{"id":342984,"date":"2025-08-14T01:44:13","date_gmt":"2025-08-14T01:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342984\/"},"modified":"2025-08-14T01:44:13","modified_gmt":"2025-08-14T01:44:13","slug":"200-fussballstadien-voll-das-passiert-mit-unserem-kleidermuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/342984\/","title":{"rendered":"200 Fu\u00dfballstadien voll \u2013 das passiert mit unserem Kleiderm\u00fcll"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00fcllberge aus Mode sind inzwischen sogar aus dem All erkennbar. Der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft k\u00f6nne nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sein, zeigt ein neuer Bericht.<\/strong><\/p>\n<p>Jahr f\u00fcr Jahr landen weltweit rund 120 Millionen Tonnen Kleidung im M\u00fcll. Das sei genug, um mehr als 200 Fu\u00dfballstadien bis obenhin zu f\u00fcllen, schreibt die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in einer neuen Analyse zur Textilwirtschaft.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der weggeworfenen Kleidung wurde demnach kaum genutzt: Im Schnitt tragen K\u00e4ufer ein Kleidungsst\u00fcck laut BCG nur sieben- bis zehnmal, bevor sie es wegschmei\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Nur zw\u00f6lf Prozent des Kleiderm\u00fclls werden wiederverwendet<\/p>\n<p>80\u202fProzent des Kleiderm\u00fclls lande anschlie\u00dfend auf Deponien oder werde direkt verbrannt. Zw\u00f6lf Prozent werden wiederverwendet. Und nur ein Prozent des Kleiderm\u00fclls werde zu neuen Fasern recycelt. Viele Kleidungsst\u00fccke best\u00fcnden weiterhin aus Mischgeweben, die sich mit heutigen Verfahren kaum trennen und wiederverwerten lassen.\u00a0<\/p>\n<p>Die verschwindend geringe Recyclingquote sei einerseits ein gewaltiges \u00f6kologisches Problem, so BCG. Denn mehr als 90 Prozent der CO2-Emissionen der Modebranche entfielen auf die Gewinnung und Verarbeitung neuer Rohstoffe. Andererseits sei sie f\u00fcr die Branche auch ein betriebswirtschaftliches Dilemma, denn der Materialwert der Kleiderabf\u00e4lle liege bei gesch\u00e4tzten 150 Milliarden US-Dollar (129,3 Mrd Euro) j\u00e4hrlich.\u00a0<\/p>\n<p>Kleiderm\u00fcllberge aus dem All sichtbar<\/p>\n<p>Der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft in der Textilbranche sei daher keine Zukunftsvision, sondern ein Gebot der \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Vernunft, so BCG. Es brauche keine Einzelinitiativen, sondern branchenweite L\u00f6sungen, um recycelte Materialien leichter verf\u00fcgbar f\u00fcr Hersteller und Konsumenten zu machen. Als Beispiele nennt BCG etwa vereinfachte R\u00fccknahmesysteme, neue Sortiertechnologien oder auch chemisches Recycling, um Mischgewebe besser verarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/sorge-vor-strahlung-anwohner-kaempfen-gegen-stromtrasse-in-spielstrasse\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angst vor Strahlung: Anwohner k\u00e4mpfen gegen Stromtrasse in Spielstra\u00dfe<\/a><\/p>\n<p>Geht es so weiter, k\u00f6nnte der j\u00e4hrliche M\u00fcllberg bis 2030 auf mehr als 150 Millionen Tonnen wachsen. Das w\u00e4re dann genug, um 260 Fu\u00dfballstadien zu f\u00fcllen. Im Norden Chiles t\u00fcrmen sich Kleiderberge laut BCG schon heute so hoch, dass sie selbst aus dem All zu erkennen sind. (dpa\/mp)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/vgzm.1021513-mopo-1612562.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcllberge aus Mode sind inzwischen sogar aus dem All erkennbar. Der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft k\u00f6nne nicht nur \u00f6kologisch,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":342985,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-342984","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115024590578527752","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=342984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/342985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=342984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=342984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=342984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}