{"id":342327,"date":"2025-08-13T19:48:15","date_gmt":"2025-08-13T19:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342327\/"},"modified":"2025-08-13T19:48:15","modified_gmt":"2025-08-13T19:48:15","slug":"fuenf-junge-menschen-starten-seitenwechsel-freiwilligendienst-im-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342327\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf junge Menschen starten \u201eSeitenwechsel\u201c-Freiwilligendienst im Ausland"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Abitur engagieren sich zwei M\u00e4nner und drei Frauen aus dem Ruhrgebiet mit dem \u201eSeitenwechsel\u201c-Programm des Bistums Essen ein Jahr lang als Freiwillige in Panama, Peru und Costa Rica. Dort helfen sie in Schulen, Kinder- und Jugendzentren, lernen Spanisch \u2013 und sammeln jede Menge wertvolle Erfahrungen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" title=\"Lorenzo, Lena, Nelly Tom und Clara (v.l.) sind die f\u00fcnf neuen &quot;Seitenwechsel&quot;-Freiwilligen im Bistum Essen. Foto: Oliver M\u00fcller | Bistum Essen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/csm_a20250813_freiwilligendienst_0004_b3c72c7858.jpg\" width=\"945\" height=\"619\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>60969<\/p>\n<p> Lorenzo, Lena, Nelly Tom und Clara (v.l.) sind die f\u00fcnf neuen &#8222;Seitenwechsel&#8220;-Freiwilligen im Bistum Essen. Foto: Oliver M\u00fcller | Bistum Essen<\/p>\n<p>Junge Erwachsene aus Essen, Bochum und Gladbeck fliegen als Auslandsfreiwillige nach Panama, Peru und Costa Rica<\/p>\n<p>Programm ist Teil des bundesweiten entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes \u201eweltw\u00e4rts\u201c <\/p>\n<p>Bewerbungen f\u00fcr das Programm \u201eSeitenwechsel\u201c 2026\/2027 ab sofort m\u00f6glich<\/p>\n<p>Das Abi in der Tasche und dann raus in die Welt \u2013 f\u00fcnf junge Menschen aus Essen, Bochum und Gladbeck nutzen das \u201eSeitenwechsel\u201c-Programm des Bistums Essen, um als Auslandsfreiwillige f\u00fcr ein Jahr nach Panama, Peru und Costa Rica zu gehen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tLorenzo hilft in Panama in einer Schule der Amigonianer<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item img-responsive\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/csm_a20250813_freiwilligendienst_0058_79f3d5e6b6.jpg\" width=\"954\" height=\"636\" alt=\"\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t Lorenzo Befumo absolviert sein &#8222;Seitenwechsel&#8220;-Jahr in Panama. Foto: Oliver M\u00fcller | Bistum Essen <\/p>\n<p>Lorenzo Befumo ist der erste der f\u00fcnf, der sich in knapp zwei Wochen ins Flugzeug setzt. Der Gladbecker wird dann in Panama in der Schule Escuela Vocacional de Chapala zuhause sein. Die Einrichtung des Amigonianer-Ordens einige Kilometer westlich von Panama City betreut zwischen 150 und 200 Jugendliche, die aus eher schwierigen Verh\u00e4ltnissen stammen. In der Schule erhalten sie Unterricht und eine berufliche, vor allem handwerkliche Orientierung. Au\u00dferdem gibt es ein Freizeitprogramm, das wohl auch Lorenzo mitgestalten wird. \u201eIch wollte nach dem Abi auf jeden Fall ein Jahr etwas Anderes machen als Schule oder Uni. Dabei wollte ich nicht nur f\u00fcr mich, sondern auch f\u00fcr andere arbeiten und neue Seiten der Welt kennenlernen\u201c, sagt der junge Mann. Nicht nur daf\u00fcr sollte in Panama genug Gelegenheit sein, sondern sicher auch zum Austausch mit den Ordensgeistlichen in Chapala \u2013 denn nach seiner R\u00fcckkehr plant Lorenzo, Theologie zu studieren.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tClara und Tom gestalten in Lima Freizeitangebote f\u00fcr Kinder<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item img-responsive\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/csm_a20250813_freiwilligendienst_0052_1fbb5e8a81.jpg\" width=\"954\" height=\"628\" alt=\"\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t Clara Laskowski und Tom Orzel fliegen in die peruanische Hauptstadt Lima. Foto: Oliver M\u00fcller | Bistum Essen <\/p>\n<p>\u201eSeitenwechsel\u201c ist Teil des bundesweiten entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes \u201e<a href=\"https:\/\/www.weltwaerts.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">weltw\u00e4rts<\/a>\u201c und wird durch das Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gef\u00f6rdert. Im Bistum Essen wird das Programm von Eva Rausche organisiert, Referentin f\u00fcr Weltkirchliche und Mission. Sie hat die jungen Menschen in zahlreichen Treffen auf ihren Auslandseinsatz eingestimmt, so dass Clara Laskowski sagt: \u201eMan kann sich sicher nicht auf alles vorbereiten \u2013 aber zumindest f\u00fcr das, was wir planen konnten, f\u00fchle ich mich richtig gut vorbereitet.\u201c Die Essenerin, die wie Nelly Schywalsky ihr Abitur an der B.M.V.