{"id":339888,"date":"2025-08-12T21:32:09","date_gmt":"2025-08-12T21:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339888\/"},"modified":"2025-08-12T21:32:09","modified_gmt":"2025-08-12T21:32:09","slug":"sie-haben-noch-400-kilo-netanjahu-iran-verfuegt-weiter-ueber-uran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/339888\/","title":{"rendered":"&#8222;Sie haben noch 400 Kilo&#8220;: Netanjahu: Iran verf\u00fcgt weiter \u00fcber Uran"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Sie haben noch 400 Kilo&#8220;<br \/>\n                Netanjahu: Iran verf\u00fcgt weiter \u00fcber Uran<\/p>\n<p>\t\t\t\t              12.08.2025, 22:45 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bombardierungen Israels und der USA haben das iranische Atomprogramm offenbar nicht vollumf\u00e4nglich zerst\u00f6rt. Laut Ministerpr\u00e4sident Netanjahu ist Teheran zudem weiterhin im Besitz von Uran mit hohem Reinheitsgrad. Das iranische Volk ruft er zum Widerstand gegen das Regime auf. <\/strong><\/p>\n<p>Nach den Angriffen Israels und der USA auf iranische Atomanlagen war unklar, was dabei mit den mehr als 400 Kilogramm Uran mit nahezu waffentauglichem Reinheitsgrad passiert ist. Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu sagte nun in einem Interview, dass das Material nach seiner Einsch\u00e4tzung nicht zerst\u00f6rt worden sei. &#8222;Sie haben noch 400 Kilo&#8220;, sagte er dem Sender &#8222;i24news&#8220;. Diese Menge sei &#8222;eine notwendige, aber nicht ausreichende Bedingung f\u00fcr die Herstellung von Atombomben&#8220;.<\/p>\n<p>Israel hatte im Juni zw\u00f6lf Tage lang Krieg gegen den Iran gef\u00fchrt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Netanjahu sagte, das Atomprogramm Teherans sei durch die Angriffe um Jahre zur\u00fcckgeworfen worden. &#8222;Sie sind gegenw\u00e4rtig nicht in der Lage, die Pl\u00e4ne voranzutreiben, die sie wollten.&#8220; Der Grundkonflikt der Erzfeinde besteht trotz Waffenruhe allerdings fort &#8211; eine diplomatische L\u00f6sung ist nicht in Sicht. Irans F\u00fchrung reagierte im Inneren nach dem Krieg mit einer Welle der Repression.<\/p>\n<p>Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) hatte berichtet, dass der Iran unter anderem \u00fcber mehr als 400 Kilogramm Uran mit einem nahezu waffentauglichen Reinheitsgrad von 60 Prozent verf\u00fcge. Nach Angaben von Diplomaten k\u00f6nnten damit einige Atomwaffen hergestellt werden, sollte das Material auf 90 Prozent weiter angereichert werden.<\/p>\n<p>IAEA: Verbleib des Urans unklar<\/p>\n<p>Die IAEA war nach den Angriffen der USA und Israels im Iran daran interessiert, den Verbleib dieses Materials zu verifizieren. &#8222;Wir wissen nicht, wo sich dieses Material befinden k\u00f6nnte&#8220;, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi dem Sender CBS News im Juni. Die F\u00fchrung in Teheran beharrt auf der Darstellung, keine Atomwaffen bauen zu wollen, doch in vielen L\u00e4ndern wuchs zuletzt die Sorge, dass sie immer n\u00e4her an die F\u00e4higkeit r\u00fcckt, Kernwaffen herzustellen.<\/p>\n<p>Netanjahu wandte sich \u00fcberdies in einer Videobotschaft direkt an das iranische Volk und rief es zur Rebellion gegen die F\u00fchrung in Teheran auf. Er fordere die Menschen im Iran dazu auf, &#8222;k\u00fchn und mutig zu sein &#8211; zu tr\u00e4umen&#8220;. &#8222;Geht auf die Stra\u00dfen, fordert Gerechtigkeit, fordert Verantwortlichkeit, protestiert gegen Tyrannei&#8220;, sagte der Regierungschef. &#8222;Baut eine bessere Zukunft f\u00fcr eure Familien und f\u00fcr alle Iraner. Lasst nicht zu, dass diese fanatischen Mullahs euer Leben auch nur eine Minute l\u00e4nger ruinieren.&#8220;<\/p>\n<p>Mit Blick auf die j\u00fcngste Wasserkrise im Iran sagte Netanjahu: &#8222;Alles bricht zusammen. Bei dieser brutalen Sommerhitze habt ihr nicht einmal sauberes, kaltes Wasser f\u00fcr eure Kinder.&#8220; Israel sei dagegen &#8222;Recycling-Weltmeister&#8220; f\u00fcr Wasser. Es k\u00f6nne daher helfen, sollte die F\u00fchrung in Teheran gest\u00fcrzt werden. &#8222;Wir werden Iran helfen, Wasser zu recyceln, wir werden Iran helfen, Wasser zu entsalzen.&#8220; Netanjahu sagte: &#8222;Jetzt ist die Zeit, f\u00fcr Freiheit zu k\u00e4mpfen.&#8220; Der israelische Premier ist im eigenen Land mit einer starken Opposition konfrontiert, bei w\u00f6chentlichen Demonstrationen wird er immer wieder als Diktator beschimpft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Sie haben noch 400 Kilo&#8220; Netanjahu: Iran verf\u00fcgt weiter \u00fcber Uran 12.08.2025, 22:45 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":339889,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[662,499,13,30012,345,13612,13613,411,929,14,15,16,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-339888","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atomwaffen","9":"tag-benjamin-netanjahu","10":"tag-headlines","11":"tag-iaea","12":"tag-iran","13":"tag-iran-konflikt","14":"tag-iranisches-atomprogramm","15":"tag-israel","16":"tag-kriege-und-konflikte","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-usa","26":"tag-welt","27":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=339888"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/339888\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/339889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=339888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=339888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=339888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}