{"id":341202,"date":"2025-08-13T09:45:11","date_gmt":"2025-08-13T09:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341202\/"},"modified":"2025-08-13T09:45:11","modified_gmt":"2025-08-13T09:45:11","slug":"gottesanbeterin-landesamt-fuer-umweltschutz-bittet-um-meldung-von-beobachtungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341202\/","title":{"rendered":"Gottesanbeterin: Landesamt f\u00fcr Umweltschutz bittet um Meldung von Beobachtungen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Screenshot_20230924_110636_WhatsApp-678x381.jpg\" alt=\"Gottesanbeterin\" title=\"gottesanbeterin1\"\/><br \/>\n\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p>Halle\/LAU. Gottesanbeterinnen lieben W\u00e4rme, vertragen Trockenheit und besiedeln inzwischen fast ganz Sachsen-Anhalt. Das belegen die weit \u00fcber 5.000 Sichtungen, die im letzten Jahr von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ans Landesamt f\u00fcr Umweltschutz (LAU) gemeldet wurden.<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr ruft das LAU zur Meldung von Beobachtungen auf, am besten direkt online auf dem <a href=\"https:\/\/sachsen-anhalt.meldeportal.cloud\/observation\/7a126693\/gottesanbeterin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tierartenmeldeportal<\/a> oder per <a href=\"https:\/\/www.hallanzeiger.de\/aktuelle_lokale_nachrichten\/mailto:Artenmeldung?subject=Gottesanbeterin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">E-Mail<\/a> mit Datum, Beobachtername, exaktem Fundort und Foto oder Video.<\/p>\n<p>Alle Meldungen werden anhand der Aufnahmen \u00fcberpr\u00fcft und in die zentrale Artdatenbank des Landesamtes f\u00fcr Umweltschutz aufgenommen. Dort werden sie f\u00fcr die wissenschaftliche Auswertung und die Fortschreibung der Artverbreitung genutzt. Die Europ\u00e4ische Gottesanbeterin geh\u00f6rt zu den besonders gesch\u00fctzten Arten in Deutschland, sie darf weder gefangen, verletzt oder get\u00f6tet werden.<\/p>\n<p>Vorkommen<\/p>\n<p>Neben dem s\u00fcdlichen und mittleren Teil von Sachsen-Anhalt, der schon l\u00e4nger besiedelt ist, eroberten Gottesanbeterinnen in den letzten Jahren den Norden des Bundeslandes: Erstmalige Sichtungen gab es 2024 in Colbitz, Haldensleben, Flechtingen, Oebisfelde, Kl\u00f6tze, Salzwedel, Seehausen, Osterburg, Stendal, Havelberg, Tangerm\u00fcnde, Jerichow und Tangerh\u00fctte. Besonders viele Meldungen gingen aus den Bereichen um Wolmirstedt, Burg, Genthin, Stendal und Gardelegen ein.<\/p>\n<p>Verbreitungsl\u00fccken gibt es in Sachsen-Anhalt nur noch im Harz und entlang der westlichen Landesgrenze zu Niedersachsen. Marcel Seyring, Biologe am Landesamt f\u00fcr Umweltschutz, erwartet auch in diesem Jahr eine weitere Ausbreitung im Norden und den L\u00fcckenschluss in Richtung Niedersachsen.<\/p>\n<p>Hinweise zum Umgang mit den Tieren<\/p>\n<p>Gottesanbeterinnen sind v\u00f6llig ungef\u00e4hrlich f\u00fcr Menschen, bei\u00dfen und stechen nicht, best\u00e4tigt Biologe Seyring. Gesichtete Exemplare sollen nicht gefangen werden, sondern am Fundort verbleiben. Die Tiere halten sich allerdings in den Abendstunden gern an Lampen auf, fliegen beleuchtete Fenster an und geraten dadurch \u00f6fter in Wohnungen. \u201eEine verirrte Gottesanbeterin kann man vorsichtig einfangen und ins Freie setzen.\u201c r\u00e4t Seyring f\u00fcr diesem Fall.<\/p>\n<p>Aussehen<\/p>\n<p>Gottesanbeterinnen sind mit ihren kr\u00e4ftigen Fangarmen auch f\u00fcr Laien gut zu erkennen. Die M\u00e4nnchen haben einen sehr schmalen Hinterleib und besonders lange F\u00fchler, die das lange Halsschild weit \u00fcberragen. Weibchen sind deutlich plumper, mit breiterem Hinterleib und k\u00fcrzeren F\u00fchlern. Beide Geschlechter k\u00f6nnen gr\u00fcn oder auch braun-beige gef\u00e4rbt sein.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<br \/><\/strong>Seit Anfang der 1990er Jahre breitet sich die Art durch klimatische Ver\u00e4nderungen immer weiter nach Norden aus. Die erste Beobachtung einer Gottesanbeterin in Sachsen-Anhalt gelang im Jahr 1991 in Magdeburg, wo sich die Art aber nicht etablierte. Die erste sich fortpflanzende Population in Sachsen-Anhalt existiert seit 2004 am Geiseltalsee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle\/LAU. Gottesanbeterinnen lieben W\u00e4rme, vertragen Trockenheit und besiedeln inzwischen fast ganz Sachsen-Anhalt. 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