{"id":342567,"date":"2025-08-13T21:55:13","date_gmt":"2025-08-13T21:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342567\/"},"modified":"2025-08-13T21:55:13","modified_gmt":"2025-08-13T21:55:13","slug":"ludwigshafen-pfarrerin-barbara-schipper-wechselt-nach-speyer-und-germersheim-abschied-von-protestantischer-kirchengemeinde-ludwigshafen-sued","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342567\/","title":{"rendered":"Ludwigshafen \u2013 Pfarrerin Barbara Schipper wechselt nach Speyer und Germersheim \u2013 Abschied von Protestantischer Kirchengemeinde Ludwigshafen-S\u00fcd"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" class=\"alignnone size-full wp-image-598389\"  \/>Ludwigshafen \/ Metropolregion Rhein-Neckar. Barbara Schipper ist eine Vision\u00e4rin, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Sie blickt neugierig auf die Welt, ist kreativ und setzt neue Ideen unkompliziert um. Sie ist \u00fcberzeugt, dass der Glaube heute noch immer eine entscheidende Rolle spielt. Nach 17 Jahren verl\u00e4sst die Pfarrerin jetzt den Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen in Richtung Speyer und Germersheim. Dort unterst\u00fctzt sie ab September die kirchlichen Ver\u00e4nderungsprozesse und wirkt als Klinik-Seelsorgerin im Sankt-Vincentius-Krankenhaus in Speyer.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich stehen immer die Menschen im Vordergrund\u201c, betont die 59-J\u00e4hrige. \u201eIch m\u00f6chte Kirche lebendig gestalten und immer wieder ver\u00e4ndern, sodass sie in die aktuelle Zeit passt.\u201c Dazu beobachtet die Pfarrerin genau, welche Bed\u00fcrfnisse die Menschen haben, wo Kirche andocken und sie st\u00e4rken kann. \u201eDenn ich stelle fest, dass viele Religiosit\u00e4t suchen.\u201c <\/p>\n<p>Mit der Kirche aufgewachsen<\/p>\n<p>Barbara Schipper wurde in Pirmasens geboren und wuchs in Bad Bergzabern in einer christlichen Familie auf. Schon sehr fr\u00fch engagierte sie sich in der Kirche, gestaltete als Jugendliche zum Beispiel Kindergottesdienste mit. In der Kirche konnte sie auch ihre Leidenschaft f\u00fcr Musik ausleben, denn sie spielte Orgel. Sp\u00e4ter leitete sie verschiedene Ch\u00f6re.<\/p>\n<p>Als junge Frau entschied sie sich f\u00fcr den Pfarrberuf, an dem sie vor allem die Predigt begeisterte. Ihr Vikariat \u2013 den praktischen Teil der Ausbildung zum Pfarrberuf \u2013 leistete sie im saarl\u00e4ndischen Bexbach. Anschlie\u00dfend teilte sie sich mit ihrem damaligen Mann eine Seelsorge-Stelle in Krankenh\u00e4usern und Seniorenheimen im Kirchenbezirk Bad Bergzabern. Ein Jahr sp\u00e4ter wechselte das Paar in eine Kirchengemeinde in Pirmasens. 2008 trat Barbara Schipper zudem eine halbe Stelle an der Citykirche in Ludwigshafen an und pendelte zwei Jahre lang. 2010 gab sie die Gemeindearbeit in Pirmasens auf, weil sie zus\u00e4tzlich im Kirchenbezirk Ludwigshafen die \u00d6ffentlichkeitsarbeit \u00fcbernahm. Im August 2018 kam sie als Gemeindepfarrerin nach Ludwigshafen-S\u00fcd.<\/p>\n<p>Einfallsreich und umtriebig<\/p>\n<p>Hier pr\u00e4gte sie die kirchliche Arbeit mit klassischen Angeboten wie Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen und mit vielen neuen Impulsen \u2013 wie schon in der Citykirchen- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit. F\u00fcr \u201eKirche aus dem H\u00e4uschen\u201c nahm sie vergangenes Jahr regelm\u00e4\u00dfig auf einem Campingstuhl auf der Ludwigshafener Parkinsel Platz, um f\u00fcr Vorbeikommende ansprechbar zu sein. Das gro\u00dfe Trau-Fest 2024 auf dem Bad D\u00fcrkheimer Wurstmarkt und drum herum organisierte sie mit \u2013 und war nat\u00fcrlich mit dabei. Im Fr\u00fchjahr reiste sie mit Kolleginnen zum Evangelischen Kirchentag nach Hannover, um dort Menschen zu segnen. Zudem wirkte sie beim Aufbau