{"id":342214,"date":"2025-08-13T18:46:23","date_gmt":"2025-08-13T18:46:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342214\/"},"modified":"2025-08-13T18:46:23","modified_gmt":"2025-08-13T18:46:23","slug":"deutschland-selenskyj-in-berlin-druck-auf-russland-ausueben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342214\/","title":{"rendered":"Deutschland: Selenskyj in Berlin \u2013 \u00abDruck auf Russland aus\u00fcben\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>  <img decoding=\"async\" class=\"m-image-and-caption__image lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/47bf236a-c62e-4016-9a08-34f4c6464d4d.jpeg\"  data- alt=\"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, r) begr\u00fc\u00dft Wolodymyr Selenskyj (2.v.r), Pr\u00e4sident der Ukraine, bei dessen Ankunft im Garten des Bundeskanzleramtes. Foto: John Macdougall\/AFP Pool\/dpa\"\/><\/p>\n<p>      Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, r) begr\u00fc\u00dft Wolodymyr Selenskyj (2.v.r), Pr\u00e4sident der Ukraine, bei dessen Ankunft im Garten des Bundeskanzleramtes. Foto: John Macdougall\/AFP Pool\/dpa<\/p>\n<p>        Keystone\n      <\/p>\n<p class=\"a-paragraph a-paragraph--lead\" data-t-name=\"Paragraph\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj spricht Moskau vor dem USA-Russland-Gipfel den Friedenswillen ab. Europa, die USA und die Ukraine m\u00fcssten Russland zu einem Frieden zwingen. \u00abEs muss Druck auf Russland ausge\u00fcbt werden f\u00fcr einen fairen Frieden\u00bb, sagte er. Kanzler Friedrich Merz (CDU) empfing den Ukrainer am Mittag im Kanzleramt in Berlin.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Der Besuch ist ein besonderes Zeichen der Solidarit\u00e4t: Als einziger Gast von Merz wird Selenskyj am Nachmittag pers\u00f6nlich bei der Videoschalte mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu dessen Alaska-Gipfel am Freitag mit Kremlchef Wladimir Putin zugegen sein. Alle anderen Teilnehmer schalten sich per Video zu.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Europ\u00e4er beraten mit Selenskyj \u00fcber Druckmittel gegen Moskau<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Zun\u00e4chst ist ein kurzes Mittagessen geplant. F\u00fcr 14.00 Uhr hat Merz dann enge europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Ukraine zu einer Vorbesprechung der Beratungen mit Trump per virtueller Schaltkonferenz eingeladen. Teilnehmen sollen die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Grossbritannien, Italien, Polen und Finnland, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sowie Selenskyj. Initiiert wurden die Schalten mit den Europ\u00e4ern von Merz. Ziel ist es, anschliessend eine gemeinsame Linie mit Trump zu finden.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Auch Friedensverhandlungen sollen vorbereitet werden<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte erkl\u00e4rt, bei den Gespr\u00e4chen solle es um weitere Handlungsoptionen gehen, um Druck auf Moskau zu erzeugen. Zudem solle \u00fcber die Vorbereitung m\u00f6glicher Friedensverhandlungen und damit verbundene Fragen zu Gebietsanspr\u00fcchen und Sicherheiten gesprochen werden.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Gegen 16.00 Uhr wollten der Kanzler und Selenskyj dann gemeinsam \u00f6ffentliche Statements zu den von 15.00 bis 16.00 geplanten Beratungen mit Trump abgeben. Oft kommt es dabei auch zu Verz\u00f6gerungen. Im Anschluss an die Beratungen mit Trump will der Bundeskanzler die Ergebnisse in der sogenannten Koalition der Willigen unter Federf\u00fchrung von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien nachbesprechen.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Trump versichert: \u00abIch werde keinen Deal machen\u00bb<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Die Europ\u00e4er und Selenskyj bef\u00fcrchten, dass sich Trump und Putin in Alaska auf Gebietsabtretungen beziehungsweise einen \u00abGebietstausch\u00bb der Ukraine mit Russland verst\u00e4ndigen k\u00f6nnten, was Kiew strikt ablehnt. Sie d\u00fcrften von Trump eine Zusage erreichen wollen, dass er mit Putin keinen Deal \u00fcber die K\u00f6pfe der Ukrainer und der Europ\u00e4er hinweg macht.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Trump stellt das am Freitag in n\u00f6rdlichsten US-Bundesstaat Alaska geplante Treffen mit Putin als Versuch dar, einem Ende oder zumindest einer Unterbrechung des seit rund dreieinhalb Jahre andauernden russischen Angriffskriegs n\u00e4herzukommen. Nach US-Medienberichten unter Berufung auf Regierungskreise soll das Treffen auf dem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Elmendorf-Richardson in der Stadt Anchorage stattfinden.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Am Montag versicherte Trump in Washington aber auch: \u00abIch werde keinen Deal machen\u00bb \u2013 dies sei nicht seine Aufgabe. Eine Waffenruhe w\u00fcrde er dennoch gern sehen, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Was Trump entscheiden kann und was nicht<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Tats\u00e4chlich kann Trump Putin ohne Zustimmung der Ukraine keinerlei verbindliche Zusagen machen. Die USA k\u00f6nnen der ukrainischen Armee weder eine Feuerpause noch einen R\u00fcckzug aus eigenen Gebieten diktieren, zumal ein Territorialverzicht eine \u00c4nderung der ukrainischen Verfassung voraussetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Trump verf\u00fcgt allerdings \u00fcber erhebliche Druckmittel: Neben Waffenlieferungen k\u00f6nnte er auch die Bereitstellung von Satellitendaten oder Geheimdienstinformationen aus den USA stoppen, die f\u00fcr die Ukraine im Krieg kaum zu ersetzen sind. Der US-Pr\u00e4sident betont immer wieder, dass die USA nicht weiter f\u00fcr den ukrainischen Verteidigungskampf zahlen wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, r) begr\u00fc\u00dft Wolodymyr Selenskyj (2.v.r), Pr\u00e4sident der Ukraine, bei dessen Ankunft im Garten des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":342215,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-342214","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115022947201356407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=342214"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342214\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/342215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=342214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=342214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=342214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}