{"id":342745,"date":"2025-08-13T23:31:12","date_gmt":"2025-08-13T23:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342745\/"},"modified":"2025-08-13T23:31:12","modified_gmt":"2025-08-13T23:31:12","slug":"frankreich-hofft-auf-zoll-ausnahmen-fuer-wichtige-wein-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342745\/","title":{"rendered":"Frankreich hofft auf Zoll-Ausnahmen f\u00fcr wichtige Wein-Industrie"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 13.08.2025 20:34 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wein z\u00e4hlt zu den wichtigsten Exportg\u00fctern Frankreichs &#8211; und viel davon geht in die USA. Bleibt das auch so, wenn nun 15 Prozent Zoll f\u00e4llig werden? Winzer sind besorgt, die Regierung hofft auf ein Schlupfloch.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/korrespondent-371.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Wolfgang Landmesser\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/landmesser-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;C\u00f4te de S\u00e9zanne&#8220; ist eines der kleineren Anbaugebiete in der Champagne. Damien Champy leitet das Weingut &#8222;Le Brun de Neuville&#8220; und hat die Kooperative in vergangenen 20 Jahren neu ausgerichtet &#8211; raus aus den Superm\u00e4rkten, rein in den Fachhandel und in die Restaurants. Auch den Export in die USA hat der Champagner-Produzent deutlich ausgebaut. Und jetzt das.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir hoffen noch, dass die Z\u00f6lle wieder unter 15 Prozent sinken. Deswegen haben wir eher ein gemischtes Gef\u00fchl in Bezug auf das geschlossene Abkommen&#8220;, sagte der Winzer der franz\u00f6sischen Nachrichtenagentur AFP.<\/p>\n<p>    Frankreich will Zoll-Ausnahme f\u00fcr Wein und Spirituosen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeim Deal mit den USA gibt es ein m\u00f6gliches Schlupfloch. Die EU verhandelt noch mit der amerikanischen Seite, damit am Ende wenigstens einige Sektoren von den Z\u00f6llen verschont bleiben. &#8222;Wir wollen Garantien f\u00fcr Wein und Spirituosen erreichen&#8220;, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nChampagner, Wein aus Bordeaux oder von der Rh\u00f4ne, Cognac oder Armagnac &#8211; das sind franz\u00f6sische Nationalheiligt\u00fcmer. Mit gro\u00dfer wirtschaftlicher Bedeutung. Rund 600.000 Menschen arbeiten in der franz\u00f6sischen Wein- und Spirituosenindustrie. Die Branche ist stark vom Export abh\u00e4ngig: 40 Prozent des franz\u00f6sischen Weins wird im Ausland verkauft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA sind der wichtigste Markt au\u00dferhalb Frankreichs &#8211; auch f\u00fcr viele inhabergef\u00fchrte Weing\u00fcter. Yves Couvreur, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands der unabh\u00e4ngigen Champagner-Produzenten, erkl\u00e4rte: &#8222;F\u00fcr uns w\u00e4re es wichtig, die 15 Prozent wieder wegzukriegen. Weil sonst das Risiko besteht, dass wir Marktanteile verlieren.&#8220; Und weiter: &#8222;Es geht hier nicht um Konzerne wie Boeing oder Airbus, sondern um kleine Unternehmen, mittelst\u00e4ndische Betriebe, denen jetzt gro\u00dfe wirtschaftliche Probleme drohen.&#8220;<\/p>\n<p>    Winzer wollen sich neu aufstellen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Winzerinnen und Winzer f\u00fchlen sich als Opfer eines Konflikts, mit dem sie gar nichts zu tun haben. Auch in der franz\u00f6sischen Regierung herrscht Unverst\u00e4ndnis \u00fcber die hohen US-Z\u00f6lle f\u00fcr Wein. Ziel von Trump sei es doch, Produktion wieder in die USA zu holen. Aber in Texas lasse sich nun mal kein Cognac oder Champagner herstellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollte sich am Zollsatz nichts \u00e4ndern, werde vielen Betrieben nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als neue M\u00e4rkte anzusteuern, sagte Christine S\u00e9villano, Pr\u00e4sidentin der unabh\u00e4ngigen Champagner-Weing\u00fcter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir werden keine Wunder vollbringen k\u00f6nnen. Aber mehr als bisher m\u00fcssen wir uns neu ausrichten&#8220;, so S\u00e9villano. &#8222;Dar\u00fcber reden wir in letzter Zeit viel. Das braucht Zeit, und daf\u00fcr muss man investieren.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Viel Arbeit in den amerikanischen Markt gesteckt&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAber noch wollen die franz\u00f6sischen Weing\u00fcter den amerikanischen Markt nicht verloren geben. In den letzten Jahren haben sie sich angestrengt, um dort richtig zu landen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch mit der Champagner-Marke &#8222;Le Brun des Neuville&#8220;. Im Weinkeller pr\u00fcft Damien Champy regelm\u00e4\u00dfig deren Qualit\u00e4t. &#8222;Wir haben sehr, sehr viel Arbeit in den amerikanischen Markt gesteckt. \u00dcber viele Jahre haben wir uns mit den Importeuren getroffen, sind gereist, haben in den USA Weinproben veranstaltet. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es schade, wenn diese ganze Arbeit umsonst gewesen w\u00e4re&#8220;, so Champy.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Chef der Kooperative rechnet vor: Eine Flasche Champagner, die das Weingut f\u00fcr 30 Euro verl\u00e4sst, kommt in den USA f\u00fcr umgerechnet zwischen 50 und 60 Euro in die L\u00e4den. Die Z\u00f6lle w\u00fcrden konkret bedeuten: Der Preis pro Flasche k\u00f6nnte bei knapp 70 Euro landen.<\/p>\n<p>    Verband sieht pessimistisch in die Zukunft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn seinem Verkaufspreis will Damien Champy nichts \u00e4ndern. Die Frage ist also, ob die Kunden in den USA bereit sein werden, f\u00fcr eine gute Flasche Champagner noch mal was drauf zu legen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSehr viele eher nicht, meint der franz\u00f6sische Wein- und Spirituosenverband &#8211; und rechnet mit einem R\u00fcckgang der Verk\u00e4ufe in den USA um 25 Prozent. Sollte es bei Z\u00f6llen f\u00fcr die Branche bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.08.2025 20:34 Uhr Wein z\u00e4hlt zu den wichtigsten Exportg\u00fctern Frankreichs &#8211; und viel davon geht in die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":342746,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12,16560,211],"class_list":{"0":"post-342745","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wein","20":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115024067904579397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=342745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342745\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/342746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=342745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=342745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=342745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}