen, wie sich klerikale Rechte im dritten Jahrtausend nach unserer Zeitrechnung die Stadt zur\u00fcckerobern, lohnt ein Besuch im Schloss, ganz modern Humboldt Forum genannt. Denn es ist nicht irgendein Schloss, das da schon seit jeher als Mahnmal f\u00fcr diktatorische Verh\u00e4ltnisse vor sich hin thront und das man aus Denkmalschutzgr\u00fcnden einfach nicht loswird. Es ist ein Schloss, das es bis vor Kurzem noch gar nicht gab. Wie das in Braunschweig, nur ohne Shopping-Center.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\">Gebaut wurde es, um den Segnungen des deutschen Kolonialismus, den Sch\u00e4tzen aus Raubz\u00fcgen und Pl\u00fcnderungen einen Raum im Zentrum der Stadt zu geben. Eine Ma\u00dfnahme im Sinne des nation building sozusagen. Und da darf der religi\u00f6se Bezug nicht fehlen: Unter dem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berliner-Schloss-bekommt-Kreuz\/!5686728\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">goldenen Kuppelkreuz<\/a>, das den Machtanspruch des Christentums im gottlosen Berlin zementieren soll, steht eine Inschrift mit Unterwerfungsaufforderung: \u201eDa\u00df im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.\u201c Den neurechten Spen\u00adde\u00adr:in\u00adnen gef\u00e4llt\u2019s.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"14\">Einst stand hier der Palast der Republik, der tats\u00e4chlich einen Besuch wert gewesen war. Doch der DDR-Prachtbau, der zuletzt als spektakul\u00e4rer Kulturort diente und davor stand, Berlins Centre Pompidou zu werden, wurde von kleingeistiger Provinzpolitik und rechtem Geldadel dem Erdboden gleich gemacht. Die n\u00e4chste Schlosssprengung ist \u00fcbrigens 2050. Dann k\u00f6nnen Sie wieder kommen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"15\">\n        Bewertung: 1\/5 Sternen\n      <\/p>\n<p>      Checkpoint Charly<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"17\">\u201eYou are leaving the American sector\u201c, steht auf einem Schild. Links davon spie\u00dft eine Stange das Portr\u00e4t eines sowjetischen Soldaten auf, wie ein gigantisches Eis am Stiel. Der Soldat schaut streng herunter, als m\u00f6chte er die Tou\u00adris\u00adt:in\u00adnen warnen: \u201eGehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"18\">Hier, am <a href=\"https:\/\/taz.de\/Leitlinien-fuer-den-Checkpoint-Charlie\/!5911750\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Checkpoint Charlie<\/a>, trennten zwischen 1961 und 1990 nur wenige Meter Ost von West, Kapitalismus und Cordh\u00fctchen-Sozialismus, zwei M\u00e4chte der Superlative \u2013 samt Mauer und Schie\u00dfbefehl. Was davon \u00fcbrig ist: eine US-Kontrollbaracke mit Sands\u00e4cken, hinter denen Tou\u00adris\u00adt:in\u00adnen f\u00fcr ein schnelles Foto posieren. Mehrere Minuten stehen sie daf\u00fcr mitten auf der Stra\u00dfe an.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"19\">Dabei ist am Checkpoint nichts mehr original. Zwischen 1990 und 1991 wurden in Berlin 155 Kilometer Mauer plattgemacht, dazu 302 Beobachtungst\u00fcrme, 20 Bunkeranlagen, die Grenz\u00fcberg\u00e4nge. Allen voran der Checkpoint Charlie, feierlich von der US Army am 22. Juni 1990 abtransportiert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"20\">Ein Investor wollte die Gegend zum \u201eAmerican Business Center\u201c umbauen. Hunderte von Firmen sollten in f\u00fcnf Geb\u00e4uden Platz finden, 3.500 Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Das Projekt aber blieb lange in Verhandlungen stecken. Nur drei Grundst\u00fccke wurden bebaut. 2003 rutschte die Nachfolgefirma in die Insolvenz.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"21\">Im Jahr 2000 bauten Ber\u00adli\u00adne\u00adr:in\u00adnen das Kontrollh\u00e4uschen wieder als Gedenkort nach, so wie es in den 60ern ausgesehen haben soll. Auftraggeber war das nahegelegene Mauermuseum. Berlin habe es vers\u00e4umt, den Ort w\u00fcrdevoll zu behandeln, sagen die Betreiber sp\u00e4ter.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"22\">Wo die Business-Pl\u00e4ne auf der Ostseite platzten, stehen heute ein 360-Grad-Panorama, in dem Besucher den Mauerbau erleben sollen, und ein Minimuseum zum Kalten Krieg. \u00c4u\u00dferlich vom Museum kaum zu unterscheiden: die Fressmeile, gleich nebenan.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"23\">\n        Bewertung: 1\/5 Sternen\n      <\/p>\n<p>      Kiezleben<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"25\">Die erfahrene Berlin-Besucherin wei\u00df: Der eigentliche Reiz der Hauptstadt liegt nicht in seiner Architektur oder in dem l\u00e4cherlichen Bem\u00fchen, Gro\u00dfstadt sein zu wollen, sondern in ihrem lebendigen Kiezleben. Ein Abend in einer coolen, alternativen Bar, ein Nachmittag im Park, ein wenig Stra\u00dfenmusik an der Ecke?