{"id":3427,"date":"2025-04-03T00:01:48","date_gmt":"2025-04-03T00:01:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3427\/"},"modified":"2025-04-03T00:01:48","modified_gmt":"2025-04-03T00:01:48","slug":"bvg-tarifrunde-ver-di-und-bvg-in-der-schlichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3427\/","title":{"rendered":"BVG-Tarifrunde: ver.di und BVG in der Schlichtung"},"content":{"rendered":"<p>Die sehr gute Beteiligung an den Warnstreiks habe deutlich gemacht, dass die Belegschaft hinter ihren Forderungen steht. \u201eDie Arbeitgeber hatten 40 Tage und sechs Verhandlungsrunden Zeit, ein einigungsf\u00e4higes Angebot vorzulegen. F\u00fcr weitere Streiks tragen sie die Verantwortung\u201c, so der Gewerkschafter.<\/p>\n<p>Nun\u00a0startet ver.di die Vorbereitung einer Urabstimmung \u00fcber unbefristete Streikma\u00dfnahmen. Die Urabstimmung soll bis zum 4. April laufen. Wenn mehr als 75 Prozent der Abstimmenden das letzte Angebot der BVG ablehnen, gibt es einen Erzwingungsstreik.<\/p>\n<p>Am 10. Februar hatte die Belegschaft mit einem 40-Tage-Ultimatum erkl\u00e4rt, f\u00fcr ihre Forderungen falls n\u00f6tig auch l\u00e4nger in den Streik zu treten. Die sind l\u00e4ngt um. \u201eWir bleiben berechenbar und kompromissbereit\u201c, betont der ver.di-Verhandlungsf\u00fchrer, \u201eklar ist aber: Am Ende muss ein Ergebnis stehen, das die Kaufkraft der Kolleginnen und Kollegen sichert.\u201c<\/p>\n<p> K\u00fcrzere Laufzeit, aber Preissteigerungen ignoriert <\/p>\n<p>Die Warnstreiks haben zwar Bewegung in die Verhandlungen gebracht: Die BVG hatte zuletzt ihre Forderung nach einer \u00fcberlangen Vertragslaufzeit aufgegeben und die geforderten 24 Monate vorgeschlagen. Das finanzielle Angebot blieb jedoch weiter unzureichend.<\/p>\n<p>\u201eDas finanzielle Angebot der BVG ist v\u00f6llig unzureichend und ignoriert die massiven Preissteigerungen, mit denen unsere Kolleginnen und Kollegen t\u00e4glich k\u00e4mpfen m\u00fcssen. Gleichzeitig erkennen wir aber an, dass die Verk\u00fcrzung der Laufzeit auf 24 Monate ein Schritt in die richtige Richtung ist. Dennoch reicht das Gesamtpaket nicht aus, um die harte Arbeit der Besch\u00e4ftigten angemessen zu honorieren\u201c, kommentiert ver.di Verhandlungsf\u00fchrer Jeremy Arndt den Vorschlag der Arbeitgeber.<\/p>\n<p> Das sagen die Besch\u00e4ftigten <\/p>\n<p>\u201eObwohl die Preise explodiert sind, warten wir, die Kolleginnen und Kollegen der BVG und BT jetzt schon seit drei Jahren auf eine Lohnerh\u00f6hung, die den gestiegenen Preisen gerecht wird\u201c, sagt Sven Globig, Mitglied der ver.di-Tarifkommission.<\/p>\n<p>Die Forderungen der Besch\u00e4ftigten kommen nicht von ungef\u00e4hr: Obwohl die BVG das gr\u00f6\u00dfte Nahverkehrsunternehmen Europas ist, rangieren ihre Geh\u00e4lter im deutschlandweiten Vergleich des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs fast am unteren Ende. Im Vergleich mit anderen Bundesl\u00e4ndern fallen die L\u00f6hne deutlich niedriger aus. Gleichzeitig versch\u00e4rft sich der Personalmangel, vor allem im Fahrdienst. Die Folgen sind reduzierte Taktzeiten, kurzfristige Ausf\u00e4lle und eine wachsende Belastung f\u00fcr das verbleibende Personal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die sehr gute Beteiligung an den Warnstreiks habe deutlich gemacht, dass die Belegschaft hinter ihren Forderungen steht. \u201eDie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3428,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,3273],"class_list":{"0":"post-3427","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-tarifpolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114271102592884093","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3427"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3427\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3428"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}