{"id":341245,"date":"2025-08-13T10:10:12","date_gmt":"2025-08-13T10:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341245\/"},"modified":"2025-08-13T10:10:12","modified_gmt":"2025-08-13T10:10:12","slug":"ocean-race-europe-crash-protestverhandlung-erst-in-cartagena-biotherm-fuehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341245\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: Crash-Protestverhandlung erst in Cartagena, \u201cBiotherm\u201d f\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">Zwei Tage nach der Kollision zwischen den Teams Holcim-PRB und Allagrande Mapei Racing, hat das Ocean Race Europe die Verhandlung der von beiden Rennst\u00e4llen eingereichten Proteste f\u00fcr den Zwischenstopp in Cartagena angek\u00fcndigt. Weil nicht klar war, ob und wann die Teams nach den auf Hochtouren laufenden Protesten den ersten Etappenhafen Portsmouth erreichen werden, entschied man sich, den Fall erst im spanischen Zielhafen der zweiten Etappe von Portsmouth via Porto-Fly-by nach Cartagena zu verhandeln.<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: Wiedergutmachung nach Crash m\u00f6glich<\/p>\n<p class=\"\">Der komplexe Fall der Ocean-Race-Europe-Kollision, die sich keine zwei Minuten nach dem Kiel-Start ins 2. Ocean Race Europe ereignet hatte, geht vor die Internationale Jury, die von World Sailing ernannt und sanktioniert wurde. Die Jury bilden International Judges (IJ) und International Umpires (IU): Andr\u00e9s P\u00e9rez (IJ und IU, Vorsitzender, Spanien), Miguel Allen (IJ &amp; IU, Portugal), Chris Atkins (IJ &amp; IU, Gro\u00dfbritannien), Corinne Aulnette (IJ, Frankreich), Mar\u00eda Toriijo (IJ &amp; IU, Spanien) und Sofia Truchanowicz (IJ &amp; IU, Polen).<\/p>\n<p class=\"\">Rennleiter Phil Lawrence nannte gleich mehrere Gr\u00fcnde f\u00fcr den auf den ersten Blick sp\u00e4t wirkenden Zeitpunkt der Anh\u00f6rung: \u201eErstens konzentrieren sich die betroffenen Teams derzeit auf die Reparatur der Sch\u00e4den und tun alles, um wieder ins Rennen zur\u00fcckzukehren. Sollten sie in den n\u00e4chsten Tagen wieder aufs Wasser zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, bleibt ihnen in Portsmouth wahrscheinlich nicht genug Zeit, um sich angemessen auf die Anh\u00f6rung vorzubereiten.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Zweitens, so Lawrence, k\u00f6nne das Ergebnis der Anh\u00f6rung sein, dass einem Team von der Jury eine Wiedergutmachung zugesprochen wird. Die Wiedergutmachung k\u00f6nne in diesem Fall darin bestehen, dass dem Team auf der Grundlage seiner bisherigen Rennleistung durchschnittliche Punkte f\u00fcr die verpasste Etappe zugesprochen werden. \u201cDas w\u00e4re in Portsmouth nicht m\u00f6glich\u201d, so Lawrence. Beide Teams arbeiten weiterhin intensiv am Comeback, w\u00e4hrend die verbliebene Flotte der f\u00fcnf Boote dem ersten Etappenhafen Portsmouth entgegenstrebt. <a href=\"https:\/\/www.yacht.de\/regatta\/the-ocean-race\/the-ocean-race-europe-zum-live-tracker-hier-klicken\/\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Zum Live-Tracker geht es hier.<\/a><\/p>\n<p>Positionspoker im \u00c4rmelkanal<\/p>\n<p class=\"\">Auch nach der dritten Nacht verteidigte Paul Meilhats Team Biotherm die F\u00fchrung. Die am Dienstag angeschwollenen R\u00fcckst\u00e4nde der Verfolger sind wieder geschrumpft. Zuletzt jagten \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d der franz\u00f6sische Spitzenreiterin mit rund 18 und 31 Seemeilen R\u00fcckstand hinterher. Die f\u00fchrende Gruppe n\u00e4herte sich am Mittwochvormittag der Einfahrt in den Englischen Kanal, die etwa zehn Kilometer \u00f6stlich der Linie zwischen Dover und Calais liegt.