{"id":340954,"date":"2025-08-13T07:31:16","date_gmt":"2025-08-13T07:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/340954\/"},"modified":"2025-08-13T07:31:16","modified_gmt":"2025-08-13T07:31:16","slug":"firmen-planen-mehr-homeoffice-kaum-abbau-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/340954\/","title":{"rendered":"Firmen planen mehr Homeoffice, kaum Abbau in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nur wenige Unternehmen in Deutschland planen, ihre Homeoffice-Angebote in den kommenden zwei Jahren zu reduzieren oder vollst\u00e4ndig einzustellen. Gleichzeitig blicken viele Betriebe kritisch auf bestimmte Aspekte des Arbeitens von zu Hause, wie eine am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/53-prozent-der-deutschen-befuerworten-ukrainische-gebietsabgaben-fuer-kriegsende-623443\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umfrage<\/a> des Leibniz-Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt.<\/strong><\/p>\n<p>ZEW-Umfrage zeigt stabile Nutzung und Tendenz zur Ausweitung<\/p>\n<p>Die Homeoffice-Nutzung bleibt laut einer am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Umfrage des Leibniz-Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) seit der Corona-Pandemie auf hohem Niveau. \u201eDie Homeoffice-Nutzung verharrt seit der Corona-Pandemie auf einem konstant hohen Niveau und ein R\u00fcckgang ist nicht zu erwarten. Die Pl\u00e4ne der Unternehmen deuten f\u00fcr die kommenden zwei Jahre sogar eher auf mehr Besch\u00e4ftigte im Homeoffice hin\u201c, sagte Studienleiter <strong>Daniel Erdsiek<\/strong>.<\/p>\n<p>Aktuell erm\u00f6glichten 80 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft und etwa jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe ihren Besch\u00e4ftigten, an mindestens einem Tag pro Woche im Homeoffice zu arbeiten, so Erdsiek. \u201eBei gr\u00f6\u00dferen Unternehmen mit mindestens 100 Besch\u00e4ftigten ist die Nutzungsrate deutlich h\u00f6her \u2013 im Verarbeitenden Gewerbe nutzen 88 Prozent solcher Unternehmen Homeoffice-Angebote und in der Informationswirtschaft sind es mit 98 Prozent fast alle Unternehmen dieser Gr\u00f6\u00dfe\u201c, sagte Studienleiter.<\/p>\n<p>Planungen zur Ausweitung und Einf\u00fchrung<\/p>\n<p>Zwar wollen rund zehn Prozent der Unternehmen mit Homeoffice ihre Angebote reduzieren oder abschaffen. Deutlich h\u00e4ufiger planen Unternehmen aber, ihre bestehenden Homeoffice-M\u00f6glichkeiten noch auszuweiten und einem h\u00f6heren Anteil der Besch\u00e4ftigten die Arbeit im Homeoffice zu erm\u00f6glichen (29 Prozent in der Informationswirtschaft, 34 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe). Selbst bei Unternehmen ohne Homeoffice gibt es Pl\u00e4ne zur Einf\u00fchrung (Informationswirtschaft 21 Prozent, Verarbeitendes Gewerbe neun Prozent).<\/p>\n<p>Bewertung von Effekten: Zufriedenheit, Bindung, Kommunikation<\/p>\n<p>\u201eMit Homeoffice-Angeboten k\u00f6nnen vielf\u00e4ltige Effekte einhergehen. Besonders positiv bewerten Unternehmen die Wirkung auf die Arbeitszufriedenheit von Besch\u00e4ftigten\u201c, sagte Erdsiek. Rund zwei Drittel der Unternehmen s\u00e4hen hier einen Vorteil von hybriden Homeoffice-Angeboten mit einem Mix aus Pr\u00e4senz- und Homeoffice-Tagen. Dar\u00fcber hinaus gaben mehr als die H\u00e4lfte der Unternehmen an, dass hybride Modelle das Anwerben von Fachkr\u00e4ften erleichterten, so Erdsiek.<\/p>\n<p>Bei der Mitarbeiterbindung gehen die Einsch\u00e4tzungen der Unternehmen hingegen auseinander. W\u00e4hrend etwa die H\u00e4lfte der Unternehmen sch\u00e4tzt, dass das Homeoffice-Angebot die Mitarbeiterbindung positiv beeinflusst, erwarten 31 Prozent der Unternehmen eher negative Effekte.<\/p>\n<p>Einen besonders kritischen Blick werfen Unternehmen auf den Einfluss des Homeoffice auf die interne Kommunikation und Teamarbeit. Rund zwei Drittel der Unternehmen sehen hier eher einen Nachteil des Homeoffice. M\u00f6glicherweise auch deshalb \u00fcberwiegen f\u00fcr 41 Prozent der Unternehmen potenziell negative Effekte auf die Innovationsf\u00e4higkeit. Weniger als zehn Prozent sehen derweil positive Effekte hybrider Arbeitsmodelle auf die interne Kommunikation oder Innovationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>St\u00e4rker gespalten sind Unternehmen bei der Frage, wie sich hybride Arbeitsmodelle auf die Produktivit\u00e4t von Besch\u00e4ftigten auswirken. W\u00e4hrend ein Drittel negative Effekte bef\u00fcrchtet, sehen rund 20 Prozent der Unternehmen sogar Vorteile f\u00fcr die Produktivit\u00e4t. Etwa die H\u00e4lfte geht derweil davon aus, dass hybride Arbeitsmodelle keine nennenswerten Effekte auf die Produktivit\u00e4t zur Folge haben.<\/p>\n<p>An der Befragung beteiligten sich im Juni 2025 rund 1.200 Unternehmen in Deutschland. Sie stammen aus dem Verarbeitenden Gewerbe und der Informationswirtschaft, die sich aus IKT-Branche, Mediendienstleistern und wissensintensiven Dienstleistern zusammensetzt.<\/p>\n<p>\u2728 <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/ki\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">durch KI bearbeitet<\/a>, 13. August 2025 09:19.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur wenige Unternehmen in Deutschland planen, ihre Homeoffice-Angebote in den kommenden zwei Jahren zu reduzieren oder vollst\u00e4ndig einzustellen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":340955,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-340954","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115020292678047307","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=340954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340954\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/340955"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=340954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=340954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=340954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}