{"id":34171,"date":"2025-04-15T15:24:08","date_gmt":"2025-04-15T15:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/34171\/"},"modified":"2025-04-15T15:24:08","modified_gmt":"2025-04-15T15:24:08","slug":"eu-und-grossbritannien-stocken-sudan-hilfe-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/34171\/","title":{"rendered":"EU und Gro\u00dfbritannien stocken Sudan-Hilfe auf"},"content":{"rendered":"<p>London\/Berlin (Reuters) &#8211;     Die EU und Gro\u00dfbritannien haben auf der Sudan-Konferenz in London eine Aufstockung ihrer humanit\u00e4ren Hilfe angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>\n              Die Europ\u00e4ische Union und ihre Mitgliedstaaten sagten am Dienstag mehr als 522 Millionen Euro zu &#8211; davon kommen 125 Millionen Euro aus Deutschland. Die britische Regierung will umgerechnet 140 Millionen Euro f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe zahlen. Die Sudan-Konferenz in London ist zwar keine Geber-Konferenz. Aber die Vereinten Nationen (UN) verweisen immer dringlicher darauf hin, dass der seit zwei Jahren tobende B\u00fcrgerkrieg mittlerweile die gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Katastrophe weltweit sei. Es gibt zw\u00f6lf Millionen Vertriebene. Die Zahl der Menschen, die von Hunger bedroht sind, wird auf 25 bis 30 Millionen gesch\u00e4tzt. <\/p>\n<p>\n              Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock forderte die Kriegsparteien im Sudan auf, sich endlich an den Verhandlungstisch zu setzen. Zudem m\u00fcssten alle externen Akteure an einer Friedenl\u00f6sung mitarbeiten. Hintergrund ist, dass die Konfliktparteien Geld und Waffen aus dem Ausland beziehen. &#8222;Dieser Krieg muss beendet werden&#8220;, forderte Baerbock und verwies auf die katastrophale Versorgungslage. <\/p>\n<p>\n              Der britische Au\u00dfenminister David Lammy sagte, die internationale Gemeinschaft m\u00fcsse die Kriegsparteien davon \u00fcberzeugen, die Zivilbev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen und Hilfsg\u00fcter ins Land zu lassen. Gro\u00dfbritannien hatte die Konferenz gemeinsam mit der Afrikanischen Union (AU), der Europ\u00e4ischen Union (EU), Frankreich und Deutschland ausgerichtet. Zu den weiteren Teilnehmern geh\u00f6rten unter anderem \u00c4gypten, Kenia und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) &#8211; aber nicht die beiden Kriegsparteien. Der sudanesische Au\u00dfenminister hatte sich bei Lammy beschwert und erkl\u00e4rt, die sudanesische Regierung h\u00e4tte eingeladen werden m\u00fcssen. Er kritisierte zugleich die Anwesenheit der Vereinigten Arabischen Emirate und Kenias, weil den VAE vorgeworfen wird, die Rebellen der sogenannten Rapid Support Forces (RSF)zu unterst\u00fctzen. Bereits am Montag hatte auch Baerbock vor allem die Golfstaaten aufgefordert, st\u00e4rker auf eine Deeskalation hinzuarbeiten. <\/p>\n<p>\n              Der Krieg zwischen der sudanesischen Armee und den paramilit\u00e4rischen RSF war im April 2023 ausgebrochen. Die UN verweisen darauf, dass Vergewaltigungen massiv als Mittel des Krieges im Sudan eingesetzt w\u00fcrden. &#8222;Die Nachfrage nach lebensrettender Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u00dcberlebende von Vergewaltigung und sexueller Gewalt ist um 288 Prozent gestiegen&#8220;, sagte Anna Mutavati, die Regionaldirektorin von UN Women, in einer Videokonferenz in Genf. &#8222;Die K\u00f6rper der Frauen sind zu einem Schlachtfeld geworden&#8220;, f\u00fcgte sie hinzu, ohne zu sagen, welche Seite im sudanesischen Krieg daf\u00fcr verantwortlich ist. <\/p>\n<p> (Bericht von Andreas Rinke, Alistair Smout, Olivia Le Poidevin; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com  (f\u00fcr Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com  (f\u00fcr Unternehmen und M\u00e4rkte).)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"London\/Berlin (Reuters) &#8211; Die EU und Gro\u00dfbritannien haben auf der Sudan-Konferenz in London eine Aufstockung ihrer humanit\u00e4ren Hilfe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34172,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,665,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-34171","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114342675412369363","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}