{"id":342001,"date":"2025-08-13T16:52:14","date_gmt":"2025-08-13T16:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342001\/"},"modified":"2025-08-13T16:52:14","modified_gmt":"2025-08-13T16:52:14","slug":"lebensmittelpreise-hattmannsdorfer-fordert-von-eu-rasche-konsequenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342001\/","title":{"rendered":"Lebensmittelpreise: Hattmannsdorfer fordert von EU rasche Konsequenzen"},"content":{"rendered":"<p>Warum sind Lebensmittel, von identer Gr\u00f6\u00dfe und Marke, in \u00d6sterreich oft deutlich teurer als in Deutschland? Nun, in der EU beschr\u00e4nken Markenartikelhersteller gezielt den Warenverkehr. Das erm\u00f6glicht Preisunterschiede. Kleinere L\u00e4nder wie \u00d6sterreich gelten hier als besonders benachteiligt. Die Bundeswettbewerbsbeh\u00f6rde (BWB) spricht von einem &#8222;\u00d6sterreich-Aufschlag&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Die EU-Kommission denkt schon l\u00e4nger ein Vorgehen gegen die Praxis an. Das fordert auch SP\u00d6-Finanzminister <strong>Markus Marterbauer<\/strong>, der zuletzt Eingriffe bei den Lebensmittelpreisen forderte. Wirtschaftsminister<strong> Wolfgang Hattmannsdorfer <\/strong>(\u00d6VP) hat nun mit BWB-Direktorin <strong>Natalie Harsdorf <\/strong>einen Brief an die EU-Kommission geschickt.<\/p>\n<p>    &#8222;M\u00fcssen systematisch mehr zahlen&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der \u00d6sterreich-Aufschlag ist weder sachlich gerechtfertigt noch wirtschaftlich nachvollziehbar. Es kann nicht sein, dass unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger systematisch mehr zahlen, nur weil sie in einem kleineren Land leben&#8220;, begr\u00fcndet Hattmannsdorfer den Vorsto\u00df gegen\u00fcber dem KURIER. Man wolle der Praxis nun ein Ende setzen und fordere die Kommission auf, rasch zu handeln \u2013 also &#8222;wirksam&#8220; gegen territoriale Lieferbeschr\u00e4nkungen vorzugehen.\u00a0<\/p>\n<p>Die erste Ank\u00fcndigung der Kommission, so die Kritik des \u00d6VP-Ministeriums, sei n\u00e4mlich schon wieder abgeschw\u00e4cht und nach hinten verschoben worden. Aus \u00f6sterreichischer Sicht sei dieses Vorgehen nicht akzeptabel: &#8222;Es muss eine konsequente Umsetzung ohne Verz\u00f6gerung erfolgen.&#8220; Die von der Kommission f\u00fcr 2026 angek\u00fcndigte Binnenmarktstrategie komme zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>    Was die Regierung vorhat<\/p>\n<p>Laut einer BWB-Untersuchung aus dem Jahr 2023 sind die Preisstrategien internationaler Hersteller, neben den gestiegenen Energiepreisen, ein wesentlicher Grund f\u00fcr die h\u00f6heren Kosten. &#8222;Studien der Europ\u00e4ischen Kommission zeigen ebenfalls, dass durch solche Praktiken ein gesch\u00e4tzter Verlust von mindestens 14 Milliarden Euro f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU j\u00e4hrlich entsteht&#8220;, so Harsdorf. Und das m\u00fcsse auf EU-Ebene gel\u00f6st werden.\u00a0<\/p>\n<p>Dass T\u00fcrkis-Rot-Pink gegen den &#8222;\u00d6sterreich-Aufschlag&#8220; vorgehen will, ist bekannt. National sind zudem Ma\u00dfnahmen gegen die &#8222;Shrinkflation&#8220; \u2013 das Verkleinern von Packungsgr\u00f6\u00dfen bei gleichbleibendem Preis, um die Teuerung zu verschleiern \u2013 geplant. Drittens sollen Preissteigerungen transparenter gemacht werden. Ein klassischer Preisdeckel, wie ihn Marterbauer anfangs in den Raum gestellt hatte, ist laut derzeitigem Stand nicht geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Warum sind Lebensmittel, von identer Gr\u00f6\u00dfe und Marke, in \u00d6sterreich oft deutlich teurer als in Deutschland? 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