{"id":341044,"date":"2025-08-13T08:18:16","date_gmt":"2025-08-13T08:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341044\/"},"modified":"2025-08-13T08:18:16","modified_gmt":"2025-08-13T08:18:16","slug":"inflation-kaffee-um-fast-20-prozent-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341044\/","title":{"rendered":"Inflation: Kaffee um fast 20 Prozent teurer"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 13.08.2025 08:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Inflation lag im Juli bei zwei Prozent &#8211; und teurer geworden sind vor allem Lebensmittel. Besonders f\u00fcr Kaffee-Genie\u00dfer sind es harte Zeiten: Er ist deutlich teurer geworden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie allgemeine Teuerungsrate lag im Juli bei 2,0 Prozent. Das Statistische Bundesamt hat damit seine erste Sch\u00e4tzung best\u00e4tigt. Vor allem bei Lebensmittelpreisen gab es deutliche Unterschiede im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am teuersten ist Kaffee geworden. Er kostete fast 20 Prozent mehr als noch im Juli 2024. Schokolade verteuerte sich \u00e4hnlich stark, n\u00e4mlich um 18,6 Prozent. Auch Kalb- und Rindfleisch geh\u00f6rten mit einem Plus von 11,1 Prozent zu den Lebensmitteln, die deutlich teurer geworden sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen starken Preisabfall im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es hingegen bei Zucker (minus 29,4 Prozent) und Oliven\u00f6l (minus 22,5 Prozent). Auch Kartoffeln wurden deutlich g\u00fcnstiger (minus 16,1 Prozent). Die Preise f\u00fcr Lebensmittel insgesamt waren im Juli 2,2 Prozent h\u00f6her. Sie lagen damit knapp \u00fcber der Inflationsrate von 2,0 Prozent.<\/p>\n<p>    Energie ist g\u00fcnstiger geworden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Lebensmittel stiegen, sanken sie f\u00fcr Energie. Diese lagen im Juli um 3,4 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Die Verbraucherinnen und Verbraucher konnten von g\u00fcnstigeren Preisen f\u00fcr Brennholz, Holzpellets oder anderen Brennstoffe ( minus 5,3\u00a0Prozent) sowie f\u00fcr leichtes Heiz\u00f6l (minus 5,0\u00a0Prozent) profitieren. Auch Strom (minus 2,0\u00a0Prozent) und Fernw\u00e4rme (minus 1,8\u00a0Prozent) verbilligten sich gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Etwas teurer als ein Jahr zuvor war hingegen Erdgas (plus 0,3\u00a0Prozent).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen gro\u00dfen Preisanstieg gab es bei Dienstleistungen. Dort lag die Inflation im Juli bei 3,0 Prozent. Vor allem f\u00fcr die kombinierte Personenbef\u00f6rderung erh\u00f6hten sich die Preise (plus 11,3\u00a0Prozent). Auch wurden beispielsweise f\u00fcr Brief- und Paketdienstleistungen (plus 9,0\u00a0Prozent) und f\u00fcr Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (plus 8,2\u00a0Prozent) \u00fcberdurchschnittliche Preiserh\u00f6hungen ermittelt. Deutlich teurer waren zudem viele andere Dienstleistungen wie Versicherungen (plus 5,8\u00a0Prozent) und die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (plus 5,7\u00a0Prozent).<\/p>\n<p>    Inflation im Juli bei 2,0 Prozent<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Schnitt sind die Verbraucherpreise in Deutschland im Juli um 2,0 Prozent gestiegen. Damit ist die Inflation im Vergleich zum Vormonat Juni gleich geblieben. Im April und Mai hatte die Teuerungsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. \u00d6konomen hatten eigentlich mit einem R\u00fcckgang der Inflationsrate im Juli auf 1,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent an. F\u00fcr das gesamte Jahr 2025 erwarten Experten in Deutschland im Schnitt eine Inflation von zwei Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von 2,0 Prozent an. Denn dann sieht sie ihr Ziel stabiler Preise &#8211; und somit einer stabilen W\u00e4hrung &#8211; erf\u00fcllt. Dauerhaft niedrige Preise gelten ebenso wie zu stark steigende Preise als Risiko f\u00fcr die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher k\u00f6nnten dann n\u00e4mlich Investitionen aufschieben, in der Erwartung, dass es bald noch billiger wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Einsch\u00e4tzung von \u00d6konomen ist die Teuerungswelle der vergangenen Jahre, in der die Inflationsrate in der Spitze bei fast neun Prozent lag, ausgelaufen. Allerdings ist die sogenannte Kerninflation &#8211; also die Rate ohne die schwankungsanf\u00e4lligen Preise f\u00fcr Nahrungsmittel und Energie &#8211; den j\u00fcngsten Zahlen zufolge mit 2,6 Prozent unver\u00e4ndert erh\u00f6ht. Und entspricht damit nicht dem Ziel der EZB.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.08.2025 08:58 Uhr Die Inflation lag im Juli bei zwei Prozent &#8211; und teurer geworden sind vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":341045,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,1149,30,871,869,702,171,174,33379,173,172,1757],"class_list":{"0":"post-341044","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-energie","13":"tag-germany","14":"tag-inflation","15":"tag-inflationsrate","16":"tag-lebensmittel","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-preisanstieg","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-verbraucherpreise"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115020477555312519","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=341044"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341044\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/341045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=341044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=341044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=341044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}