{"id":341010,"date":"2025-08-13T08:00:21","date_gmt":"2025-08-13T08:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341010\/"},"modified":"2025-08-13T08:00:21","modified_gmt":"2025-08-13T08:00:21","slug":"gefaehrliche-reise-hamburgs-jungstoerche-sind-schon-auf-dem-weg-in-den-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341010\/","title":{"rendered":"Gef\u00e4hrliche Reise: Hamburgs Jungst\u00f6rche sind schon auf dem Weg in den S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p>Fast 60 Storchenpaare haben in dieser Saison in Hamburg ihren Nachwuchs aufgezogen. Nun haben sie wieder kinderfreie Zeit: Die Jungst\u00f6rche sind bereits in den S\u00fcden aufgebrochen, wei\u00df ein Experte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Hamburgs Jungst\u00f6rche sind bereits auf dem Weg in den S\u00fcden. \u201eDie Jungv\u00f6gel haben sich schon ganz alleine auf ihre erste gef\u00e4hrliche Reise in die \u00dcberwinterungsgebiete gemacht\u201c, sagte Storchenexperte J\u00fcrgen Pelch, der f\u00fcr den Naturschutzbund Nabu Hamburg die St\u00f6rche der Hansestadt betreut. Teilweise seien die Tiere sogar in gr\u00f6\u00dferen Trupps unterwegs. \u201eKurz vor dem Abflug sammeln sie sich auch manchmal s\u00fcdlich der Elbe im Landkreis Harburg.\u201c Zu Wochenbeginn sei ihm eine Gruppe von rund 50 St\u00f6rchen gemeldet worden. In diesem Jahr zogen in Hamburg 45 Storchenpaare 100 K\u00fcken gro\u00df.<\/p>\n<p>Das Ergebnis in Hamburg h\u00e4tte viel besser sein k\u00f6nnen, wie der sogenannte Storchenvater weiter sagte. Doch im Fr\u00fchjahr war es viel zu trocken, es fiel nur die H\u00e4lfte des \u00fcblichen Niederschlags. Die Folge: Die Eltern fanden nicht genug Futter f\u00fcr ihren Nachwuchs. Junge St\u00f6rche fressen in ihren ersten Lebenswochen vor allem kleine Tiere wie Regenw\u00fcrmer, Insekten und Larven. Die gab es aber aufgrund des Wassermangels kaum.<\/p>\n<p>\u201eDurch den Nahrungsengpass im Fr\u00fchjahr haben einige St\u00f6rche Junge aus dem Nest geworfen oder die Brut aufgegeben\u201c, sagte Pelch. Er und seine Familie retteten einige Junge oder lie\u00dfen Eier in der Brutmaschine ausbr\u00fcten. Die Jungtiere wurden dann entweder wieder ins Nest oder zur Auswilderung in eine Storchenstation gebracht und beringt. <\/p>\n<p>Eltern folgen den Jungtieren zwei bis drei Wochen sp\u00e4ter<\/p>\n<p>Wenn sich die alten St\u00f6rche von der Aufzucht erholt haben, folgen sie dem Nachwuchs in den S\u00fcden. Das ist meist zwei bis drei Wochen sp\u00e4ter. \u201eDer Zugtrieb und die Orientierung sind durch die Gene vererbt. Sind die Eltern Ostzieher, dann sind die Kinder das in den meisten F\u00e4llen auch. Und das auch bei den Westziehern.\u201c Ende August bis Anfang September haben alle St\u00f6rche, die nicht hier \u00fcberwintern, Hamburg wieder verlassen.<\/p>\n<p>Die Hamburger St\u00f6rche leben vor allem in den Marsch- und Vierlanden. Pelch betreut die Hamburger Tiere seit fast f\u00fcnf Jahrzehnten. Hamburg gilt deutschlandweit als Storchenhauptstadt, in keiner anderen Gro\u00dfstadt leben so viele von ihnen. <\/p>\n<p>Auf der anderen Elbseite, in Niedersachsen im Landkreis Harburg, leben Pelch zufolge ebenfalls mehr als 100 Tiere. In Schleswig-Holstein hat es dem Storchenvater zufolge in diesem Jahr einen Rekord gegeben: 100 Jungst\u00f6rche wurden dort aufgezogen.<\/p>\n<p>dfe, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fast 60 Storchenpaare haben in dieser Saison in Hamburg ihren Nachwuchs aufgezogen. 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