-Schule gemacht hat, fliegt Ende August zusammen mit dem Bochumer Tom Orzel nach Peru. In der Hauptstadt Lima werden die beiden in der Tagesbetreuung Hogar Amor de Dios der gro\u00dfen Ordensschule \u201eInstitution Fe y Alegr\u00eda 24\u201d eingesetzt. Clara hat von ihrer Schwester von \u201eSeitenwechsel\u201c erfahren. \u201eIch m\u00f6chte in meinem Auslandsjahr etwas machen, was wichtig ist\u201c, sagt sie. Tom hat ein Freund von der \u201eSeitenwechsel\u201c-Einsatzstelle in Peru erz\u00e4hlt und davon, dass gerade die Freizeitbetreuung der Kinder im Hogar Amor de Dios \u201eauf die Freiwilligen angewiesen ist\u201c. Zusammen mit Clara freut er sich darauf, in Lima \u00fcber die Kinder auch die Kultur der Menschen kennenzulernen. Und die Sprache? \u201eIch habe ein bisschen mit einer App gelernt und bekomme jetzt noch einen Crash-Kurs\u201c, sagt Clara \u2013 aber Eva Rausche beruhigt: Egal ob die Freiwilligen schon Spanisch k\u00f6nnen oder nicht \u2013 \u201ealle bekommen vor Ort noch einen Sprachkurs\u201c.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tNelly und Lena helfen in zwei integrativen Kinder- und Jugendzentren in Costa Rica<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item img-responsive\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/csm_a20250813_freiwilligendienst_0045_03fc04d0bd.jpg\" width=\"954\" height=\"636\" alt=\"\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t Lena van Bevern und Nelly Schywalsky (von links) werden in Costa Rica in zwei integrativen Kinder- und Jugendzentren arbeiten. Foto: Oliver M\u00fcller | Bistum Essen <\/p>\n<p>Einen Sprachkurs hat Claras Freundin Nelly nach einigen Jahren Spanisch in der Schule vielleicht weniger n\u00f6tig \u2013 und doch m\u00f6chte auch sie die Sprache bei ihrem Freiwilligendienst in Costa Rica noch verbessern und am Ende \u201eam liebsten richtig flie\u00dfend Spanisch sprechen\u201c, sagt sie. Denn nach ihrem \u201eSeitenwechsel\u201c-Jahr m\u00f6chte Nelly erst als Flugbegleiterin und sp\u00e4ter im Bereich Tourismus arbeiten. Zusammen mit der Essenerin Lena van Bevern fliegt sie Ende August nach Costa Rica. In der Hauptstadt San Jos\u00e9 werden die beiden im Verein ASONI (Asociaci\u00f3n de la Sonrisa por los Ni\u00f1os) t\u00e4tig sein, der in zwei integrativen Zentren mehr als 470 Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verh\u00e4ltnissen betreut. Nelly freut sich auf die Arbeit mit Kindern \u2013 schlie\u00dflich hatte sie zuletzt P\u00e4dagogik im Leistungskurs \u2013 und auch Lena ist voller Vorfreude und Neugier: \u201eF\u00fcr mich war immer klar: Wenn ich mit der Schule fertig bin, bin ich weg \u2013 ganz weit weg\u201c, erz\u00e4hlt Lena und erg\u00e4nzt: \u201eSo lange ich lebe, m\u00f6chte ich m\u00f6glichst viele verschiedene Eindr\u00fccke sammeln.\u201c Zugleich sieht sie sich in Costa Rica \u201emehr als Lernende, denn als Helfende.\u201c Sie ist \u201egespannt auf den Sprung ins kalte Wasser\u201c, in eine fremde Kultur, mit einer fremden Sprache und ganz vielen neuen Menschen. Etwas Besseres, so scheint es, kann den f\u00fcnf \u201eSeitenwechslern\u201c nicht passieren.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tJetzt f\u00fcr \u201eSeitenwechsel 2026\/2027\u201c bewerben<\/p>\n<p>Wer im kommenden Sommer mit dem \u201eSeitenwechsel\u201c-Programm des Bistums f\u00fcr ein Jahr nach Mittel- und S\u00fcdamerika oder ins afrikanische Tansania gehen m\u00f6chte, kann sich ab sofort f\u00fcr einen Platz als Auslandsfreiwillige oder \u2013freiwilliger bewerben. \u201eSeitenwechsel\u201c ist Teil des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes \u201eweltw\u00e4rts\u201c und wird durch das Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gef\u00f6rdert. Jedes Jahr entsendet das Bistum Essen bis zu zehn Freiwillige im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Alle Informationen und Kontakte gibt es hier: <a href=\"https:\/\/bistum.ruhr\/seitenwechsel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/bistum.ruhr\/seitenwechsel<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t Ansprechpartnerin <\/p>\n<p class=\"contact_title\" style=\"height: 55px;\">Referentin f\u00fcr Weltkirche und Mission<\/p>\n<p class=\"contact_name\">Eva Rausche<\/p>\n<p class=\"contact_address\">Zw\u00f6lfling 16<br \/>45127 Essen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Abitur engagieren sich zwei M\u00e4nner und drei Frauen aus dem Ruhrgebiet mit dem \u201eSeitenwechsel\u201c-Programm des Bistums&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":342328,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-342327","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115023190812143499","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=342327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/342328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=342327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=342327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=342327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}