<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"26\">Leider haben das auch Travel-Influencer:innen entdeckt (2025 haben <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berlin-tokt\/!t6103804\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiktok<\/a> und Instagram ja den ehrw\u00fcrdigen \u201eLonely Planet\u201c verdr\u00e4ngt), sodass die nach Authentizit\u00e4t lechzenden Touri-Massen eine Nachbarschaft nach der anderen in belanglose Sauf- und Fressmeilen verwandeln. Das beste Beispiel f\u00fcr diese Entwicklung ist die Simon-Dach-Stra\u00dfe in Friedrichshain, die jedes Wochenende zum Pilgerort f\u00fcr saufw\u00fctige Tou\u00adris\u00adt:in\u00adnen wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-30\" pos=\"27\">Der Prozess der Simon-Dachisierung l\u00e4uft wie folgt: Travel-Influencer:innen hypen einen Kiez mit sympathischen Kneipen und gutem gastronomischen Angebot. Die gesteigerte Nachfrage ruft wiederum weitere Bars und Restaurants auf den Plan, was wiederum die Mieten hochtreibt und s\u00e4mtlichen, nicht auf Gastronomie oder Tourismus ausgelegten Einzelhandel verdr\u00e4ngt. Die Neuank\u00f6mmlinge sind meist Ableger von L\u00e4den, die woanders in der Stadt schon gut laufen: Korean Barbeque, Vegan-Thai und indische Cocktail-Happy-Hour. Das Endergebnis, das sich so \u00e4hnlich auch in Neuk\u00f6lln und im Prenzlauer Berg abzeichnet, lohnt den Besuch nicht.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-31\" pos=\"28\">\n        Bewertung: 2\/5 Sternen\n      <\/p>\n<p>      Alexanderplatz<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-33\" pos=\"30\">Ein gro\u00dfz\u00fcgiger Platz im Herzen der Stadt ist stets ein erster Anlaufpunkt f\u00fcr Tourist:innen, um den Vibe eines Ortes zu f\u00fchlen, ihn zu riechen und zu erleben. Was in M\u00fcnchen der Marienplatz oder in Dresden der Theaterplatz, ist in Berlin der, \u00e4hm, Alex? Diese z\u00fcgige Betonw\u00fcste umgeben aus einem wahnwitzigen Mix aus semihistorischen, ostigen und sp\u00e4tkapitalistischen Geb\u00e4uden ist alles, nur kein Wohlf\u00fchlort, der dazu einl\u00e4dt, von hier aus die Stadt zu entdecken. Stattdessen: ewige Baustelle voller gehetzter Gestalten mit aschfahlen Gesichtern am gr\u00f6\u00dften Umsteigebahnhof des Landes.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-34\" pos=\"31\">Hier gibt es kein Caf\u00e9, in dem man Platz nehmen m\u00f6chte, um die immer noch ins alte, bald wohl nicht mehr existente Kaufhaus str\u00f6menden DDR-Rentner:innen, die letzten herumlungernden Punks oder jugendlichen Grufties zu beobachten. Stattdessen ist hier etwa 350 Tage im Jahr Weihnachtsmarkt mit Buden voller Zuckerwatte und BFC-Dynamo-Merchandise. Der Platz als Kulisse f\u00fcr Bretterbuden. Willkommen in Berlins Favela. Wie zum Wahrzeichen des Elends thront ein Polizei-Kloh\u00e4uschen in der Mitte des Platzes.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-35\" pos=\"32\">Man k\u00f6nnte meinen, ertr\u00e4glich ist all das nur aus der H\u00f6he des nahen Fernsehturms, der \u00fcbrigens nicht Alex hei\u00dft, liebe Tourist:innen, sondern eben Fernsehturm. Doch auch in der H\u00f6he gibt es nichts Faszinierendes. Denn der einst kultige Beweis f\u00fcr die \u00dcberlegenheit des Arbeiter- und Bauernstaates ist zuletzt zur Fassade eines <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neues-im-Berliner-Fernsehturm\/!5979598\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hochpreisigen Edelschuppens<\/a> verkommen, in der man Currywurst by Tim Raue f\u00fcr etwa 70 Euro essen kann. Verbr\u00e4mt wird das Ganze mit einer durchgestylten Werbekampagne, in der auch der t\u00e4towierte Kuttentr\u00e4ger in \u201eBerlins High Society\u201c aufgenommen wird. It&#8217;s so Berlin. It&#8217;s so stupid. Auch hier gilt: Bitte gehen Sie weiter.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-36\" pos=\"33\">\n        Bewertung: 1\/5 Sternen\n      <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"East Side Gallery \u201eKaum ein Berlin-Besucher verl\u00e4sst die Stadt ohne ein Selfie vor der East Side Gallery\u201c, hei\u00dft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":339744,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-339743","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115017626784334778","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=339743"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339743\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/339744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=339743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=339743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=339743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}