{"id":341398,"date":"2025-08-13T11:33:11","date_gmt":"2025-08-13T11:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341398\/"},"modified":"2025-08-13T11:33:11","modified_gmt":"2025-08-13T11:33:11","slug":"ukraine-gipfel-liveticker-selenskyj-ueberraschend-in-berlin-polizei-von-treffen-mit-merz-ueberrumpelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341398\/","title":{"rendered":"Ukraine-Gipfel \u2013 Liveticker ++ Selenskyj \u00fcberraschend in Berlin \u2013 Polizei von Treffen mit Merz \u00fcberrumpelt"},"content":{"rendered":"<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj kommt \u00fcberraschend nach Berlin. Er soll gemeinsam mit Bundeskanzler Merz an der Video-Schalte mit US-Pr\u00e4sident Trump im Kanzleramt teilnehmen. Der Kreml misst den Beratungen keinen gro\u00dfen Wert bei. Alle Entwicklungen im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Polizei in Berlin wurde von dem Besuch von Wolodymyr Selenskyj \u00fcberrumpelt, laut Gewerkschaft wurde \u201ealles in den Dienst gerufen, was irgendwie verf\u00fcgbar ist\u201c. Unterdessen r\u00fcckt Russland vor dem Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin am Freitag in der Ukraine weiter vor. <\/p>\n<p><b>Alle Entwicklungen zum Ukraine-Gipfel in unserem Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>13:26 Uhr \u2013 Russland: Putins Bedingungen unver\u00e4ndert<\/p>\n<p>Im Vorfeld des Putin-Trump-Gipfels bekr\u00e4ftigt Russland seinen Anspruch auf vier ukrainische Regionen. Russlands Haltung zur Beendigung des Krieges sei konstant, erkl\u00e4rt der Sprecher des Moskauer Au\u00dfenministeriums, Alexei Fadajew. Putin hatte damals den vollst\u00e4ndigen Abzug der ukrainischen Truppen aus vier Regionen des Landes gefordert, die Russland f\u00fcr sich beansprucht. Nicht alle werden vollst\u00e4ndig von russischen Truppen kontrolliert.<\/p>\n<p>13:21 Uhr \u2013 Wagenknecht kritisiert Selenskyj-Besuch <\/p>\n<p>BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kritisiert die pers\u00f6nliche Teilnahme von Selenskyj an der virtuellen Ukraine-Konferenz in Berlin. Die Bundesregierung sollte \u201esich nicht so offensichtlich auf Selenskyjs Seite stellen\u201c, forderte Wagenknecht. Sie warf dem Pr\u00e4sidenten Kompromisslosigkeit vor. Dies habe in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung immer weniger R\u00fcckhalt. Diese w\u00fcnsche sich mehrheitlich Frieden.<\/p>\n<p>\u201eDass Selenskyj beim Video-Gipfel an der Seite von Merz im Kanzleramt sitzt, hat mit Diplomatie wenig zu tun\u201c, meinte Wagenknecht. \u201eDer Kanzler f\u00fchrt damit seine Konferenz ad absurdum, Deutschland f\u00e4llt als Vermittler endg\u00fcltig aus.\u201c<\/p>\n<p>13:10 Uhr \u2013 Erste Bilder vom Treffen13:03 Uhr \u2013 \u201eEs gibt keine Hoffnung\u201c \u2013 Ukrainer und Russen pessimistisch vor Gipfel in Alaska<\/p>\n<p>Die Erwartungen an das Treffen zwischen Trump und Putin am Freitag sind gering &#8211; in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung genauso wie in der russischen. Er werde den Krieg \u201einnerhalb von 24 Stunden\u201c beenden, hatte Trump im Wahlkampf geprahlt. Doch die drei Friedensgespr\u00e4che zwischen Kiew und Moskau, die bisher in der T\u00fcrkei stattfanden, scheiterten, Russland greift mit unverminderter H\u00e4rte an. <\/p>\n<p>Die Ukrainer st\u00f6rt vor allem, dass ihr Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj nicht nach Alaska eingeladen ist. Soldat Dmytro und viele Landsleute bef\u00fcrchten, dass Trump und Putin \u00fcber ihre K\u00f6pfe hinweg ein Abkommen schlie\u00dfen, das sie zwingt, Gebiete an Russland abzutreten. Doch selbst wenn sich Kiew darauf einlassen w\u00fcrde, \u201ewird das nichts \u00e4ndern\u201c, f\u00fcrchtet Dmytro. \u201eDas wird den Krieg vielleicht unterbrechen, gibt aber Russland die Chance, sich neu zu formieren\u201c &#8211; und sp\u00e4ter erneut anzugreifen. In Moskau sagt Sergej, ein 28-j\u00e4hriger Autoteileh\u00e4ndler, er findet es gut, dass die beiden Pr\u00e4sidenten sich treffen. \u201eDoch der Konflikt ist festgefahren, er wird jetzt definitiv nicht enden.\u201c <\/p>\n<p>12:45 Uhr \u2013 Gr\u00f6\u00dfter russischer Gel\u00e4ndegewinn binnen 24 Stunden seit einem Jahr<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte haben in der Ukraine den gr\u00f6\u00dften Gel\u00e4ndegewinn binnen 24 Stunden seit mehr als einem Jahr erzielt. Wie die Auswertung von Daten des US-Instituts f\u00fcr Kriegsstudien (Institute for the Study of War) durch die Nachrichtenagentur AFP ergab, \u00fcbernahm oder beanspruchte die russische Armee im Laufe des Dienstags die Kontrolle \u00fcber ein Gebiet von 110 Quadratkilometern \u2013was seit Ende Mai 2024 nicht mehr geschehen war.