des neuen Segensb\u00fcros der pf\u00e4lzischen Landeskirche mit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Corona-Pandemie entwickelte sie mit ihrer und den benachbarten Kirchengemeinden \u201eOstern und Weihnachten zum Mitnehmen\u201c und einen Stationen-Gottesdienst vor der Lukaskirche. Musik gab es auch: \u201eBis zu 20 Menschen standen verteilt mit Instrumenten auf der Stra\u00dfe, spielten und sangen. Das war eine intensive Erfahrung\u201c, blickt sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00fcrde sagen, Kreativit\u00e4t ist eine St\u00e4rke von mir und auch, dass ich Neuartiges plane\u201c, sagt Barbara Schipper. Ihre Kreativit\u00e4t war auch gefragt, als es darum ging, die Sanierung der Fassade der Lukaskirche zu finanzieren.<\/p>\n<p>Sie unterst\u00fctzt Menschen dabei, zusammenzuleben statt nebeneinander her. Ein Beispiel ist das \u201eTischleindeckdich\u201c: ein gemeinsames Picknick vor der Lukaskirche. Als verbindendes Element spielt Musik f\u00fcr die Pfarrerin eine zentrale Rolle. So lud sie etwa Eltern von Konfirmandinnen und Konfirmanden in einen Projektchor ein und initiierte mit dem Verein \u201eKultur Rhein-Neckar\u201c den \u201eS\u00fcdklang\u201c, ein musikalisches Treffen f\u00fcr Menschen aus dem Stadtteil. Mit Bezirkskantor Tobias Martin entwickelte sie neue Angebote wie \u201eWort und Musik\u201c und \u201eOrgelmusik in Lukas\u201c. Die Renovierung der Ott-Orgel begleitete Barbara Schipper aktiv, wodurch die Lukaskirche ihren kirchenmusikalischen Schwerpunkt ausbauen konnte.<\/p>\n<p>Schon immer pflegte Barbara Schipper eine enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Das betrifft klassische Aufgaben wie die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, ebenso Tauf-Feste auf der Parkinsel oder die \u201eNacht der offenen Kirchen\u201c. Sie war Vorstandsmitglied des Kita-Tr\u00e4gers und Vorsitzende der Tr\u00e4gervollversammlung, \u201eum diese wichtige Arbeit zu unterst\u00fctzen\u201c, wie sie sagt.<\/p>\n<p>Gottes Menschenfreundlichkeit in die Welt bringen<\/p>\n<p>\u201eJetzt gehe ich mit einer halben Stelle wieder in meinen Herzensbereich Seelsorge\u201c, blickt Pfarrerin Schipper voraus. Am Sankt-Vincentius-Krankenhaus bildet sie mit ihrer katholischen Kollegin ein Team. Mit dem anderen Teil ihrer Stelle entwickelt sie in den Kirchenbezirken Speyer und Germersheim neue Formen der kirchlichen Arbeit. Diese Arbeitsteilung ist ganz nach Barbara Schippers Geschmack, denn f\u00fcr sie sind alle kirchlichen T\u00e4tigkeitsfelder richtig und wichtig.<\/p>\n<p>Am meisten liebt sie an ihrer Arbeit die Begegnung mit Menschen \u2013 egal, ob der Anlass traurig oder freudig ist. Sie m\u00f6chte Trost spenden, Hoffnung geben, Freude und Zuversicht st\u00e4rken. Kurzum: Pfarrerin Barbara Schipper m\u00f6chte Gottes Menschenfreundlichkeit in die Welt bringen. \u201eDas h\u00f6rt sich gro\u00df an, ist aber unsere Aufgabe\u201c, sagt sie und f\u00fcgt hinzu: \u201eKirche muss sich nicht verstecken, sondern hat viel Gutes zu bieten.\u201c<\/p>\n<p>Termin<br \/>Pfarrerin Barbara Schipper wird am Sonntag, 24. August, 14 Uhr, feierlich in der Protestantischen Lukaskirche (Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe 46, Ludwigshafen-S\u00fcd) verabschiedet. An den Gottesdienst schlie\u00dft sich ein \u201eTischleindeckdich\u201c mit Speise- und Getr\u00e4nkespenden vor der Kirche an. <\/p>\n<p>Bildunterschrift: Pfarrerin Barbara Schipper liebt an ihrem Beruf am meisten die Begegnung mit Menschen wie hier bei einer Taufe auf der Ludwigshafener Parkinsel.<br \/>Fotovermerk: Prot. Dekanat LU\/Wagner<br \/>Quelle Prot.Dekanat Lu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ludwigshafen \/ Metropolregion Rhein-Neckar. 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