<\/p>\n<p class=\"\">Zwei historische Landmarken \u2013\u00a0der Leuchtturm Phare de Walde auf der franz\u00f6sischen Seite und der Leathercoat Point auf der englischen Seite \u2013\u00a0bilden die Ostgrenze des \u00c4rmelkanals zur Nordsee. Die Ocean-Race-Europe-Flotte wird nach der Kanalpassage am Donnerstag in Portsmouth erwartet. Zuvor m\u00fcssen die Crews aber trotz zunehmender M\u00fcdigkeit noch eine weitere Zone mit nervenaufreibenden Str\u00f6mungen und unz\u00e4hligen Man\u00f6vern meistern.<\/p>\n<p class=\"\">Weniger als 120 Seemeilen waren es am Donnerstagmorgen noch bis ins Ziel. Es liegt aber alles andere als ein einfacher Schlussspurt voraus. \u201eDie gesamte Strecke entlang der englischen K\u00fcste wird uns schwer zu schaffen machen; sie kann sehr unberechenbar sein\u201c, wei\u00df Boris Herrmanns britischer Co-Skipper Will Harris nur zu gut. Am Vortag hatten die Crews in der Nordsee mit leichten Winden am Rand eines Hochdruckgebiets zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: keine halbe Stunde ohne Man\u00f6ver<\/p>\n<p class=\"\">W\u00e4hrend Yoann Richomme (Paprec Ark\u00e9a) sich dar\u00fcber freute, \u201eschneller als erwartet durchgekommen\u201d zu sein, r\u00e4umte Will Harris ein, dass das Team Malizia \u201edort viel mehr Zeit verloren hat, als wir gedacht hatten. Es f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrden wir feststecken, das war frustrierend.\u201c Dabei war Team Malizia zwischenzeitlich bis auf zweieinhalb Meilen an \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d herangekommen, musste dann aber den Abstand wieder wachsen sehen.<\/p>\n<p class=\"\">Nach zwischenzeitlichen Traumbedingungen hatten die Crews dann ab Dienstagabend in der Nacht zum Mittwoch noch einmal in einer flauen Zone zu k\u00e4mpfen.  \u201eEin weiterer Faktor, der die Sache kompliziert macht, ist die Str\u00f6mung\u201c, erkl\u00e4rte Paul Meilhat. Und auch dies: \u201eIn der Nacht sind wir sogar r\u00fcckw\u00e4rts gefahren!\u201c <\/p>\n<p class=\"\">Leichter wird es auch an diesem Mittwoch nicht. \u201eWir werden den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages keinen Wind haben\u201c, sagt Yoann Richomme. \u201eWir m\u00fcssen versuchen, einen Weg durch den S\u00fcden zu finden, aber das wird angesichts der Str\u00f6mung, der Sandb\u00e4nke und der Sperrzonen (TSS) nicht einfach werden. Wir werden den ganzen Tag k\u00e4mpfen, um voranzukommen!\u201c Das deckt sich mit der Einsch\u00e4tzung von Will Harris.<\/p>\n<p>Auf Schl\u00e4ngelkurs nach Portsmouth<\/p>\n<p class=\"\">Die Flotte wird sich zwischen der englischen K\u00fcste und der Schifffahrtsstra\u00dfe hindurchzuschl\u00e4ngeln. \u201eWir werden den ganzen Tag lang wenden und zwischen den beiden hin- und herpendeln\u201c, beschrieb Paul Meilhat die aktuelle Aufgabe. \u201eBis zum Ende des Rennens werden wir keine halbe Stunde ohne Man\u00f6ver haben!\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Gemeines R\u00fcckw\u00e4rtsfahren erlebte auch Team Malizia dann am Mittwochmorgen, wie Boris Herrmann von See berichtet: \u201cWir waren gerade erst einmal wieder froh vorw\u00e4rts zu kommen \u2013\u00a0nach drei Stunden r\u00fcckw\u00e4rts. Dann sehen wir mal, was jetzt geht.\u201d<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Nordsee-Bilder von \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer:<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Tage nach der Kollision zwischen den Teams Holcim-PRB und Allagrande Mapei Racing, hat das Ocean Race Europe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":341246,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-341245","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115020917999368621","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=341245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341245\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/341246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=341245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=341245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=341245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}