{"id":341686,"date":"2025-08-13T14:07:11","date_gmt":"2025-08-13T14:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341686\/"},"modified":"2025-08-13T14:07:11","modified_gmt":"2025-08-13T14:07:11","slug":"usa-mutter-und-sohn-nach-rueckkehr-aus-kanada-wochenlang-festgehalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/341686\/","title":{"rendered":"USA: Mutter und Sohn nach R\u00fcckkehr aus Kanada wochenlang festgehalten"},"content":{"rendered":"<p>        Wochenlang festgehalten<br \/>\n      US-Beh\u00f6rden hindern Mutter mit sechsj\u00e4hrigem Sohn an Heimreise<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Bei der Einreise schauen die US-Beh\u00f6rden seit Monaten sehr streng auf die Papiere. Das erlebten eine Neuseel\u00e4nderin und ihr Sohn. Statt nach Hause ging es f\u00fcr sie direkt nach Texas.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg is-initial\">Die US-Beh\u00f6rde Immigration and Customs Enforcement (ICE) ist seit Donald Trumps R\u00fcckkehr ins Oval Office f\u00fcr ihr hartes Vorgehen gegen\u00fcber Migranten und Einreisenden bekannt. Das bekommen auch Menschen zu sp\u00fcren, die eigentlich in den <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Vereinigten Staaten<\/a> leben.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Wie der &#8222;Guardian&#8220; berichtet, wurden Sarah S. und ihr sechsj\u00e4hriger Sohn bei ihrer R\u00fcckreise in die USA an der Grenze zu <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/kanada-4155132.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Kanada<\/a> festgenommen. Die Neuseel\u00e4nderin lebt seit mehr als drei Jahren im US-Bundesstaat Washington. Am 24. Juli brachte sie ihre beiden \u00e4ltesten Kinder zum Flughafen in Vancouver, von wo sie einen Flug nach Neuseeland nahmen, um bei den Gro\u00dfeltern Urlaub zu machen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Auf dem R\u00fcckweg in die USA kam es zu dem Vorfall. Den Angaben einer <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesellschaft\/regional\/bayern\/themen\/freundin-33218596.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Freundin<\/a> zufolge konfiszierten die ICE-Beamten das Telefon der Mutter und brachten sie und ihren Sohn in das Einwanderungszentrum Dilley im US-Bundesstaat Texas.<\/p>\n<p>  Freundin berichtet von &#8222;furchtbarer&#8220; Tortur<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">&#8222;Sarah dachte, sie w\u00fcrde entf\u00fchrt&#8220;, wird die Freundin Victoria B. im &#8222;Guardian&#8220; zitiert. &#8222;Sie (ICE, Anm. d. Redaktion) haben ihr zun\u00e4chst nichts erkl\u00e4rt, sie haben sie und ihren Sohn einfach heimlich mitgenommen und sie sofort in einen wei\u00dfen Lieferwagen ohne Aufschrift gesteckt.&#8220; Es sei eine &#8222;furchtbare&#8220; Tortur. Victoria B. wolle Sarah S. nun helfen, Geld f\u00fcr einen Rechtsstreit zu sammeln.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Sarah S. und ihr Sohn seien in dem Zentrum au\u00dfer dem Personal die einzigen, die Englisch sprechen, berichtet die Freundin weiter. Demnach werden sie von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens in ihrem gemeinsamen Schlafzimmer eingesperrt. Ihre eigene Kleidung d\u00fcrfen sie nicht tragen, erz\u00e4hlt Victoria B. &#8222;Es ist wirklich, als w\u00e4re man im Gef\u00e4ngnis \u2026 es war absolut verheerend und irgendwie barbarisch.&#8220;<\/p>\n<p>  Probleme mit Visum f\u00fcr USA<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Da sie in einer Hochsicherheitseinrichtung f\u00fcr Jugendliche arbeitet, verf\u00fcgt Sarah S. \u00fcber ein Arbeitsvisum f\u00fcr die Vereinigten Staaten, die sogenannte &#8222;Kombikarte&#8220;. Au\u00dferdem besitzt sie ein I-360-Visum, das Witwen oder, wie im Fall von S., Opfern h\u00e4uslicher Gewalt den Einwanderungsstatus erm\u00f6glicht. S. erhielt k\u00fcrzlich per Post eine Best\u00e4tigung, dass ihr Visum verl\u00e4ngert wird. Sie wusste aber nicht, dass die Genehmigung des I-360-Teils noch ausstehe. Das fiel ihr erst auf, als sie an der R\u00fcckkehr in die USA gehindert wurde.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Alle Visen f\u00fcr die Kinder sollen mittlerweile genehmigt sein. Die Freundin Victoria B. wirft den Beh\u00f6rden daher vor, den j\u00fcngsten Sohn illegal festzuhalten. Sie selbst ist eine pensionierte Offizierin der US-Marine und kritisiert, dass Sarah S. und ihr Sohn gar nicht h\u00e4tten verhaftet werden d\u00fcrfen. Eine humanere Behandlung w\u00e4re m\u00f6glich gewesen, behauptet sie.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Das B\u00fcro des neuseel\u00e4ndischen Au\u00dfenministers Winston Peters best\u00e4tigte &#8222;Radio New Zealand&#8220;, dass Neuseelands Botschaft erst k\u00fcrzlich von dem Fall erfahren hat und nun daran arbeite.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Quellen: &#8222;<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2025\/aug\/13\/new-zealand-woman-six-year-old-son-ice-detention-us-ntwnfb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Guardian<\/a>&#8222;, &#8222;<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.rnz.co.nz\/news\/top\/569783\/new-zealander-detained-by-ice-waits-for-decision-on-six-year-old-son-s-release\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Radio New Zealand<\/a>&#8222;<\/p>\n<p>\n    lw\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wochenlang festgehalten US-Beh\u00f6rden hindern Mutter mit sechsj\u00e4hrigem Sohn an Heimreise Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":341687,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-341686","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115021849845551181","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=341686"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341686\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/341687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=341686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=341686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=341686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}