<\/p>\n<p>12: 40 Uhr \u2013 Polizei \u00fcberrumpelt von Selenskyj-Treffen<\/p>\n<p>Die Polizei erfuhr erst kurzfristig von dem Staatsbesuch. \u201eDass das f\u00fcr die Polizei Berlin aufgrund der Kurzfristigkeit und der extremen Gef\u00e4hrdungsstufe des Staatsgastes nat\u00fcrlich eine echte Mammutaufgabe mit jeder Menge Ma\u00dfnahmen darstellt, kann sich jeder denken\u201c, sagte der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh. Er sprach von einem \u201eSuper-Gau\u201c. Angesichts der \u201eglobal politischen Lage\u201c sei die Kurzfristigkeit jedoch nachvollziehbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ukrainischen Pr\u00e4sidenten gilt ebenso wie etwa f\u00fcr Regierungschefs aus den USA, Russland und Israel die h\u00f6chste Sicherheitsstufe. Bei seinem Besuch im Mai waren rund 2400 Polizisten im Einsatz. Im Regierungsviertel wurden Spezialeinheiten mit Scharfsch\u00fctzen postiert, etwa auf dem Dach des Bundeskanzleramtes. Auf der Spree waren Boote der Polizei unterwegs, Beamte sicherten auf Jetski die Umgebung des Geb\u00e4udes. \u201eEs wird zu kurzfristigen Sperrungen f\u00fcr Fahrzeuge aller Art und Fu\u00dfg\u00e4nger im gesamten Parlaments- und Regierungsviertel kommen\u201c, teilte die Polizei mit. Laut Gewerkschaft wurde jedoch \u201ealles in den Dienst gerufen, was irgendwie verf\u00fcgbar ist\u201c. <\/p>\n<p>12:33 Uhr \u2013 Das ist der Zeitplan<\/p>\n<p><b>14 Uhr: <\/b>Merz will enge europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Ukraine zun\u00e4chst im Lagezentrum des Kanzleramts zu einer Vorbesprechung der Folgeberatungen mit Trump zusammenschalten. Teilnehmen sollen die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Italien, Polen und Finnland, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sowie Selenskyj.<\/p>\n<p><b>15 Uhr: <\/b>Bei der geplanten Video-Schalte mit Trump soll auch dessen Vizepr\u00e4sident J.D. Vance dabei sein. Im Anschluss will der Bundeskanzler die Ergebnisse in der sogenannten Koalition der Willigen unter Federf\u00fchrung von Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien nachbesprechen. Merz plant, die \u00d6ffentlichkeit nach der Schalte mit Trump in einer Pressekonferenz zu informieren. <\/p>\n<p><b>16 Uhr: <\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wird der Bundesregierung zufolge zusammen mit Kanzler Friedrich Merz eine Presseerkl\u00e4rung abgeben. Das Statement ist gegen 16.00 Uhr geplant, wie aus dem Terminplan des Bundeskanzleramts hervorgeht.<\/p>\n<p>11:46 Uhr \u2013 Russland nennt Konsultationen \u201eunbedeutend\u201c<\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium hat unterdessen die von Europa verlangten Konsultationen als \u201eunbedeutend\u201c bezeichnet. So \u00e4u\u00dfert sich Ministeriumssprecher Alexei Fadejew bei einer Einordnung des f\u00fcr Freitag geplanten Gespr\u00e4chs von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Die beiden Politiker wollten bei ihrem Treffen in Alaska \u00fcber \u201ealle aufgestauten Probleme\u201c in den bilateralen Beziehungen beraten.<\/p>\n<p>9:25 Uhr \u2013 Selenskyj kommt nach Berlin<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wolodymyr-selenskyj\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wolodymyr-selenskyj\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj <\/a>will heute in Berlin pers\u00f6nlich an den Videoschalten zum Alaska-Gipfel \u00fcber die Zukunft seines Landes teilnehmen. Er werde am Mittag in der Hauptstadt erwartet.<\/p>\n<p>Initiiert wurden die Schalten mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs von Bundeskanzler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> (CDU). Ziel ist es, eine gemeinsame Linie mit US-Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> zu finden, bevor dieser am Freitag im US-Bundesstaat Alaska Kremlchef Wladimir Putin trifft. <\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er und Selenskyj bef\u00fcrchten, dass sich Trump und Putin in Alaska auf Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland verst\u00e4ndigen k\u00f6nnten, die Kiew strikt ablehnt. Sie d\u00fcrften von Trump eine Zusage erreichen wollen, dass er mit Putin keinen Deal \u00fcber die K\u00f6pfe der Ukrainer und der Europ\u00e4er hinweg macht. <\/p>\n<p>Der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte erkl\u00e4rt, bei den Gespr\u00e4chen solle es um weitere Handlungsoptionen gehen, um Druck auf Moskau zu erzeugen. Zudem solle \u00fcber die Vorbereitung m\u00f6glicher Friedensverhandlungen und damit verbundene Fragen zu Gebietsanspr\u00fcchen und Sicherheiten gesprochen werden. Der britische Premierminister Keir Starmer forderte erneut Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/saha\/ly\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj kommt \u00fcberraschend nach Berlin. 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