{"id":340038,"date":"2025-08-12T22:54:16","date_gmt":"2025-08-12T22:54:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/340038\/"},"modified":"2025-08-12T22:54:16","modified_gmt":"2025-08-12T22:54:16","slug":"leid-in-gaza-mehr-als-20-staaten-rufen-israel-zu-waffenstillstand-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/340038\/","title":{"rendered":"Leid in Gaza: Mehr als 20 Staaten rufen Israel zu Waffenstillstand auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.08.2025 18:41 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der internationale Druck auf Israel w\u00e4chst: Mehr als 20 Staaten fordern in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung ein Ende der Angriffe und Hilfe f\u00fcr die Menschen in Gaza. Viele EU-Staaten unterzeichneten die Erkl\u00e4rung &#8211; Deutschland nicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZahlreiche L\u00e4nder und die EU-Kommission erh\u00f6hen den Druck auf die israelische Regierung &#8211; wenn auch nur in appellierender Form. Angesichts der katastrophalen humanit\u00e4ren Situation im Gazastreifen forderten sie sofortige Ma\u00dfnahmen gegen die &#8222;sich ausbreitende Hungersnot&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das humanit\u00e4re Leid in Gaza hat unvorstellbare Ausma\u00dfe erreicht&#8220;, hei\u00dft es in einer<a href=\"https:\/\/civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu\/news-stories\/news\/joint-statement-humanitarian-situation-gaza-2025-08-12_en\" title=\"Internationale Erkl\u00e4rung (englisch)\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\"> gemeinsamen Erkl\u00e4rung<\/a>, die von EU-Diplomaten und den Au\u00dfenministern von insgesamt 26 L\u00e4ndern unterzeichnet wurde &#8211; darunter viele europ\u00e4ische L\u00e4nder, Japan, Gro\u00dfbritannien, Kanada und Australien. Es seien &#8222;dringende Ma\u00dfnahmen&#8220; erforderlich, um &#8222;das Verhungern&#8220; in dem Pal\u00e4stinensergebiet &#8222;aufzuhalten und umzukehren&#8220;.<\/p>\n<p>    Deutschland geh\u00f6rt nicht zu Unterzeichnern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael wird in der Erkl\u00e4rung aufgefordert, &#8222;alle Hilfslieferungen internationaler Nichtregierungsorganisationen&#8220; zu genehmigen und deren Arbeit nicht l\u00e4nger zu behindern. Humanit\u00e4re Hilfe d\u00fcrfe nicht politisiert werden. &#8222;Wir brauchen einen Waffenstillstand, der den Krieg beenden kann, damit Geiseln freigelassen und Hilfsg\u00fcter ungehindert auf dem Landweg nach Gaza gelangen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas, zwei weitere Mitglieder der EU-Kommission und mehrere EU-Mitgliedsstaaten unterzeichneten die Erkl\u00e4rung &#8211; darunter Frankreich, die Niederlande, Irland und Spanien. Deutschland geh\u00f6rt nicht zu den Unterzeichnern.<\/p>\n<p>    Laut UN droht &#8222;allgemeine Hungersnot&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWegen der Notlage im Gazastreifen w\u00e4chst seit Wochen international der Druck auf Israel. Die Menge an Hilfsg\u00fctern, die auf Landwegen und durch Abw\u00fcrfe aus der Luft in das K\u00fcstengebiet gelangen, ist nach UN-Angaben weiterhin unzureichend. Den rund 2,4 Millionen Einwohnern des Gazastreifens droht nach UN-Angaben eine &#8222;allgemeine Hungersnot&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Pl\u00e4ne der israelischen Regierung, das milit\u00e4rische Vorgehen in dem K\u00fcstenstreifen weiter zu intensivieren und die Stadt Gaza einzunehmen, verst\u00e4rkten international die Sorge vor noch mehr zivilen Opfern unter den Pal\u00e4stinensern. Die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu begr\u00fcndet das Vorgehen mit dem Krieg gegen die islamistische Terrororganisation Hamas. Ausgel\u00f6st worden war der Krieg im Gazastreifen durch den brutalen Gro\u00dfangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.<\/p>\n<p>    Neuer Anlauf f\u00fcr Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFast zwei Jahre danach halten die Islamisten im Gazastreifen noch immer 49 Geiseln in ihrer Gewalt. 22 von ihnen sind nach Einsch\u00e4tzung der israelischen Armee noch am Leben.\u00a0Bem\u00fchungen um einen Waffenstillstand und Geisel-Verhandlungen kommen &#8211; wenn \u00fcberhaupt &#8211; nur schleppend voran.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDerzeit versucht die \u00e4gyptische Regierung nach eigenen Angaben gemeinsam mit den USA und Katar erneut, eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln im Gazastreifen zu erreichen. Mit der erneuten Initiative arbeiteten die drei Vermittlerl\u00e4nder &#8222;sehr hart daran&#8220;, einen bereits vorliegenden Plan f\u00fcr eine 60-t\u00e4gige Waffenruhe voranzubringen, sagte \u00c4gyptens Au\u00dfenminister Badr Abdelatty vor Journalisten in Kairo. Hauptziel sei es, &#8222;zu dem urspr\u00fcnglichen Plan zur\u00fcckzukehren&#8220;. Eine Delegation der Hamas soll auf dem Weg nach Kairo sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieser Plan umfasst demnach eine Feuerpause f\u00fcr die Dauer von 60 Tagen, w\u00e4hrend der &#8222;einige Geiseln&#8220; im Austausch gegen &#8222;einige&#8220; in Israel inhaftierte pal\u00e4stinensische Gefangene freigelassen werden sollen. \u00dcberdies sehe der Plan die &#8222;unbegrenzte und bedingungslose&#8220; Einfuhr von humanit\u00e4ren und medizinischen G\u00fctern in das Pal\u00e4stinensergebiet vor.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.08.2025 18:41 Uhr Der internationale Druck auf Israel w\u00e4chst: Mehr als 20 Staaten fordern in einer gemeinsamen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":340039,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[548,739,13,411,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-340038","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-eu","9":"tag-gaza","10":"tag-headlines","11":"tag-israel","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115018259895343075","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=340038"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340038\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/340039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=340038"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=340038"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=340038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}